Steuerzahler subventionieren die Airlines (saldo)
Das Gedränge am Himmel wird immer grösser, und die Airlines wollen die immer grösseren Maschinen immer besser auslasten.
Das Gedränge am Himmel wird immer grösser, und die Airlines wollen die immer grösseren Maschinen immer besser auslasten.
von Lukas Hässig
Lufthansa tut der Swiss gut. Mit mehr Passagieren, besserer Qualität und viel Autonomie gilt der Verkauf ins Ausland vom 2005 bisher als Erfolgsstory. Dass die Deutschen das Sagen haben, ist egal: Hauptsache, die Flüge sind voll und die Kasse klingelt.
Nun aber ist die Mutter in Frankfurt in einen tiefen Krisenstrudel geraten.
THOMAS SCHÄR
Es scheint, als kenne der Flughafen Zürich seit Jahren nur ein Thema: den Fluglärm. Insbesondere im Süden des Flughafens hat sich lautstarker Widerstand formiert. In der Öffentlichkeit wird vor allem der Verein Flugschneise Süd – Nein (VFSN) als legitimer Interessensvertreter und Themenführer wahrgenommen.
Birgit Voigt
Am Flughafen Zürich läuft es rund. Krise hin oder her, die Passagiere kommen, shoppen und fliegen. Viele fahren im Auto zum Flughafen und zahlen fürs Abstellen des Fahrzeugs bald mehr als für die Flugtickets. 67 Mio. Fr. setzte der grösste Landesflughafen letztes Jahr nur mit den Parkhäusern um.
sho. Thomas Kern, CEO der Flughafen Zürich AG, kann auf ein erfreuliches und stabiles Geschäftsjahr 2012 zurückblicken (Zahlen im Wirtschaftsteil).
«Ich beurteile auch den Absender, und der ist degoutant.» Das sagte SP-Kantonsrat Ruedi Lais heute Montagmorgen im Zürcher Kantonsrat. Als «Absender» im Visier hatte er SVP-Mann Claudio Zanetti. Dieser hatte mit zwei weiteren SVP-Fraktionsmitgliedern eine parlamentarische Initiative lanciert, die ein Kantonsreferendum gegen den Fluglärm-Staatsvertrag mit Deutschland verlangt.
Ab heute Montag bis zum 23. März darf der Flughafen Zürich zwischen 23.30 Uhr und 2 Uhr morgens Messflüge durchführen. Dies hat das Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) auf Gesuch des Flughafens bewilligt. Eine zweite Serie ist zudem für Ende August geplant. Mit den Messflügen soll die Genauigkeit der Navigationsanlagen des Flughafens überprüft werden.
Von Fabian Renz, Bern
«Diese Flughafengeschichte sollte ein Ende finden.» Mit diesem Satz brachte Verkehrsministerin Doris Leuthard (CVP) gestern die Stimmung im Ständerat auf den Punkt.
Heiner Graafhuis
Im Flugkorridor bei Landungen und Starts auf der Südseite des Flughafens in Kloten wohnen rund 150\'000 Einwohner; unter dem Ostanflug rund 46\'000. In der Flugschneise im Norden leben noch erheblich weniger, nämlich rund 24\'000 Einwohner (jeweils bis zur Überflughöhe von 1500 Metern).
René Höltschi, Brüssel
Was schon lange zu erwarten war, ist am Donnerstag eingetroffen: Der Gerichtshof der Europäischen Union, das EU-Höchstgericht, hat den Rekurs der Schweiz im Streit um die deutschen Beschränkungen für An- und Abflüge zum und vom Flughafen Zürich von 2003 in sämtlichen Punkten abgelehnt. Damit ist der Rechtsweg auf europäischer Ebene ausgeschöpft.