Allgemeine News

Heftige Kontroverse um die Südstarts (NZZ)

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Die Fluglotsen drängen auf Südstarts geradeaus, der Verein Flugschneise Süd – Nein spricht von einem Skandal: Der Sicherheitsbericht zum Flughafen Zürich hat heftige Reaktionen ausgelöst.

Andreas Schürer

Die Lesart des am Donnerstag veröffentlichten Sicherheitsberichts zum Flughafen Zürich ist höchst unterschiedlich. Für das Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) zeigt er, dass der Flughafen heute ausreichend sicher betrieben wird, dass aber die Sicherheitsmarge mit einer Reihe von Massnahmen verbessert werden kann (NZZ 22. 3. 13).

Kretschmann: Ohne Nachverhandlungen kein Fluglärm-Vertrag (TA)

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Der deutsche Bundesratspräsident Winfried Kretschmann sagt, komplexe Fragen seien im Fluglärm-Staatsvertrag nicht geregelt. Daher müsse so lange daran gearbeitet werden, bis er auf beiden Seiten akzeptiert werde.

Der Fluglärm-Staatsvertrag zwischen der Schweiz und Deutschland droht ohne Nachverhandlungen zu scheitern. Das sagte der deutsche Bundesratspräsident und Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg, Winfried Kretschmann, heute bei einem Besuch in der Schweiz.

Er habe das Flugabkommen mit der Schweiz grundsätzlich begrüsst.

«Mayday» von Europas Airlines (NZZaS)

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Die europäische Flugindustrie schreibt seit Jahren Milliardenverluste. Um zu überleben, streichen die Gesellschaften jetzt 20 000 Arbeitsplätze. Wer bleiben kann, muss mehr arbeiten.

Von Birgit Voigt

Da waren es nur noch drei. Letzten Donnerstag kam die offizielle Bestätigung aus den USA: American Airlines, derzeit unter Gläubigerschutz, schliesst sich mit US Airways zusammen. Auf dem Papier entsteht die weltgrösste Fluggesellschaft.

1978 haben die Amerikaner ihre Airline-Industrie dereguliert.

Harte Zeiten für deutsche Taxis in der Schweiz (Südkurier)

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Für Südbadens Taxifahrer kann es jetzt noch dicker kommen. Nachdem sie bisher schon keine Fahrgäste vom Flughafen Kloten an einem anderen Ort in der Schweiz absetzen durften, droht ihnen jetzt ein Gutachten mit einer noch rigoroseren Regelung.

Der Taxi-Streit mit der Schweiz schwelt weiter. Nach wie vor ist nicht absehbar, ob ausländische Droschken auch Fahrgäste am Flughafen Zürich-Kloten abholen und diese woanders, vor allem in der Schweiz, absetzen dürfen.

Schutzverband ficht neues Flughafen-Lärmgebührenmodell an (TA)

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Mit einer Einsprache beim Bundesverwaltungsgericht wendet sich der SBFZ gegen die Gebühren-Neuregelung sowie gegen die allfällige Abschaffung des sogenannten Lärmfünflibers für Passagiere.

Beide Neuerungen zielten in die genau entgegengesetzte Richtung als angestrebt – führten also nicht zu leiseren Maschinen, schreibt der SBFZ in einer Mitteilung.

Flughafen Zürich: Weniger Passagiere, mehr Gewinn (HZ)

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Das Passagieraufkommen am Flughafen Zürich ist im Januar im Vorjahresvergleich um ein halbes Prozent gesunken. Gleichzeitig erwartet der Flughafen für 2012 einen höheren Gewinn.

Der Flughafen Zürich hat die Passagierzahlen für den Monat Januar 2013 veröffentlicht und gleichzeitig über einen höher erwarteten Gewinn für das Geschäftsjahr 2012 informiert.

Ausländische Konkurrenten vom Wettbewerb ausgeschlossen (NZZ)

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Die Schweizer Taxifahrer fühlen sich am Flughafen Zürich im Vergleich zur ausländischen Konkurrenz diskriminiert und vom Bund nicht ernst genommen. Nun freuen sie sich über einen Etappensieg.

Andreas Schürer

Der Bezirksrat Bülach hat im schon lange dauernden Konflikt um die Regelungen für ausländische Taxis am Flughafen Zürich einen Entscheid gefällt, der aufhorchen lässt.

Ein Zeichen an die Deutschen (NZZ)

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Der Ständerat soll den umstrittenen Fluglärmvertrag mit Deutschland genehmigen, obwohl das Abkommen in Deutschland auf Eis liegt.

hä. Bern  Auch wenn die deutsche Regierung den bilateralen Fluglärmvertrag derzeit auf Eis gelegt hat, soll das Schweizer Parlament ihn genehmigen: Dafür haben sich zwei Kommissionen des Ständerats ausgesprochen. Beide Entscheide fielen ohne Gegenstimme. Damit dürfte das Ja des Ratsplenums im März nur noch eine Formsache sein.

Deutschland will Zürcher Flughafen stärker beschränken als eigene Airports (TA)

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Die Süddeutschen in der Schneise zum Flughafen Zürich haben werktags eine um bis zu 10 Stunden längere Nachtruhe als ihre Landsleute um deutsche Flughäfen. Dieses Ungleichgewicht soll noch grösser werden.

Eine breite Front von süddeutschen Politikern bewirkte kürzlich einen Marschhalt im Ratifizierungsprozess des Fluglärmstaatsvertrages zwischen Deutschland und der Schweiz. Einen bedeutenden Punkt in der Diskussion nehmen die Zeitfenster ein, in denen Flugzeuge deutsches Gebiet überfliegen dürfen.