Leserbriefe

Leserbriefe

Einsprachen gegen Südstarts in Zürich (Leserbriefe NZZ)

Publiziert von VFSNinfo am
Die Möglichkeit zur Anhörung zum zweiten Teil des Sachplans Infrastruktur der Luftfahrt (SIL) zum Flughafen Zürich wurde rege genutzt. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl), das feststellt, die meisten Einwendungen seien vorgefertigt gewesen (NZZ 10. 11. 16), verkennt Wesentliches. Die Bevölkerung hatte gerade mal fünf Wochen Zeit, zwei Bundesordner voller Unterlagen zu studieren.

Die Swiss ist «die deutsche Swiss» (Glattaler)

Publiziert von VFSNinfo am
Andreas Pfisterer, deutscher Staats­angehöriger, ehemaliger Pilot bei der Swissair und ehemaliger Inspektor beim Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) mit Hobby Fliegerei und Ju-Air, unterstellt in seinem Leserbrief der Stiftung gegen Fluglärm hetzende Parolen gegen alles Deutsche. Dies bedarf einer angemessenen Richtigstellung:

Erstens: Die Swiss ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der deutschen Lufthansa. Auch wenn der Sitz der Firma in der Schweiz ist, werden die massgeblichen Entscheide in Frankfurt getroffen. Der Betriebsgewinn fliesst in den Lufthansa-Konzern.

Nur noch hetzende Parolen gegen alles Deutsche (Glattaler)

Publiziert von VFSNinfo am
Angewidert stelle ich seit einiger Zeit fest, dass sich die Stiftung gegen Fluglärm nur noch mit hetzenden Parolen gegen Deutsche und gegen Deutschland anstatt mit sachlichen und wissenschaftlichen Argumenten gegen den zunehmenden Fluglärm wehrt.  

Und immer wieder liest man in deren Medienmitteilungen und Leserbriefen, dass wir uns gegen die Deutschen wehren müssen. So war im Leserbrief im «Glattaler» von vergangener Woche von «die deutsche Swiss» «die deutschen Forderungen» oder «Kloten wird ohne Schweizer Bürgerwehr zu einem deutschen Flugdrehkreuz» die Rede.

Meinungs-Journalismus im Tages Anzeiger in Reinkultur (Leserbriefe)

Publiziert von VFSNinfo am
Die folgenden drei Leserbriefe zur unsäglich einseitigen wie unsachlichen "Berichterstattung" des Tages-Anzeigers zu den Südstarts geradeaus wurden selbstverständlich nicht veröffentlicht. Wir umgehen die Zensur und stellen sie hier in Netz. In einer völlig einseitige Weise und ohne jedes ausgewogene Wenn und Aber zieht Ihre Redaktorin Pia Wertheimer über die klare und nachvollziehbare Sachdarstellung von Regierungsrätin Frau Walker Späh als Repräsentantin unseres ganzen Kantons und dessen Gesamtinteresse her. Sie stellt die Vertretung unseres Kantons als entscheidungsunfähig dar.

Regierungstätliche Pflicht (Leserbriefe TA)

Publiziert von VFSNinfo am
Wofür soll sich eine Zürcher Regierungsrätin sonst einsetzen, wenn nicht für die Interessen Zürichs? Sicher nicht für den Hinterthurgau oder den Aargau,  Gebiete, die so weit weg vom Flughafen liegen, dass nicht mehr von einer ernsthaften Lärmbelastung gesprochen werden kann.
Manuel Sager

Volk will keine Verteilung
Die Zürcher Stimmberechtigten haben sich in der Abstimmung Fairflug eindeutig gegen die Lärmverteilung ausgesprochen. Insofern ist die Position von Frau Walker nur folgerichtig und entspricht dem demokratischen Willen der Zürcherinnen und Zürcher.

Piste 28 verlängern (Leserbriefe TA)

Publiziert von VFSNinfo am
In ihrem Artikel vom 13.8.2015 verlangt die Journalistin Wertheimer eine Sicht auf die Sicherheit am Zürcher Flughafen- in fetten Lettern-"ohne Tabus."
Warum wird dabei die Möglichkeit einer Pistenverlängerung total ausgeblendet? Eine seltsame Art von tabuloser Berichterstatung.
Seit Jahren verlangt der Flughafen aus Gründen der Sicherheit eine Verlängerung der kurzen Piste 28. Blockiert wird dieses Vorhaben von Fluglärmgegnern aus dem Norden und Osten des Flughafens. Warum wird dieser Umstand nicht erwähnt ?

Diskussion über Risiko nötig (Leserbriefe TA)

Publiziert von VFSNinfo am
Einmal mehr wird mit Südstarts über der «reichen» Goldküste mehr Sicherheit suggeriert und eine «gerechtere» Lärmverteilung impliziert. Dabei betreffen Südstarts bzw. -anflüge primär Opfikon (16400 Einwohner), Wallisellen (14800 E.), Schwamendingen (29500 E.) und teilweise Dübendorf (25700 E.). Mit einem Steuerfuss unter 100 Prozent werden einzig Zumikon, Uetikon a.S. und Männedorf direkt überflogen. Die Goldküste im engeren Sinn wird zu keiner Zeit von Südstarts und -anflügen tangiert.

Umstrittene Rolle des Flughafens Zürich (Leserbrief NZZ)

Publiziert von VFSNinfo am
Der Kampf der Fluggesellschaften, die sich gegenseitig mit Dumpingpreisen Passagiere abjagen ist in vollem Gang.   Kloten meint mithalten zu müssen. Es sei der Auftrag der Landesflughäfen die Nachfrage zu befriedigen, aber Nachfrage kann man generieren zum Beispiel mit Billigflügen. Um Bedürfnisse nach noch mehr sinnloser, möglichst billiger Fliegerei zu befriedigen, müssen immer noch mehr Kapazitäten geschaffen werden. Sind die Flughafenbetreiber überhaupt bereit irgendeine Grenze zu akzeptieren? Realisieren sie nicht, dass das Volk immer weniger hinter ihnen steht?

Kein konkretes Ausbauprojekt (Leserbriefe TA/ZSZ)

Publiziert von VFSNinfo am
Der HEV unterstützt das Anliegen der Initianten, dass sich das Volk zu Pistenausbauten äussern kann, ob sie der Kantonsrat befürwortet oder ablehnt. Was ist daran so verkehrt – es sei denn,  man fürchtet sich vor dem Volksentscheid. Im Flughafengesetz ist die Mitsprache des Volkes festgelegt, indem positive Entscheidungen des Kantonsrates referendumsfähig sind, nicht aber negative Entscheidungen. Das ist dann stossend, wenn der Kantonsrat wie in diesem Fall nicht den Willen des Volkes vertritt.