Oktober 2010

SIL-Objektblatt missachtet safety first (VFSN)

Publiziert von VFSNinfo am Fr., 29.10.2010 - 07:49
Der Verein Flugschneise Süd - NEIN (VFSN) lehnt den vorliegenden Entwurf des Objektblattes für den Flughafen Zürich aus folgenden Gründen entschieden ab.

Im Rahmen des SIL-Prozesses wurde als prioritäres Ziel einzig die Kapazität für den Flughafen Zürich maximiert. Dies ohne Rücksicht auf die im SIL definierten Ziele zum Schutze der Bevölkerung.
Das vorliegende Objektblatt ermöglicht die maximale Nutzung aller Pisten und Himmelsrichtungen und räumt der Flughafenbetreiberin zudem das Recht ein, sich selber Ausnahmegenehmigungen zu erteilen.

Flughafen Zürich AG verliert gegen Opfiker Hausbesitzerin (TA)

Publiziert von VFSNinfo am Mi., 27.10.2010 - 07:54
Seit 11 Jahren läuft ihr Entschädigungsverfahren – nun hat eine Frau aus Glattbrugg recht bekommen vor dem Bundesverwaltungsgericht. Ein Ende des juristischen Hickhacks?

«Nichts deutet darauf hin, dass die Höhe der Entschädigung von der Vorinstanz unrichtig festgelegt worden wäre.» Zu dieser lapidaren Feststellung gelangt das Bundesverwaltungsgericht in seinem 23-seitigen Urteil. Es geht um 83\'000 Franken: Diesen Betrag hat die eidgenössische Schätzungskommission einer Liegenschaftsbesitzerin in Opfikon am 27. Mai 2009 zugesprochen.

Zürcher Flugsperre ist bis nach Genf spürbar (TA)

Publiziert von VFSNinfo am Di., 26.10.2010 - 07:56
Die verschärfte Nachtflugsperre des Kantons Zürich beeinflusst den Flugbetrieb in Basel und Genf. Bundesrat Moritz Leuenberger verlangt nun, dass der Bund beim Flugbetrieb mehr Einfluss erhält.

Am 4. Schweizerischen Luftfahrtkongress wurden landesweite Regelungen gefordert. Der Bund will mehr Kompetenzen. Ende Juli hatte der Flughafen Zürich seine Nachtflugsperre um eine Stunde verlängert und schliesst nun bereits um 23 Uhr. Bisher konnten Maschinen bis Mitternacht starten und landen.

Konstruktives Referendum: Bundesgerichtsurteil (VFSN)

Publiziert von VFSNinfo am Di., 19.10.2010 - 21:11
Konstruktives Referendum der Südschneiser in allen wesentlichen Punkten gültig.

Das mit fast 7000 Unterschriften (notwendig 3000) eingereiche konstruktive Referendum der Südschneiser ist in allen wesentlichen Punkten gültig.
Das Bundesgericht hält fest, dass der Kantonsrat die Art. 10 und 19 des Gegenvorschlages, mit Ausnahme von Art. 10 lit. c zu Unrecht für ungültig erklärt hat.

Teilsieg der Südschneiser vor dem Bundesgericht (NZZ)

Publiziert von VFSNinfo am Di., 19.10.2010 - 13:05
Entscheid der Lausanner Richter über Beschwerde

Das Bundesgericht hat eine Beschwerde des «Vereins Flugschneise Süd - NEIN» teilweise gutgeheissen.

(sda) Die Südschneiser haben vor dem Bundesgericht einen Teilsieg errungen: Der Zürcher Kantonsrat hat ihren Gegenvorschlag zur Initiative für das Pistenmoratorium zu Unrecht weitgehend für ungültig erklärt.

Flugbeschränkungen: Bundesrat zieht Entscheid des EU-Gerichts weiter (UVEK)

Publiziert von VFSNinfo am Mi., 13.10.2010 - 10:54
Bern, 12.10.2010 - Der Bundesrat hat beschlossen, die Ablehnung der schweizerischen Nichtigkeitsklage bezüglich deutscher Flugbeschränkungen durch das Europäische Gericht erster In-stanz vor dem Gerichtshof der Europäischen Union (EuGH) anzufechten.   Der Bundesrat hält damit an seiner Überzeugung fest, dass die deutsche Verordnung die Flughafenkapazitäten Zürichs unverhältnismässig einschränkt und die Swiss diskriminiert.

Arbeitsgruppe Schweiz-Deutschland hat Gespräche zum Flughafen Zürich fortgesetzt (BAZL)

Publiziert von VFSNinfo am Di., 12.10.2010 - 09:42
Bern, 12.10.2010 - Die schweizerisch-deutsche Arbeitsgruppe zur Regelung der An- und Abflüge im Zusammenhang mit dem Flughafen Zürich hat sich am 11. Oktober in Langen bei Frankfurt ein weiteres Mal getroffen.   Dabei präsentierte die deutsche Delegation ihre Vorstellungen. Weitere Gespräche wurden vereinbart.

Im Frühling hatte die Schweizer Seite Vorstellungen für eine künftige Regelung der An- und Abflüge über süddeutsches Gebiet im Zusammenhang mit dem Flughafen Zürich unterbreitet. Beim gestrigen Treffen präsentierte die deutsche Delegation ihre eigenen Vorstellungen.