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Monatsrückblick Februar 2013 (VFSN)
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Das Dream Team BAZL und Flughafen Zürich AG arbeiten auch weiterhin phantastisch zusammen. Selbst was das Bundesgericht ausdrücklich verbietet, z.B. nächtliche Messflüge, wird durch die Hintertür sofort wieder eingeführt! Der Lufthansakonzern  möchte für seine Tochter Südstarts straight? Kein Problem, dass BAZL befürwortet sie ausgerechnet aus Sicherheitsgründen.

Die wichtigsten News:
  • Weniger Passagiere heisst allen gekauften Studien zum Trotz offensichtlich nicht weniger Arbeitsplätze, sondern mehr Gewinn: Flughafen Zürich: Weniger Passagiere, mehr GewinnExterner Link (HZ).
     
  • Flugzeuge sind im Schwarzwald auch in grosser Höhe absolut unerwünscht, die eingeflogenen Passagiere mit Reiseziel Schwarzwald, von den Taxifahrern aus dem Schwarzwald aber sehr begehrt: Ausländische Konkurrenten vom Wettbewerb ausgeschlossenExterner Link (NZZ).
     
  • Es sieht so aus, wie wenn die Schweiz langsam dazu lernt: Genauso kompromisslos wie Deutschland im Fluglärmstreit ist, so ist es die Schweiz mit den deutschen Taxis. Da Deutschland keine Paketlösung möchte, gibt es auch hier keine Lösung, nur ein „lose lose“ Situation, aber Mitleid mit den Taxifahrern ist nicht angesagt. Diese müssen sich nicht bei der Schweiz, sondern bei ihren „ Landesvätern“ beschweren: Harte Zeiten für deutsche Taxis in der SchweizExterner Link (Südkurier).
     
  • Der einzige und absolute unschlagbare Jobmotor (zumindest gemäss Eigendeklaration der Aviatiklobby) streicht mal eben wieder zehntausende von Stellen: «Mayday» von Europas AirlinesExterner Link (NZZaS).
     
  • Das Resultat der Staatsvertragverhandlungen in einem Fussballresultat ausgedrückt würde etwa 10:1 lauten. Wenn aber der Verlierer dermassen laut über die Niederlage jubelt, dann überlegt sich der Sieger natürlich, ob nicht auch ein 20:0 möglich gewesen wäre. Wieder zurück zum Staatsvertrag: Deutschland möchte der Schweiz auch die allerkleinsten Zugeständnisse wegnehmen, möchte ein 20:0. Es ist wohl an der Zeit sich schweizerseits wieder mal Gedanken über den Lastwagentransit über den Gotthard oder die über 30'000 süddeutschen Pendler oder die Hochrheinbahn etc. Gedanken zu machen. Auch bei diesen Themen müsste dringend nachverhandelt werden: Kretschmann: Ohne Nachverhandlungen kein Fluglärm-VertragExterner Link (TA).
     
  • Neben der Job- und Wirtschafts-Motorlüge hat der Flughafen noch einen weitern Trumpf: Mit „Sicherheit" (Sicherheit natürlich nur für Flugzeuge und Passagiere, also die Verursacher. Wir  am Boden gelten als Kollateralschaden!) lassen sich kapazitätssteigernde Flugrouten problemlos verkaufen: Heftige Kontroverse um die SüdstartsExterner Link (NZZ).
     
  • Welch ein "Glücksfall" ein unaufmerksamer Fluglotse doch sein kann. Dank dem beinahe Crash muss jetzt die Sicherheit dringend erhöht werden mit: Südstarts straight, der Auslagerung der Privatjets nach Dübendorf und nächtlichen Messflügen. Das ist doch genau der schon lange bekannte Forderungskatalog der Flughafen Zürich AG für die Kapazitätsmaximierung: Bericht zur Sicherheitsüberprüfung am Flughafen Zürich liegt vorExterner Link (BAZL).
     
  • Das Bundesgericht hat nächtliche Messflüge verboten. Das kümmert weder BAZL noch den Flughafen Zürich AG, man schafft kurzerhand einen neuen Paragraphen  welcher die Nachtflüge wieder erlaubt. Security first? Weit gefehlt, die Devise ist wie immer capacity first: Flughafen Zürich AG und das BAZL tricksen Bundesgericht aus!Externer Link (VFSN).

Vor 5 Jahren


Ausblick und Anlässe:



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