Allgemeine News

Nur der beste Anflug ist gut genug (TA)

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Grundsätzlich ist der gekröpfte Nordanflug auf den Flughafen Kloten sicher fliegbar - trotzdem wird er nicht erlaubt. Weshalb? Sieben Fragen und sieben Antworten rund um das Verfahren.

Der gekröpfte Nordanflug wäre an sich mit den internationalen Normen für Anflüge vereinbar. Das heisst, er gilt als sicher. Weshalb wird er trotzdem nicht eingeführt?

Weil der gekröpfte Nordanflug auf Sicht geflogen werden müsste und damit 1,7-mal weniger sicher wäre als die Instrumentenlandeanflüge (ILS-Anflüge) auf die anderen Pisten.

Fliegen wird wegen Klimaschutz noch teurer (NZZ)

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Airlines in der EU müssen CO2-Zertifikate kaufen – Schweiz vorerst nicht dabei

Fliegen könnte ab 2012 noch teurer werden. Ab dann werden Airlines auf europäischen Flughäfen für den Klimaschutz zur Kasse gebeten. Für 15 Prozent ihrer Abgase müssen sie CO2-Zertifikate kaufen. Der Flughafen Zürich würde dadurch attraktiver, da hier keine solchen Kosten anfallen. Doch der Druck auf die Schweiz zum Mitmachen dürfte gross sein.

liegen könnte ab 2012 noch teurer werden.

Flughafen-Präsident kritisiert Bundesrat (TA)

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Harsche Kritik äussert der Verwaltungsratspräsident des Flughafens Zürich, Andreas Schmid, am Bundesrat. Dieser scheine überhaupt keine Strategie für die Fluglärm-Verhandlungen mit Deutschland zu haben. Allem Anschein nach habe sich der Bundesrat bei den Verhandlungen nicht über den Tisch ziehen lassen, die Landesregierung habe sich gleich auf die andere Seite gesetzt, sagt Schmid gegenüber der «SonntagsZeitung».

Langer Weg zu längeren Pisten (NZZ)

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Unmutsäusserungen nach dem SIL-Entscheid - Flughafen hält Projekt für interessant

Die vom Bund gutgeheissene Zukunftsperspektive für Pistenverlängerungen im SIL-Prozess hat bei Bürgerinitiativen, Behördenverbänden und einigen Parteien für Unmut gesorgt. Auch der Kantonsrat hat das Vorhaben schon mehrmals abgelehnt. Der Flughafen dagegen begrüsst, dass die Verlängerungen im Spiel bleiben. Der Weg dorthin dürfte lang werden.

Wirbel um exotischen Anflug eines Airbus (TA)

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Der Bund hält den gekröpften Nordanflug für zu gefährlich. Die Südschneiser bestreiten dies. Ihr Beweis: Eine Maschine der Swiss soll Kloten am 11. Juni «gekröpft» angeflogen haben. &id

Skandal! Die Südschneiser fühlen sich hintergangen, wie ein Blick in die Leserbriefspalten und in die Foren der Fluglärmgegner zeigt: Der Entscheid des Bundesamtes für Zivilluftfahrt (Bazl) gegen den gekröpften Nordanflug sei eine Ohrfeige für die Fluglärmgeplagten und entspringe politischem Kalkül, lautet der Tenor.

«Verliererin beim Gekröpften ist unsere Bevölkerung» (TA)

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Regierungsrätin Rita Fuhrer kritisiert den Bund heftig. Beim gekröpften Nordanflug habe er sich vier Jahre Zeit gelassen, um plötzlich die Kriterien zu ändern.

Mit Regierungsrätin Rita Fuhrer sprach Ruedi Baumann

Sie sind Siegerin beim Verzicht auf die Parallelpiste und Verliererin beim gekröpften Nordanflug. Welches Gefühl obsiegt?

Verliererin beim Gekröpften ist unsere Bevölkerung im Kanton Zürich. Der Bund hat uns vier Jahre lang Hoffnung gemacht.

Der «Gekröpfte» ist zu gefährlich (TA)

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Der gekröpfte Nordanflug auf Kloten ist vorerst vom Tisch - wegen Sicherheitsbedenken. Für diesen Entscheid erntet das Bundesamt für Zivilluftfahrt viel Kritik und kaum Beifall.

Raymond Cron, Direktor des Bundesamtes für Zivilluftfahrt (Bazl), sagte es an der Medienkonferenz in Bern mehrere Male mit Nachdruck: Ein gekröpfter Nordanflug, der nicht auf Satellitennavigation basiert, stelle für die Flugsicherheit einen «deutlichen Rückschritt» dar. Er widerspreche der Luftfahrtpolitik des Bundes, die auf das Prinzip «Safety First» baue.

Heftige Reaktion des Fluglärmforums Süd auf die neusten BAZL-Entscheide: (Fluglärmforum Süd)

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„Kompromissbereitschaft ist auf null gesunken"

ür Fluglärmforum Süd, die Plattform von 35 Gemeinden und Städten im Süden des Flughafens, ist die Ablehnung des Gekröpften Nordanflugs durch das BAZL nicht überraschend. „Jeder schiebt dem anderen den Schwarzen Peter zu", erklärt Richard Hirt, Präsident des Fluglärmforums Süd. „Das BAZL hat mutlos und beamtenhaft entschieden. Raymond Cron hätte es in der Hand gehabt, die Führung zu übernehmen. Denn Bundesrat Leuenberger hat sich politisch aus dem Dossier längst verabschiedet.