Startseite   »   Standortgemeinden verabschieden Stellungnahme zum Flugplatz Dübendorf (Nau) Samstag, 20. Juli 2019 07:40
 Startseite
 English Content
 Verein/Kontakt
 VFSN-info
 Anlässe
 News
 Politik
 Fakten
 Häufige Fragen
 Leserbriefe
 Bild des Monats
 Monatsrückblicke
 Bilder
 Links
 - - - - - - -
 Mitglied werden
 Sitemap
 - - - - - - -
 043 816 21 31
 Lärmtel. Flughafen ZH
 Lärm-Mail

 
VFSN-Seite
Zu Favoriten hinzufügen
Zur Startseite machen

Standortgemeinden verabschieden Stellungnahme zum Flugplatz Dübendorf (Nau)
  Back print E-mail
Dübendorf, Volketswil und Wangen-Brüttisellen haben ihre Stellungnahmen zum Entwurf des SIL-Objektblatt verabschiedet.

Im bisherigen SIL-Prozess wurde aus Sicht der Gemeinden nicht nur die Koordinationspflicht verletzt, im Entwurf des SIL-Objektblattes sind wichtige und vor allem sicherheitsrelevante Themen wie die Koordination der An- und Abflugverfahren mit dem Flughafen Kloten nicht fundiert dokumentiert. Ausserdem fehlt eine Abwägung aller Interessen bisher vollständig.  Das zeigt sich unter anderem darin, dass der Bund weiterhin nur die Interessen der Flugplatz Dübendorf AG (FDAG) verfolgt. So sollen zukünftig die vom Flughafen Zürich-Kloten ausgelagerten Businessjets und die lärmmässig besonders störende Sport- und Freizeitfliegerei auf dem Flugplatz Dübendorf verkehren. Auch ist vorgesehen, die Betriebszeiten im Vergleich zum heutigen Stand massiv auszudehnen.

Bund widerspricht eigenen Zielen

Zudem will der Bund diverse Forderungen der FDAG erfüllen, die weit über die Festlegungen in den Ausschreibungsunterlagen des Bundes hinausgehen. Dazu gehört beispielsweise die Pistenverlängerung, wodurch grössere und somit auch lautere Flugzeugtypen auf dem Flugplatz Dübendorf landen könnten. Ebenfalls ist bereits die Rede von Ausnahmen, welche eine weitere Ausdehnung der Betriebszeiten zur Folge hätten. Damit widerspricht der Bund seinen eigenen Zielen zum Klimaschutz. Denn mehr Flugbewegungen und damit mehr Immissionen stehen im klaren Widerspruch zum UNO-Klimavertrag von Paris, den die Schweiz mitunterzeichnet hat.

Die Standortgemeinden fordern in ihren Stellungnahmen unter anderen:

  • Beschränkung der jährlichen Flugbewegungen auf maximal 20’000
  • Konzentration der Flugzeiten auf die Werktage (07.00 – 12.00, 13.30 – 17.00 Uhr)
  • Keine Freizeit- und Sportfliegerei
  • Kein Business-Airport
  • Kein privater Heliport im nördlichen Areal
  • Lärmreduktion durch entsprechende Zielwerte und Flugzeugtypen
  • Mobilitätskonzept mit einem Minimum an Parkplätzen
  • Diverse Gewässerschutz- und Revitalisierungsmassnahmen

Das SIL-Objektblatt legt den Rahmen für die künftige Infrastruktur sowie die Ausrichtung des Betriebs des Flugplatzes behördenverbindlich fest. Die Festlegungen im SIL-Objektblatt sind somit zentral und es ist wichtig, dass diese die Forderungen der Standortgemeinden beinhalten. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) wird das SIL-Objektblatt aufgrund der eingegangenen Anträge nun überarbeiten, bevor dann der Bundesrat Ende 2019 darüber beraten wird.

Nau, 22.05.2019


 
Neuste Informationen
Warum eine nationale Flugticketabgabe der Umwelt wenig bringt (NZZ)
Die Pechsträhne bei der Swiss nimmt kein Ende (Blick)
Greta statt Kreta – der Zürcher Flughafen verliert Passagiere (TA)
Langstrecken-Chaos bei der Swiss (Blick)
BAZL genehmigt höhere Lärmgebühren für den Flughafen Zürich (BAZL)

 

Seit Tagen
illegale unzulässige Südanflüge!


Unser Grundsatz:
Möglichst wenig Menschen mit
möglichst wenig Fluglärm belasten.
English Content
Nächste Termine:

24. August 2019 - 11:00-12:00
Neuzuzüger Empfang in Küsnacht

VFSN-Info:

Eine Kurve - kein Looping!
Fakten zum GNA

Dossier Tourismus und Fluglärm im Schwarzwald

Der SIL-Skandal

Dossier gekröpfter Nordanflug 

Dossier Politik

Dossier Südanflug

Green Approach, gekrümmter Endanflug, gekröpfter Nordanflug

Studie zum ZFI


Erlaubt das Wetter Südanflüge? 
Die aktuellen Details inkl. Prognose für den nächsten Morgen. Hier klicken


Vergleich Nordanflug
mit Ost-/Südanflug


Unsere Forderungen

  • Sofortiger Stop der Südanflüge.
  • Keine weitere Zunahme der Südstarts.
  • Möglichst wenig Menschen schädigen.
  • Einhaltung gültiger Gesetze.
  • Nachtruhe von 22.00 bis 07.00.
  • Plafonierung (Kein Mega-Hub).