Allgemeine News

Nationalrat stimmt Flugticketabgabe zu (20min)

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Für Flugtickets soll künftig eine CO2-Abgabe entrichtet werden. Der Nationalrat stimmte einer entsprechenden Motion zu.

Letzten Dezember hatte der Nationalrat eine Flugticketabgabe noch abgelehnt. Seither hat der Wind in der Klimapolitik gedreht. Am Donnerstag stimmte die grosse Kammer einer Motion zu, die die Einführung einer Flugticketabgabe fordert.

Der Entscheid fiel klar mit 112 zu 61 Stimmen bei 10 Enthaltungen. Diesmal stimmte auch die FDP zu.

Gibt es bald kein Nachtflug-Verbot an deutschen Flughäfen mehr? (Compensation2Go)

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Forscher testen Lärmreduzierung bei Anflügen in Zürich

Für Fluggesellschaften ist es ein unangenehmer Umstand, für Anwohner in Flughafennähe die einzige Möglichkeit zur Ruhe: Das Nachtflug-Verbot. Forscher bemühen sich jetzt um einen Kompromiss.

Das Nachtflug-Verbot: Ein notwendiges Übel
Damit Anwohner, die in direkter Umgebung eines Flughafens wohnen, nachts auch in Ruhe schlafen können, gibt es das sogenannte Nachflugverbot. Es besteht an fast allen deutschen Flughäfen.

Rentner will Flughafen wegen Lärm lahmlegen (20min)

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Ueli Keller aus Allschwil BL reicht es. In seinem Kampf gegen den Fluglärm des Euro Airports will er nun zu radikalen Mitteln greifen und einen Sitzstreik machen.

Der Grünenpolitiker Ueli Keller kämpft mit grossem Engagement gegen den Fluglärm, den er Basler Euro Airport für seine Wohngemeinde Allschwil BL mit sich bringt.

Nun will der Rentner einen Sitzstreik organisieren. Das berichtete die bz. Bisher habe er etwa fünfzig Unterstützer für seine Idee.

«Denkbar wäre, in der Abflughalle oder auf einer Zufahrtsstrasse zu demonstrieren.

Neue Lärmgebühren mit Rabattklausel (ZU)

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Starts und Landungen in Kloten werden teurer. Auf Geheiss des Bundes hat der Flughafen höhere Lärmgebühren eingeführt. Das Ziel ist weniger Fluglärm am frühen morgen und spätabends.

Das neue Gebührenreglement des Flughafens sieht seit gestern deutlich höhere Lärmabgaben vor. Vor allem verspätete Abflüge kosten ab sofort deutlich mehr als bisher. Passagiere werden das allerdings nicht wahrnehmen. Die höheren Kosten dürften aufgrund des harten Preiskampfes in der Airline-Branche wohl nicht auf die Flugtickets überwälzt werden – zumindest vorläufig nicht.

Flughafen wehrt sich gegen vorverlegte Starts in der Nacht (ZU)

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Der genehmigte Fluglärm in der Nacht wird regelmässig überschritten. Von der Idee, deshalb bereits längere Zeit vor der Nachtflugsperre die letzten Flüge anzusetzen, hält der Flughafen aber nichts.

Zu oft kommt es rund um Kloten auch nach 23 Uhr noch zu Fluglärm – obwohl zu dem Zeitpunkt am Flughafen Zürich eigentlich bereits die Nachtflugsperre gilt. Bis 23.30 Uhr dürfen allerdings noch Flugzeuge starten, sofern dies dazu dient, Verspätungen im Flugbetrieb abzubauen, die sich den Tag über aufgestaut haben.

Fluglärmforum Süd prüft nächste Beschwerde (ZSZ)

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Der Schutzverband unterstützt Forderung des Bundesamts für die Vorverlegung von einigen Fernflügen der Swiss. Das FLFS prüfe deshalb im Zusammenhang mit der Bewilligung des Betriebsreglements 2017 eine weitere Einsprache.

Um 22.40 Uhr heben die letzten drei Swiss-Jets an einem normalen Tag vom Flughafen Zürich ab. Die Ziele heissen Sao Paolo, Tel Aviv und Hongkong. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) möchte diese drei Flüge vor den Beginn der Nachtruhe, also vor 22 Uhr starten lassen, um die Lärmgrenzwerte einzuhalten.

Kretzschmar: «Man müsste morgen die Abschaffung aller Kurzstreckenflüge beschliessen» (lz)

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Die Fliegerei steht in der Klimadebatte besonders in der Kritik. Die deutsche Aktivistin Anne Kretzschmar erklärt im Interview, warum wir das Fliegen einschränken müssen und Kompensationsprogramme nichts taugen.

Wann sind Sie das letzte Mal geflogen?

Anne Kretzschmar: Ich fliege seit Jahren nicht mehr, aber darum geht es nicht. Natürlich spielen die Individuen eine Rolle, die vorleben, dass es anders geht, oder die Vielfliegerei in Frage stellen.

Mit diesen Massnahmen deduzieren Sie den CO2-Ausstoss auf ihren Flügen (travelnews)

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Sie müssen nicht völlig auf Flugreisen verzichten, um Ihren ökologischen Fussabdruck zu verringern. Schon kleine Änderungen der Fluggewohnheiten zeigen grosse Wirkung auf die Umweltbelastung.

«Flugscham» ist zurzeit in aller Munde, verantwortlich dafür ist vor allem die junge Klimaaktivistin Greta Thunberg. Erst kürzlich sorgte sie erneut für Aufsehen, weil sie ihre Reise von Schweden zum Klimaaktions-Gipfel der Vereinten Nationen, der am 23. September in New York stattfindet per Segelboot zurücklegte, anstelle mit dem Flugzeug zu reisen.

Angestellte der Stadt Zürich fliegen immer häufiger (TA)

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Die Zahl der Flüge hat seit 2015 um über 10 Prozent zugenommen. Der Stadtrat gelobt Besserung.

Die Klimadebatte ist in vollem Gang, der Gemeinderat hat umfassende Klimaziele beschlossen – doch Stadtratsmitglieder und städtische Mitarbeitende setzen sich immer öfter in den Flieger. Von 2015 bis 2018 hat die gesamte Zahl der Flüge von 873 auf 962 und damit um über 10 Prozent zugenommen.

Besonders massiv war die Steigerung bei den Interkontinentalflügen – von 28 auf 83 Flüge.