Startseite   »   Post-Reise verursachte über 450 Tonnen CO2 (20min) Sonntag, 24. Februar 2019 01:01
 Startseite
 English Content
 Verein/Kontakt
 VFSN-info
 Anlässe
 News
 Politik
 Fakten
 Häufige Fragen
 Leserbriefe
 Bild des Monats
 Monatsrückblicke
 Bilder
 Links
 - - - - - - -
 Mitglied werden
 Sitemap
 - - - - - - -
 043 816 21 31
 Lärmtel. Flughafen ZH
 Lärm-Mail

 
VFSN-Seite
Zu Favoriten hinzufügen
Zur Startseite machen

Post-Reise verursachte über 450 Tonnen CO2 (20min)
  Back print E-mail
5-Sterne-Hotel, Luxusparty und riesige Emissionen: Die Vietnam-Reise macht mehr als die Hälfte des CO2-Ausstosses des gesamten Jahres 2017 bei der Post aus.

Aus der Schweiz und vielen anderen Ländern reisten rund 100 Manager der Swiss Post Solutions (SPS) im Januar nach Vietnam für ein luxuriöses Kadermeeting. Das hat neben Kosten von rund 200'000 Franken riesige CO2-Emissionen verursacht, wie eine Hochrechnung von 20 Minuten zeigt: Rund 450 Tonnen CO2 dürften alleine wegen der Flugreisen in die Atmosphäre gelangt sein.

Das Luxus-Reisli und der damit verbundene CO2-Ausstoss steht im Widerspruch zur Nachhaltigkeitsstrategie, die sich die Post selbst auferlegt hat. Dort schreibt das Unternehmen: «Das Engagement für Nachhaltigkeit ist bei der Post gelebte Unternehmenskultur.» Deshalb handle die Post nach klaren Grundsätzen und nehme ihre soziale, ökologische und wirtschaftliche Verantwortung war.

Auf Anfrage sagt eine Sprecherin der Post, dass das Unternehmen Treibhausgasemissionen der geschäftlichen Flugreisen mit CO2-Reduktionszertifikaten aus Klimaschutzprojekten kompensiere.
2017 waren das 704 Tonnen CO2-Äquivalente – die Vietnam-Reise von Ende Januar 2019 macht also mehr als die Hälfte des CO2-Ausstosses des gesamten Jahres 2017 aus. Nach Schätzungen anhand von Daten des Onlineportals Myclimate.org würden sich die Kompensationskosten auf rund 13'000 Franken belaufen.

Auffällig: Die 12 Businessflüge der Geschäftsleitung von SPS führen zu fast so hohen CO2-Emissionen wie diejenigen der übrigen Schweizer Belegschaft, die nach Vietnam flog. Dabei waren das mit 24 Personen doppelt so viele Manager wie in der Business Class.

SPS und der Mutterkonzern Post stehen für die Luxusreise nach Vietnam vor allem deswegen in der Kritik, weil für die oberste Kaderetage geprotzt wurde: «Für die Angestellten sind die Arbeitsbedingungen bei der SPS miserabel. Für das Management ganz offensichtlich nicht», sagt Syndicom-Sprecher David Roth. Alleine die Flugtickets fürs Luxus-Reisli kosteten 100'000 Franken, 19'000 Franken gingen für eine einzige Party drauf und knapp 32'000 Fanken kosteten die Übernachtungen.

In seiner Nachhaltigkeitsstrategie schreibt der Gelbe Riese: Wenn die Post zur Umwelt Sorge trägt, sich gegenüber ihren Mitarbeitenden fair verhält und sich für ein starkes Gemeinwesen engagiert, ist sie langfristig erfolgreich.

20min, 01.02.2019


 
Neuste Informationen
Monatsrückblick Dezember 2018 (VFSN)
Wo Schweizer 2018 in die Ferien gingen (TA)
Zürich hat Notfallplan für Swiss-Exit (airliners)
Schweizer Umweltministerin wünscht mehr Flugverkehr (infosperber)
«Der Steigflug über die Stadt würde Entlastung bringen» (SRF)

 

Seit Tagen
illegale unzulässige Südanflüge!


Unser Grundsatz:
Möglichst wenig Menschen mit
möglichst wenig Fluglärm belasten.
English Content

Flughafen Zürich mit Zukunft:
Petition ZRH_2020


Nächste Termine:

25. März 2019 - 19:30
Podiumsdisskussion und
20:30 GV VFSN 2019

VFSN-Info:

Eine Kurve - kein Looping!
Fakten zum GNA

Dossier Tourismus und Fluglärm im Schwarzwald

Der SIL-Skandal

Dossier gekröpfter Nordanflug 

Dossier Politik

Dossier Südanflug

Green Approach, gekrümmter Endanflug, gekröpfter Nordanflug

Studie zum ZFI


Erlaubt das Wetter Südanflüge? 
Die aktuellen Details inkl. Prognose für den nächsten Morgen. Hier klicken


Vergleich Nordanflug
mit Ost-/Südanflug


Unsere Forderungen

  • Sofortiger Stop der Südanflüge.
  • Keine weitere Zunahme der Südstarts.
  • Möglichst wenig Menschen schädigen.
  • Einhaltung gültiger Gesetze.
  • Nachtruhe von 22.00 bis 07.00.
  • Plafonierung (Kein Mega-Hub).