Mai 2004

Kette von Fehlern führte zu Kollision (NZZ)

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Abschlussbericht zu Katastrophe von Überlingen übt harte Kritik an Skyguide

Die Flugzeugkollision von Überlingen ist auf fünf Ursachen zurückzuführen. Das geht aus dem Abschlussbericht der deutschen Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) hervor. Sowohl der Lotse der Skyguide als auch die Piloten der russischen Maschine trafen falsche Entscheidungen. Harte Kritik wird am Qualitätsmanagement der Skyguide geübt.

Wenn komplexe Systeme zusammenbrechen (NZZ)

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Das Risikoumfeld, in dem Fluglotsen arbeiten

Am Mittwoch will die deutsche Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung den Untersuchungsbericht zur Kollision über Überlingen im Jahr 2002 vorlegen. Dass dabei die Lotsendienste der im Unglücksgebiet zuständigen Skyguide breiten Raum einnehmen werden, steht zum Vorneherein fest. Im Folgenden macht sich ein Flugverkehrsleiter Gedanken über die Rolle des einzelnen Mitarbeiters im Gesamtsystem Luftfahrt, über Systemversagen und über das Spannungsfeld Strafandrohung und Flugsicherheit.

Frachtflugzeug in Nordwestchina auf Wohnhäuser gestürzt (TA)

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PEKING - Ein Frachtflugzeug aus Aserbaidschan ist nahe Urumqi in Nordwestchina abgestürzt. Die Transportmaschine vom Typ Iljushin 76 sei in Wohnhäuser gestürzt, berichtete die amtliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua. (TA, 18.5.04)

Über mögliche Opfer ist noch nichts bekannt.

Schneiser ziehen falsche Schlüsse (ZU)

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Die Gegner der Südanflüge werden nicht müde, die Gefährlichkeit dieses Anflugverfahrens zu unterstreichen. Sie verunsichern die Bevölkerung mit falschen Angaben, monieren Skyguide und Bazl.

Mit Behauptungen wie die Sicherheitsmargen für die Südanflüge würden «auf ihr striktes Minimum reduziert» oder «der kleinste Piloten- oder Lotsenfehler könne zu einem Absturz führen zitiert der Verein Flugschneise Süd - Nein (VFSN) aus einem internen Skyguide-Bericht.

Über der Schweiz gab es 25 Beinahe-Zusammenstöße (Spiegel)

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GEFÄHRLICHER LUFTRAUM

Über den Schweizer Bergen fliegt es sich gefährlicher als in den Jahren zuvor. Die Zahl der Beinahe-Zusammenstöße ist 2003 um zehn auf 25 Fälle gestiegen, Schuld sind zumeist die Piloten.

Im vergangenen Jahr wurden so viele Beinahe-Zusammenstöße von Flugzeugen über der Schweiz registriert wie noch nie zuvor. Insgesamt wurden dem Büro im vergangenen Jahr 65 Luftzwischenfälle, so genannte Airprox, gemeldet, 16 mehr als 2002. (Spiegel, 14.5.2004)

Schweizer Luftraum unsicherer (TA)

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Im Luftraum über der Schweiz sind im vergangenen Jahr 25 Beinahe-Crashs von Flugzeugen registriert worden - so viele wie noch nie.

Insgesamt wurden dem Büro für Flugunfalluntersuchungen (BFU) 2003 65 Luftzwischenfälle, so genannte «Airprox», gemeldet, wie das Büro mitteilte. Das sind 16 mehr als 2002 beim bisherigen Rekord. Die Zwischenfälle würden jeweils von Piloten oder Fluglotsen in einem Rapport gemeldet, sagte BFU-Chef Jean Overney auf Anfrage.

Mehrere tausend Einsprachen (NZZ)

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Neue Flughafen-Betriebsreglement stösst auf viel Opposition

Beim Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) sind mehrere tausend Einsprachen gegen das Betriebsreglement für den Flughafen Zürich eingegangen. Derweil informierten das BAZL und die Flugsicherung Skyguide Süddeutschland über das neue Reglement.

(sda) Ende letzter Woche war die Einsprachefrist gegen das neue Betriebsreglement abgelaufen. Beim BAZL gingen mehrere tausend Einsprachen ein, wie das Bundesamt am Montag schreibt.

Zürich erhebt Einsprache gegen Flughafen-Betriebsreglement (NZZ)

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(ap) Der Zürcher Stadtrat hat gegen das vorläufige Betriebsreglement für den Flughafen Zürich Einsprache eingelegt. Der Stadtrat will damit eine zeitliche Begrenzung der Südanflüge erreichen, wie am Mittwoch mitgeteilt wurde.

Südanflüge auf die Piste 34 sollen nur solange in Kraft bleiben, wie dies wegen der morgendlichen Sperrzeiten über deutschem Gebiet und fehlender Alternativen notwendig ist.