Allgemeine News

Jetzt macht die Swiss wieder Lärm (Nau)

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Seit Swiss einen neuen Mann an der Spitze hat, ist es um die Airline ruhig geworden. Doch jetzt kehrt die alte Streitlustigkeit zurück.

Das Wichtigste in Kürze

  • Swiss droht, dass 19 Langstreckenflüge verschwinden könnten.
  • Grund sind Umwelt-Vorstösse in der Politik.
  • Die Airline wehrt sich zudem gegen ein Pünktlichkeits-Ranking.

Wenn der Swiss-Führung früher etwas nicht passte, wurde dies oft an die Öffentlichkeit getragen. Der Ex-Chef Harry Hohmeister war für seine klare Kommunikation bekannt.

Umstrittene Klimasteuer für Flugtickets: Swiss droht mit massivem Streckenabbau (LZ)

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Die Fluggesellschaft Swiss warnt in einem Polit-Schreiben eindringlich vor den möglichen Folgen der Klimadebatte für den Luftverkehr. Das heutige Drehkreuz in Zürich könnte damit aufs Spiel gesetzt werden.

Bis vor einigen Jahren gehörten Drohungen aus dem Hause Swiss fast schon zur Tagesordnung. Zu hohe Lohnforderungen der Piloten, zu teure Gebühren des Flughafens Zürich, zu strikte Regulierungen von Bern – der einstige Chef Harry Hohmeister warnte stets vor den Folgen. Nicht selten endete dies in der Drohung, Zürich den Rücken zu kehren.

Greta statt Kreta – der Zürcher Flughafen verliert Passagiere (TA)

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Im Mai sind 30\'000 Passagiere weniger als im Vorjahr von und nach Kloten geflogen. Umstritten sind die Gründe.

Seit der Finanzkrise 2009 ist die Zahl der Passagiere, die über den Flughafen Zürich fliegen, ausnahmslos gestiegen. Im März ist der Trend mit einem Nuller erstmals gekippt. Im April und auch im Mai sind dann sowohl die Anzahl der Lokalpassagiere als auch die Summe der Flugbewegungen gesunken.

Ist diese Trendwende eine «statistische Anomalie», wie der Flughafen noch im April kommunizierte?

Video-Streaming ist weit weniger klimabelastend als Fliegen (NZZ)

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Es ist verlockend, «Klimasünden» gegeneinander auszuspielen, doch sollte man achtgeben, dass man nicht Äpfel mit Birnen vergleicht. Dass immer mehr Videos gestreamt werden, ist für die Reduktion des Energieverbrauchs sicher nicht günstig, mit den Umweltkosten der Fliegerei lässt sich dies aber nicht vergleichen. Nicht nur der Verkehr von Personen und Gütern, auch der Datenverkehr hat seinen ökologischen Fussabdruck. Die Behauptung, dass Video-Streaming die Umwelt ähnlich stark schädige wie das Fliegen, wie das der NZZ-Kommentar «Streaming ist das neue Fliegen» (16. 4.

Deutschland muss das Fluglärmproblem lösen (TA)

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Ob die neuen Gebühren gegen die Belastung helfen, ist ungewiss.

Nein, zufrieden, so richtig rundum zufrieden ist mit den neuen Nachtfluggebühren niemand. Die Fluggesellschaft Swiss, die nun mehr zahlen muss, knirscht hörbar mit den Zähnen. Sie fühlt sich benachteiligt, obwohl sie sogar von einer Ausnahmeregelung profitiert. Unzufrieden sind auch die Interessenvertreter der Menschen rund um den Flughafen. Sie halten die Neuerung bestenfalls für «einen Schritt in die richtige Richtung».

BAZL genehmigt höhere Lärmgebühren für den Flughafen Zürich (BAZL)

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Das Bundesamt für Zivilluftfahrt BAZL hat das neue Lärmgebührenmodell des Flughafens Zürich genehmigt. Für die Tagesrand- und Nachtzuschläge, insbesondere in der für den Verspätungsabbau vorgesehenen Zeit von 23:00 bis 23:30 Uhr, sind im Vergleich zu den bisherigen Tarifen deutliche Erhöhungen vorgesehen.   Damit soll im Interesse der Bevölkerung der Anreiz verstärkt werden, Flüge anders zu planen und so die Lärmbelastung spätabends zu senken.

Kloten: Flugzeuge starten am Morgen 15 Minuten früher (localinfo)

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Der Flughafen Zürich bestätigt, dass neu das erste Flugzeug jeweils um 6.00 Uhr in der Luft ist anstatt wie bisher um 6.12 Uhr. Anrainer sind empört, auch der Pilotenverband ist gegen diese Ausdehnung.

Klammheimlich hat die Flughafen Zürich AG die Abflugzeiten am frühen Morgen verlängert. Neu verlassen die ersten Jets das Gate um 5.45 Uhr anstatt wie bisher um 6.00 Uhr. So sind die ersten Flieger um 6.00 Uhr in der Luft.

Bundesrat will Fluggesellschaften zu CO2-Informationen verpflichten (Blick)

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Wer ein Flugticket kauft, soll erfahren, wie viel CO2 der Flug verursacht. Die Fluggesellschaften sollen die Emissionen nach einer einheitlichen Methode angeben müssen. Das will der Bundesrat.

Er beantragt dem Parlament, eine Motion von FDP-Nationalrat Jacques Bourgeois (FR) anzunehmen. Dieser fordert mehr Transparenz, damit Flugreisende in Kenntnis der Sachlage entscheiden und allenfalls Massnahmen zur Kompensation ihrer CO2-Emissionen treffen können.

Bereits heute können interessierte Passagiere auf verschiedene im Internet verfügbare Emissionsrechner zurückgreifen.

Aktionen fürs Klima sollen stören (ZU)

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Die Klimastreiks in den Schweizer Städten stagnieren. Nun wollen die Organisatoren den Druck erhöhen und haben es deshalb auf wichtige Verkehrsachsen abgesehen.

Flughäfen sind beliebte Ziele für Klimademonstrationen. Im Januar hatten Anhänger der Bewegung Extinction Rebellion (Englisch für «Rebellion gegen das Aussterben») ein sogenanntes Die-in im Flughafen von Bristol (GB) organisiert. Weil der Flughafen Expansionspläne angekündigt hatte, belagerten die Demonstranten ein Terminal, indem sie sich auf dem Flughafenboden hinlegten und ihren Tod vortäuschten.