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Aktionen fürs Klima sollen stören (ZU)
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Die Klimastreiks in den Schweizer Städten stagnieren. Nun wollen die Organisatoren den Druck erhöhen und haben es deshalb auf wichtige Verkehrsachsen abgesehen.

Flughäfen sind beliebte Ziele für Klimademonstrationen. Im Januar hatten Anhänger der Bewegung Extinction Rebellion (Englisch für «Rebellion gegen das Aussterben») ein sogenanntes Die-in im Flughafen von Bristol (GB) organisiert. Weil der Flughafen Expansionspläne angekündigt hatte, belagerten die Demonstranten ein Terminal, indem sie sich auf dem Flughafenboden hinlegten und ihren Tod vortäuschten. Sie wollten so auf kreative Weise die Folgen des Klimawandels aufzeigen.

Im Zuge der Schülerstreiks könnte nun auch der Flughafen Zürich ein Ziel für solche Demonstrationen werden. Wie der «SonntagsBlick» schreibt, will die Klimajugend Schweiz den Druck auf die Politik und die Wirtschaft weiter erhöhen und plant Störaktionen an wichtigen Verkehrspunkten der Schweiz.

Friedliche Demonstrationen

Über die Details zu den Aktionen und welche Formen diese haben werden, halten sich die Aktivisten bisher bedeckt. In London sah man im April, wie ein solcher Anlass ausarten kann. Dort musste ein Polizeiaufgebot von 9000 Beamten ausrücken, als Demonstranten von Extinction Rebellion die Londoner Börse belagert hatten. Über tausend Aktivisten wurden festgenommen, weil sie Strassen und den Verkehr blockierten.

Inwiefern der Flughafen von einer Störaktion tatsächlich beeinträchtigt werden würde, ist fraglich. «Es wäre schwierig, einen Flug durch eine Aktion zu stören oder gar zu verschieben», erklärt Flughafensprecherin Sonja Zöchling. Sollte es in Zürich dennoch so weit kommen, wären vor allem die Passagiere, die täglich über den Flughafen verkehren, betroffen. «Der Schaden für den Flughafen selbst wäre vernachlässigbar. Beeinträchtigt wären primär die Passagiere bei verpasstem Flug – und die Fluggesellschaften.»

Trotzdem viele Passagiere

Demonstrationen lehnt die Flughafenbetreiberin nicht grundsätzlich ab. Die Verantwortlichen müssten aber einen Antrag stellen und sich an die Auflagen halten. «Flashmobs, bei denen viele Demonstranten unangekündigt für Unruhe sorgen, tolerieren wir nicht», sagt Zöchling. Über besondere Vorsichtsmassnahmen wollen sich weder die Flughafenbetreiberin noch die Kantonspolizei äussern. Weil die Sicherheitsdienste und die Polizei schon während des regulären Betriebs immer wachsam sind, könnten sie auf die Demonstrationen sofort reagieren.

Obwohl der Flughafen Zürich stets in den Fokus der Klima­debatte gerät, scheint es sich nur wenig auf die Passagierzahlen auszuwirken. «Die Nachfrage ist ungebrochen hoch», betont Zöchling. Das stellte man auch über das Osterwochenende fest, als 10 Prozent mehr Flüge als im Vorjahr verzeichnet wurden.

CO2-Ausstoss reduziert

Wieso wird der Flughafen in der Zeit des Klimawandels trotzdem weiter ausgebaut? «Flughafeninfrastrukturen müssen lang­fristig geplant werden. Die Nachfrage nach Flugreisen nimmt stetig zu. Jeder und jede muss für sich selber entscheiden, ob er fliegen will», sagt Zöchling. Dennoch sei die Flughafen Zürich AG bemüht, ihren CO2-Ausstoss weiter zu reduzieren. Seit 1990 wurde dieser um fast die Hälfte gesenkt, bis 2030 will man von 30000 Tonnen auf 20000 Tonnen sein. «Dort, wo wir den CO2-Ausstoss beeinflussen können, haben wir unsere Hausaufgaben gemacht.»

Zürcher Unterländer, 01.06.2019


 
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