Monatsrückblick August 2016 (VFSN)

Publiziert von VFSNinfo am Do., 01.09.2016 - 09:20
Liebe Mitglieder

Immerhin, die „fahrpanmässigen“ Südstarts straight sind (angeblich) vom Tisch. Alle anderen Übel bleiben. Das heisst für uns: Eher weiterkämpfen als feiern. Es gibt eine Lösung ohne Südüberflüge!

Die wichtigsten News:
  • Nicht verpassen, vor allem wer in der Gemeinde Küsnacht wohnt. Ein Info-Abend (20.09.2016, 19:30 Uhr) mit dem Thema: Süd-Starts über Küsnacht (BFK).
     
  • Es geht immerhin in die richtige Richtung! Für ein so dicht besiedeltes Gebiet haben wir aber immer noch viel zu viel Fluglärm, der muss wieder weg: Leuthard will längere Pisten, aber keine Südstarts am Mittag (NZZ).
     
  • Eine heftige Reaktion des Fluglärm Forums Süd. Südabflüge straight sind und bleiben absolut inakzeptabel, egal welche Gründe vorgeschoben werden: Der Südabflug geradeaus bleibt inakzeptabel (FFS).
     
  • Gibt es immer noch jemand der behauptet, bei der "Swiss" handle es sich um eine eigenständige Schweizer Firma? Das Beispiel Genf zeigt: was bei der "Swiss" läuft, bestimmt einzig allein und zu 100% der deutsche Luftfahrtkonzern Lufthansa: Der Genfer Flughafen steht auf der Abschussliste (20min).
     
  • Die Vertreter des bevölkerungsreichsten Kantons haben sich ganz klar gegen eine zivile Nutzung des Flughafen Dübendorf ausgesprochen. Eine zivile Nutzung würde zu einer massiven Kapazitätserhöhung für grosse Flugzeuge am Flughafen Zürich führen. Deshalb wird es vom deutschen Luftfahrtkonzern Lufthansa lauthals gefordert. Während deutsche Politiker nicht müde werden den Flughafen Zürich wo immer möglich zu schikanieren. Jetzt dürfen sie genau einmal raten auf welche Seite sich unsere zuständige Bundesrätin stellt. Gratuliere, sie haben es erraten, war ja auch nicht besonders schwierig: Flugplatz Dübendorf: Bund passt Planungen für den Innovationspark und die Aviatik an (BAZL).

Vor 10 Jahren

  • Die Schneiser feierten den 1. August auf besondere Art: Schneiser erfolgreich in Berlin (VFSN)
  • Ein Leserbrief der zu treffend war, um veröffentlicht zu werden: Baulärm contra Fluglärm (Leserbriefe TA).
  • Diese Arroganz ist bis heute nicht übertroffen worden: Staatsminister Willi Stächele wollte die DVO drastisch verschärfen und forderte als „Gegenleistung“, dass deutsche Unternehmen bei Bauarbeiten am Flughafen berücksichtigt werden: Stächele erntet blanken Hohn (Südkurier).


Ausblick und Anlässe:


 

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