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Doris Leuthard kritisiert den Flughafen Zürich (Travelnews)
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Mit einer klaren Ansage konfrontiert Bundespräsidentin und Verkehrsministerin Doris Leuthard den Zürcher Flughafen und die Politik:  Weil der Flughafen zu viele Landerechte in Spitzenzeiten vergeben hat, wird der Bund künftig die umstrittenen Südstarts zulassen. Im grossen Interview mit der «SonntagsZeitung» – als Nachlese zum WEF in Davos – wirft sie den Flughafen-Verantwortlichen vor, zu viele Slots vergeben zu haben und damit für die Verspätungen, unter denen vor allem die Swiss leidet, verantwortlich zu sein. Leuthard fordert unmissverständlich: «Die Verspätungen müssen weg», weil sie Bevölkerung und die Passagiere ärgern. „Die Betriebszeiten und die Ruhezeiten müssen eingehalten werden.« Es sei Aufgabe des Flughafens einen Beitrag zu leisten. Man könne auch in dieser Frage «nicht immer die Schuld bei den anderen suchen oder die Lösung an die Politik nach Bern delegieren.»

Doris Leuthard macht überdies klar, dass es jetzt «Bewegung gibt»: Es werde eine Antwort aus Deutschland kommen und dann gibt es ein neues Startsystem. «Wegen der Südstarts wird der Süden von Zürich wohl keine Freude haben», zeigt sie die Richtung an. «Aufgrund der unterschiedlichen Signale müssen wir beim Bund entscheiden.» (Im Klartext: also gegen den Stadt- und Regierungsrat von Zürich.)

Travelnews, 22.01.2017



Kommentar VFSN: "Weil der Flughafen zu viele Landerechte in Spitzenzeiten vergeben hat, wird der Bund künftig die umstrittenen Südstarts zulassen."
Was für eine komplett absurde Logik!

 
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