Allgemeine News

Weniger Fluglärm mit dem Südstart (TA)

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Pia Wertheimer, Redaktorin Zürich, über neue Anflugrouten in Kloten.

Er ist das heisseste Eisen in der Zürcher Flughafendiskussion: der Start ab Piste 16 Richtung Süden mit geradem Weiterflug. Wer ihn im bevölkerungsreichen und finanzstarken Süden des Flughafens proklamiert, riskiert, zur Persona non grata zu werden. Im Spannungsfeld, in dem sich der Flughafen befindet, können aber Sicherheit, Lärm und Wirtschaftlichkeit nicht unabhängig voneinander diskutiert werden. Es braucht Mut, den Südstart geradeaus voranzutreiben.

Ex-Swiss-Chef will Zürich Kontrolle über den Flughafen entziehen (TA)

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Harte Kritik vom ehemaligen Chef: Für Topmanager Harry Hohmeister sind die Lärmgegner schuld an der Flughafenmisere. Er hat Lösungen parat.

Der abgetretene Swiss-Chef und neue starke Mann bei der Lufthansa übt massive Kritik an den Rahmenbedingungen am Flughafen Kloten. «Die Infrastruktur ist nicht adäquat und das Betriebskonzept suboptimal», sagt Harry Hohmeister im TA-Interview. Schuld daran seien nicht etwa die Vorgaben aus Deutschland, die den Flughafen dazu zwingen, am Morgen Kloten auch von Süden her anzufliegen.

«Das wird der Kunde nicht mehr lange akzeptieren» (TA)

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Harry Hohmeister, der neue starke Mann bei der Lufthansa, hält das Betriebskonzept des Flughafens Zürich für nicht mehr funktionsfähig. Daher plädiert er für den Südstart geradeaus – und für klare Worte aus Bern.

Seit Anfang Jahr sind Sie nicht mehr bei der Swiss. In Ihrer neuen Funktion bei der Lufthansa haben Sie die Verantwortung über die vier Hubs Zürich, Frankfurt, München und Wien. Wird die Swiss nun für die Lufthansa wichtiger oder weniger wichtig?
Was die Machtverteilung angeht, ändert sich kaum etwas.

Kloten unter Fremdkontrolle – Zürcher Volk entmündigt (SGF)

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Was am Zürcher Flughafen Kloten geschieht und geplant wird, unterliegt immer weniger der Kontrolle des Zürcher Volks, das „seinen“ Landesflughafen finanziert hat. Die Stiftung gegen Fluglärm protestiert gegen eine Entwicklung, die zur Entmündigung der Bürger in Sachen Flughafen führt und unterstützt die Zürcher Kantonsregierung mit Frau Regierungsrätin Carmen Walker-Späh darin, die Aufsicht über die Entwicklung des Flughafens vor Ort zu belassen.

Es sind zwei Entwicklungen, die wie eine Zangenbewegung die politische Handlungsfähigkeit der betroffenen Zürcher einschränken.

Lauter Applaus für alle Fluglärmkritiker (LB)

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Das Thema Fluglärm bewegt im Tösstal: Gegen 400 Interessierte verfolgten eine lebhafte Podiumsdiskussion in der Grosshalle. Regierungsrätin Carmen Walker Späh erntete dabei mehrmals unwilliges Raunen, Kritiker dafür viel Sukkurs.

Auswärtige kennen das Tösstal vor allem als ruhiges und beschauliches Wandergebiet. Am Abend aber kann es auch hier ziemlich laut werden.

Austritt aus dem Fluglärmforum (ZOL)

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Das Fluglärmforum Süd hat ein Mitglied weniger. Offenbar haben sich die Vorstellungen der Gemeinde Schwerzenbach und jene der Vereinigung gegen Fluglärum nicht gedeckt.

Von Inga Struve

Per Ende 2015 ist die Gemeinde Schwerzenbach aus dem Fluglärmforum Süd ausgetreten. Dies hat Gemeindepräsident Thomas Weber am Neujahrsapéro publik gemacht.

«Die Ausrichtung des Fluglärmforums Süd hat für Schwerzenbach schon seit Längerem nicht mehr gestimmt», erläutert Weber auf Anfrage den Entscheid.

Jetzt ist der Grund für die Nachtflüge klar (TA)

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Das Königshaus in Katar hat sich nun offiziell zur Ursache für die Landungen Samstagnacht am Flughafen Kloten geäussert.

Der 63-jährige Hamad Bin Khalifa al-Thani erholt sich derzeit in Zürich. Während seiner Ferien habe sich der ehemalige Emir ein Bein gebrochen, schreibt das Königshaus in einer Mitteilung, aus der die Nachrichtenagentur AFP zitierte. Deshalb sei er am 26. Dezember notfallmässig nach Zürich geflogen worden.

Dieser Lufttransport hatte in Schweizer Medien für Aufsehen gesorgt, weil dafür das Nachtflugverbot am Flughafen Zürich ausgehebelt wurde.

Kloten hob Nachtflugsperre an Weihnachten für Königsfamilie auf (TA)

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Drei grosse Maschinen aus Katar landeten zur Unzeit in Zürich. Was war der Grund?

Eigentlich darf man in Kloten erst ab sechs Uhr morgens landen. Umso erstaunter war ein Tagesanzeiger.ch/Newsnet-Leser aus dem sanktgallischen Wil, als er am Samstag bereits vor fünf Uhr geweckt wurde – durch zwei kurz nacheinander fliegende Jets, die zum Ostanflug ansetzten. Beide Maschinen kamen aus Doha, der Hauptstadt des Emirats Katar. Und beide gehören der Königsfamilie.