2012

Der VFSN erwartet Klärung durch das CASO (VFSN)

Publiziert von VFSNinfo am
Gemäss TA vom 8. Dezember identifizieren die Caso-Mitarbeiter als Hauptgefahren das Pistenkreuz und die querenden Rollwege und taxieren das Südkonzept als am sichersten. Da das Südkonzept nachweislich nicht am sichersten ist, wollen wir wissen, welche Interessen und Personen hinter diesen Aussagen stehen.

Das Civil Aviation Safety Office (CASO) ist das oberste Kontrollorgan im UVEK bezüglich Sicherheit der Luftfahrt. Es berät das UVEK in allen Fragen der Luftfahrt-Sicherheitspolitik und übt das diesbezügliche Controlling über das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) aus.

Dem Tages Anzeiger sei Dank (VFSN)

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Führt man die vom Tages Anzeiger nicht abschliessend durchgeführte Sicherheitsbetrachtung konsequent zu Ende, wird eindeutig klar, dass Pistenverlängerungen ein absolutes MUSS sind um die Sicherheit am Flughafen Zürich zu erhöhen. Dafür hat die Redaktion Dank verdient.

"Lärm, Kapazität und Sicherheit" sind die drei Kriterien nach denen Betriebssysteme beurteilt werden. Dass zwischen diesen Kriterien starke Abhängigkeiten bestehen und sich diese gegenseitig beeinflussen ist unbestritten.

Informiert der Tagesanzeiger bewusst falsch? (VFSN)

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Nachdem schon im Artikel vom Freitag der sehr wichtige Faktor "Kapazität" völlig ausgeklammert wurde, werden auch im heutigen Artikel entscheidende Faktoren nicht berücksichtigt. Zudem wird mit einer falschen Skizze versucht,   einer mangelhaften und einseitigen Story Glaubwürdigkeit zu geben.

Auch beim Südkonzept finden Starts auf Piste 28 Richtung Westen statt, was auch dem Tages Anzeiger bekannt ist. Die damit "vergessen gegangenen" Gefahrenpunkte sind auf der Skizze des TA blau eingezeichnet.

Im Fluglärmstreit mischt eine neue Allianz mit (NZZ)

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Aus Sicherheitsgründen hat sich das Bundesamt für Zivilluftfahrt gegen die Fluglärmverteilung nach dem Rotationsprinzip ausgesprochen. Das Sicherheitsargument sei vorgeschoben, kritisieren Flughafengemeinden.

Andreas Schürer

Die Gemeinden, die am stärksten vom Fluglärm betroffen sind, fühlen sich übergangen. In der Vernehmlassung zu den Vorschlägen des Bundes, wie der Staatsvertrag mit Deutschland umgesetzt werden könnte, sind sie nicht direkt eingebunden. An einer Pressekonferenz vom Freitag haben sie sich im Klotener Stadthaus Gehör verschafft.

Wieder eine neue Fluglärmkampf-Allianz (VFSN)

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Einmal mehr unternehmen die Profiteure des Flughafens einen Versuch, möglichst viel Fluglärm in die dichtest besiedelte Region abzuschieben. Der Fluglärm soll gerecht verteilt werden, auch wenn dies das Sicherheitsrisiko stark erhöht und die Bevölkerung eine Lärmverteilung schon mehrmals an der Urne abgelehnt hat.

Fluglärm soll nicht verteilt, sondern reduziert werden. Dies bedingt jedoch Massnahmen beim Flugverkehr. Massnahmen, die bei den AGL-Gemeinden nicht erwünscht sind.

ZRH_2020 garantiert mehr Flugsicherheit (VFSN)

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"Lärm, Kapazität und Sicherheit", dies sind die drei Kriterien nach denen Betriebssysteme beurteilt werden. Gemäss Recherche des Tages Anzeiger (7.12.12) steht es mit der Sicherheit der im SIL vorgeschlagenen Betriebssystemen nicht zum Besten. Hauptschuldige - die Fluglärmgegner! Eine unqualifizierte und unhaltbare Aussage.

Dass zwischen "Lärm, Kapazität und Sicherheit" starke Abhängigkeiten bestehen und sich diese drei Faktoren gegenseitig beeinflussen wird von niemandem bestritten.

Flugsicherheit: Experten beim Bund schlagen Alarm (TA)

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Fachleute des Bundesamtes für Zivilluftfahrt kritisieren mit Blick auf den Staatsvertrag mit Deutschland, dass der Lärmschutz stärker gewichtet wird als die Sicherheit.

Aus Lärmschutzgründen und wegen des Staatsvertrags mit Deutschland wird das Betriebskonzept des Flughafens seit Jahren laufend angepasst und neu geplant. Am 5. Oktober legte das Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) ein Konzept vor, wie der Flughafen künftig betrieben werden soll – je nachdem, ob der Staatsvertrag mit Deutschland unterzeichnet wird oder nicht.

Alle Jahre wieder - ZFI einmal mehr überschritten (VFSN)

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Einmal mehr versucht sich der Regierungsrat in Erklärungen für die erneute Überschreitung des ZFI. Wann merkt der Regierungsrat, dass nun endlich Massnahmen beim Verursacher, dem Flugbetrieb notwendig sind? Die Bürgerorganisationen haben mit ZRH_2020 einen gangbaren Weg aufgezeigt.

Alle Jahre wieder verkündet der Regierungsrat, dass der ZFI überschritten wurde. Dies erstaunt nicht, ist es doch Absicht und Wille der Politik und des Flughafens, dass Zürich eine bedeutende europäische Drehscheibe für den Weltluftverkehr sein soll.

Zürcher Fluglärm-Index auf Rekordhöhe (NZZ)

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2011 waren 53\'700 Personen durch den Fluglärm stark belästigt. Das sind 3000 mehr als im Vorjahr. Der 2007 eingeführte Richtwert ist damit zum dritten Mal überschritten. Grund ist vor allem der Zuwachs an Anwohnern im Flughafengebiet.

Stefan Hotz

Seit 2007 wird der Zürcher Fluglärm-Index (ZFI) ausgewiesen. Er bildet nicht die Belastung durch den Lärm ab, sondern beziffert die Anzahl Personen, die durch den Fluglärm belästigt oder im Schlaf gestört werden. Diese Zahl sollte den politisch festgelegten Richtwert von 47\'000 nicht überschreiten.