August 2012

Fluglärm: 32 Bürgermeister wollen klagen (BZ)

Publiziert von VFSNinfo am Do., 30.08.2012 - 21:21
Der Fluglärmstreit mit der Schweiz könnte vor Gericht gehen 32 Bürgermeister im Kreis Waldshut haben eine Resolution gegen den Staatsvertrag verabschiedet und wollen klagen.

Der Staatsvertrag über den Fluglärm ist unter Dach und Fach, am Dienstag wird die Vereinbarung von Verkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) und seiner Schweizer Kollegin Doris Leuthard (CVP) in Bern unterzeichnet. Der erhoffte Frieden mit den Schweizer Nachbarn ist aber nicht in Sicht. Auf beiden Seiten des Rheins formiert sich Widerstand gegen das ausgehandelte Papier.

Schweiz soll über Fluglärm-Staatsvertrag abstimmen (TA)

Publiziert von VFSNinfo am Do., 30.08.2012 - 20:55
Kantonsräte der SVP-Zürich wollen mit einer parlamentarischen Initiative erreichen, dass die ganze Schweiz über den Fluglärm-Staatsvertrag entscheiden soll.

Kantonsräte der Zürcher SVP wollen mit einer parlamentarischen Initiative erreichen, dass es eine Volksabstimmung über den Fluglärm-Staatsvertrag gibt. Sie verlangen, dass der Regierungsrat gemeinsam mit anderen Ständen das Kantonsreferendum gegen den Staatsvertrag ergreift.

Ruf nach „Opfersymmetrie“ am Fluglärmgipfel (VFSN)

Publiziert von VFSNinfo am Do., 30.08.2012 - 15:12
Es fehl die Stimme des Kantons Zürich, der die Hauptlast des Lärms trägt

Dichtbesiedelte Regionen nach Möglichkeit zu umfliegen ist ein Gebot der Vernunft und des Umweltschutzes im Gegensatz zum Ruf nach Lärmverteilung. Es ist zu hoffen, dass sich die Zürcher Regierung für ihre Bevölkerung einsetzt und ihrer Forderung nach möglichst wenig lärmbelasteten Menschen Nachdruck verleiht. Dies in Analogie zum Entscheid des Bundesgerichtes, dass die jetzt vom Fluglärm betroffenen dicht besiedelten Gebiete so schnell wie möglich zu entlasten seien.

Lauter Ruf nach Opfersymmetrie im Fluglärmstreit (NZZ)

Publiziert von VFSNinfo am Do., 30.08.2012 - 09:00
Im Fluglärmstreit zeichnet sich immer stärker eine Allianz gegen den Süden des Flughafens Zürich ab. An einem Treffen in Bern lagen die Positionen der Kantone noch weit auseinander.

Andreas Schürer

Im März noch stellten sich die Nachbarkantone geeint hinter den Flughafen Zürich. In der «Klotener Erklärung» kritisierten sie die kompromisslose Haltung Deutschlands. Inzwischen ist der Staatsvertrag unter Dach und Fach, die Parlamente beider Länder müssen ihn noch ratifizieren. Dicke Luft herrscht dafür in der Schweiz selber – der Kampf der Regionen ist voll entbrannt.

Gekröpfter Anflug kann noch dauern (Südkurier)

Publiziert von VFSNinfo am Do., 30.08.2012 - 07:14
Bundesrätin Leuthard antwortete der ÖDP wegen des gekröpften Nordanflugs.

Die Schweizer Bundesrätin und Vorsteherin des Verkehrsdepartements Doris Leuthart hat auf einen offenen Brief der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) im Kreis Waldshut zur Diskussion um einen gekröpften Nordanflug auf den Flughafen Zürich reagiert. Eine Prüfung und Entscheidung darüber werde noch einige Jahre in Anspruch nehmen, heißt es in ihrem Antwortschreiben an ÖDP-Mitglied Mike Schinkel.

Herkulesaufgabe im Fluglärmstreit (NZZ)

Publiziert von VFSNinfo am Mi., 29.08.2012 - 15:04
Viele Parlamentarier machen die Ratifzierung des Staatsvertrag davon abhängig, wie genau die Lärmverteilung ausgestaltet wird. Genau darum geht es heute beim Fluglärmgipfel in Bern:    Am Nachmittag trifft sich unter der Leitung von Bundesrätin Doris Leuthard die Begleitgruppe mit Vertretern der betroffenen Kantone.

asü. Es wird ein heisser Nachmittag für Bundesrätin Doris Leuthard: In Bern ruft sie heute die Begleitgruppe zusammen, die über die innenpolitische Umsetzung des Fluglärm-Staatsvertrags diskutiert.