Februar 2004

Lärmstudie 2000 - Versuchspersonen gesucht

Publiziert von VFSNinfo am

Zurzeit führt das Institut für Hygiene und Arbeitsphysiologie der ETH Zürich eine grossangelegte experimentelle Studie zum Einfluss des Fluglärms auf den Schlaf in den Nachtrandstunden durch.

Für diese Studie sucht die ETH noch freiwillige Versuchspersonen. Die Studie wird vom Bund und von Privaten finanziell getragen und hat zum Ziel, objektive Daten über die Beeinträchtigung des Schlafes durch nächtlichen bzw.

Leserbrief Tagesanzeiger 5.2.04

Publiziert von VFSNinfo am

Die Berichterstattung in den Medien über die Grossdemonstration der Südanflugsgegner zeigt ein wachsendes Desinteresse an der Flughafenproblematik. Wenn noch berichtet wird, dann allenfalls wie sich Vertreter aus den betroffenen Regionen mit Gehässigkeiten eindecken.

Vorallem erstaunt das fehlende Interesse der Medien und wohl auch der Politik an der rechtlichen Situation.

Alarmierende Befunde (NZZ)

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Das einst vorbildliche, hoch entwickelte Sicherheitsbewusstsein im schweizerischen Luftverkehr habe im Verlauf der letzten Jahre gelitten, beschied ein holländisches Expertenteam Bundesrat Leuenberger im von ihm bestellten Gutachten über das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) im vergangenen Jahr. Seit dem Dienstag liegt ein weiterer «Wälzer» auf dem Tisch, der diesen Befund bestätigt. Das Büro für Flugunfalluntersuchungen (BFU) hat bei seinen Abklärungen zum Crossair-Unglück im November 2001 weit, vielleicht ungewöhnlich weit ausgeholt.

Skyguide: «Keine Indizien für Fehlleistungen» (TA)

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Die Flugsicherung Skyguide wehrt sich gegen den Eindruck, sie trage Mitschuld am Crossair-Absturz vom November 2001.

Es gebe keine Indizien für Fehlleistungen, erklärt Skyguide-Sprecher Patrick Herr heute Abend. Der Personalbestand der Flugsicherung stehe gemäss dem Expertenbericht in keinem Zusammenhang mit dem Unglück - weder mit den Ursachen noch den Faktoren, die zum Absturz beitrugen. Der Bericht des Büros für Flugunfalluntersuchungen (BFU) enthalte auch keine Empfehlungen für Skyguide.

Die Crew der Schweizer Flugsicherung sei angemessen besetzt gewesen.

Sicherheit hat Priorität (Kommentar TA)

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Von Erwin Haas

Der Schlussbericht des Büros für Flugunfalluntersuchungen zum Crossair-Absturz bei Bassersdorf lässt an Klarheit nichts zu wünschen übrig. Der Pilot sank über den Hügeln im Osten des Flughafens bewusst unter die Mindestflughöhe, der Kopilot hat ihn nicht daran gehindert. Das ist auf der Skala des aviatischen Leichtsinns so fahrlässig wie der Versuch eines Mannes, mit seinen Kindern im Fond als Geisterfahrer von Zürich nach Bern zu fahren.

Berlin will weniger als 100 000 Flugbewegungen

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Eine alte Drohung in neuem Gewand  
 
Obwohl die deutsche Regierung durch die einseitige Rechtsverordnung zur Begrenzung der Überflüge über Südbaden Fakten geschaffen hat, die an Klarheit nichts zu wünschen übrig lassen, gibt es in der verfahrenen Situation um den Flughafen Zürich offenkundig noch Interpretationsspielräume.

UVEK: BAZL hat Sicherheitsempfehlungen umgesetzt

Publiziert von VFSNinfo am

Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) hat Sicherheitsempfehlungen aus dem heute veröffentlichten Unfallbericht über den Absturz einer Crossair-Maschine im November 2001 bei Bassersdorf umgesetzt.

Das Büro für Flugunfalluntersuchungen (BFU) hatte rund ein halbes Jahr nach dem Absturz eines Crossair-Jumbolinos bei Bassersdorf dem BAZL einen Zwischenbericht unterbreitet. Das Amt prüfte die darin enthaltenen acht Sicherheitsempfehlungen umgehend und setzte sie wo möglich um.