Monatsrückblick Juni 2016 (VFSN)

Publiziert von VFSNinfo am Fr., 01.07.2016 - 07:59
Liebe Mitglieder

Sehr geehrter Herr Herr Klühr (CEO der „Swiss“), den Kopf schütteln bringt nichts, sie müssen die Abschaffung der DVO so lauthals fordern, wie sie sich hier als Deutscher und CEO einer deutschen Gesellschaft in innerschweizerische Angelegenheiten mischen. 

Die wichtigsten News:
  • Alle sind sich einig, gemacht wird trotzdem nichts. Irgendjemand muss aber mal den Anfang machen: Kantonsrat lehnt CO2-Abgabe ab (ZU).
     
  • Im Norden nichts Neues: Es gibt zwar keinen Fluglärm im Schwarzwald, dafür machen die Politiker extrem viel Krach. Warum nicht, solange auch Schweizer Politiker auf Seite der Deutschen stehen? Fluglärm: Bürgerinitiative fordert Politik (SB).
     
  • Und wieder wird zwei „Fachleuten“ viel Platz gegeben, um sich für Südstarts geradeaus stark zu machen. Zeit hier kräftig Gegensteuer zu geben. Denn ein Vorfall im dicht besiedelten Süden ist nur eine Frage der Zeit: «Weiterer Vorfall ist eine Frage der Zeit» (Landbote).
     
  • Gut so, man muss sich wehren, wo immer man sich wehren kann:  Süden wehrt sich gegen Kapazitätssteigerung (NZZ).
     
  • Der durch das Ostkonzept über Deutschland verursachte Lärm ist zwar weder mess- noch wahrnehmbar, aber die Süddeutschen Politiker gehen reflexartig auf die Barrikaden: Deutsche Flugaufsicht genehmigt Ostanflüge (hierzuland).
     
  • Schön, dass der CEO der deutschen „Swiss“ zugibt: Es gibt in Zürich schlicht keinen Markt, um mehr als 3-5 (!!!) Langstreckenziele anzufliegen. Für die 50 angebotenen Langstreckenziele muss man Millionen von Deutschen einfliegen, um die Flugzeuge zu füllen. Natürlich dürfen diese Deutschen nicht über deutsches Gebiet anfliegen: «Verspätungen passen nicht zur Schweiz» (NZZ).

Vor 10 Jahren

  • Deutschland will nicht mit der Schweiz über den Fluglärm verhandeln. Um keinen Preis, nicht erst seit 10, sondern schon seit 15 Jahren. Irgendwie verständlich: ohne Argumente ist es schwierig zu verhandeln. Da hilft nur eins: Deutschland stellt sich taub (Sonntagszeitung).
  • Schon immer waren flexible An- und Abflugvarianten nur möglich, wenn sie eine Kapazitätssteigerung bringen. Aus Bevölkerungsschutzgründen sind sie auch nach 10 Jahren unmöglich: Kommentar zum NZZ-Artikel «Flexiblere Anflugvarianten» (VFSN).


Ausblick und Anlässe:


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