Flughafen fordert mehr Flexibilität (Landbote)
Den Auftakt der Generalversammlung der Flughafen Zürich AG im Hotel Radisson machte das Flughafenorchester, unter anderem mit Alphorntönen.
Den Auftakt der Generalversammlung der Flughafen Zürich AG im Hotel Radisson machte das Flughafenorchester, unter anderem mit Alphorntönen.
Die Gefahr, aufgrund von Fluglärm an Herzinfarkt oder Diabetes zu erkranken, ist rund um die Schweizer Flughäfen wesentlich grösser als bisher angenommen. Dies bestätigt eine neue Studie der Universität Basel, wo Prof. Martin Röösli mit einem Forschungsteam festgehalten hat: Das Herzinfarkt-Risiko steigt ab einem Durchschnittslärm von 40 Dezibel und nicht, wie bisher angenommen, bei einem jährlichen Durchschnittswert von 50 Dezibel. Da es sich bei Dezibel um ein logarithmisches Mass handelt, liegt der alte Wert dreimal höher als der neue. Für die „Sirene“-Studie von Prof.
2014 hat der Bund beschlossen, das Areal des Militärflugplatzes Dübendorf künftig für die Militäraviatik, die Zivilaviatik inklusive Businessaviatik und den Zürcher Innovationspark zu nutzen. Nach einer Ausschreibung erhielt die Flugplatz Dübendorf AG den Zuschlag für den zivilen Flugbetrieb.
Die Standortgemeinden Dübendorf, Volketswil und Wangen-Brüttisellen lehnen aber eine zivilaviatische Nutzung des Flugplatzes seit jeher ab.
Als Thomas Klühr vor etwas mehr als einem Jahr seinen Posten als neuer CEO der Swiss antrat, legte er einen Schwerpunkt auf die Pünktlichkeit.
Dass ein Politiker vom linken Seeufer in Sachen Fluglärm über dem Zürichsee vorprescht, lässt aufhorchen. Denn meist werden rechtsufrige Kantonsräte und Gemeindepräsidenten bei diesem Thema aktiv. Jonas Erni macht jetzt die Ausnahme.
Ein Airbus A380 der Singapore Airlines wollte am Freitag kurz vor 11 Uhr vom Flughafen Zürich nach Singapur abheben. Der Flieger hatte gerade auf der Piste 16 beschleunigt, als der Kontrollturm des Flughafens Zürich ihm befahl, sofort zu stoppen.
Dies, obwohl der Flieger bereits rund 90 Kilometer pro Stunde erreicht hatte, wie «Aerotelegraph» unter Berufung auf das Unfall-Fachportal "Aviation Herald" schreibt.
«Es gibt wohl kein Land, das bezüglich Lärmbelastung so sehr an Flugrouten herumtüftelt wie die Schweiz»: Das sagt Urs Holderegger, Pressesprecher des Bundesamts für Zivilluftfahrt. Wann immer Flugrouten geändert werden, lässt der Bund berechnen, wie viele Menschen neu Lärm über dem Grenzwert zu ertragen haben – und wie viele entlastet werden.
Beim Absturz eines Kleinflugzeugs auf ein zu dieser Zeit noch geschlossenes Einkaufszentrum im australischen Melbourne sind am Dienstagmorgen alle fünf Insassen der Maschine ums Leben gekommen.
Das Jahr 2017 wird für die Schweizer Luftfahrt zu einem Schicksalsjahr: Sowohl für den Flughafen Zürich als auch für den Flugplatz Dübendorf wird der Bundesrat die langfristigen Entwicklungsmöglichkeiten definieren. Die Bedeutung dieser Entscheide wird leicht unterschätzt – vor allem abseits von Zürich und Dübendorf.