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Die volkswirtschaftliche Bedeutung des Hub (VFSN)
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Die Studie "Volkswirtschaftliche Bedeutung der Schweizerischen Landesflughäfen" belegt die wichtige Bedeutung des Flughafens für die Volkswirtschaft. Die Studie wurde im Juni 2003 publiziert und von Unique dem Betriebsreglements 6 beigelegt. 

In allen Entscheiden betreffend Südanflüge wurde daher auch immer auf die volkswirtschaftliche Bedeutung hingewiesen. Damit wurde die Notwendigkeit von Südanflügen begründet.

Interessant sind jedoch die Aussage über die Bedeutung des Hub-Betriebs (Umsteigepassagiere).

Im Kapitel 5.1 und 5.2 werden die Bedürfnisse der Wirtschaft sowie der Nutzen des Hub beschrieben.  

Auszug der Zahlen aus der Studie:
(Seite 6) Wertschöpfung 2002 Zürich = CHF 12.3. Mia
(Seite 66) Nutzen der Zeitersparnis auf Grund von Direktflügen liegt in der Grössenordnung von CHF 1.2 Mia, wovon ein Teil der Hub-Funktion zuzurechnen ist.

Das heisst, dass der Hub-Anteil maximal 10% der Wertschöpfung darstellen kann. Der Nutzen der Hub-Funktion ist daher in der aktuellen Diskussion absolut überbewertet. 

Als Vergleich dieser doch grossen Zahl von 1.2 Mia: Unique hat in der Bilanz 2003 eine Eventualverpflichtung von 1.2 bis 1.5 Mia aufgeführt für Entschädigungen und Lärmschutz. In dieser Zahl sind die neuen Südanflüge jedoch noch gar nicht berücksichtigt.

Ohne Mega-Hub benötigt Unique weder die Südanflüge noch die vermehrten Ostanflüge. Die Kapazität mit dem alternativen Nordanflug würde längstens ausreichen. Die volkswirtschaftlichen Auswirkungen der "Rückkehr zur Vernunft" sind gering.

Gesamte Studie lesenExterner Link


Auszug Seite 67:

Der Hub Nutzen muss differenziert werden

Mit der Hub-Funktion werden die Flugzeuge besser ausgelastet (was der Airline nützt) und die Anzahl Direktverbindungen erhöht, was die Erreichbarkeit vor allem für die Wirtschaft verbessert. Über die Umsteigebeziehungen (Hub-Strategie) entscheidet der Horne Carrier. Ein Flughafen kann lediglich seine Anlagen darauf abstimmen. Ein Hub erhöht einerseits die Anzahl der Passagiere und damit die Wertschöpfung der Flughäfen (direkte, indirekte und induzierte Effekte). Andererseits verbessert er das Direktflugangebot. Dieser Hub-Nutzen ist für die Region dann gross, wenn das Direktflugangebot der Wirtschaft nützt. Die Befragung der Schweizer Grossunternehmungen hat gezeigt, dass diese Angebote hoch geschätzt wer­den. Gleichzeitig ist aber klar geworden, dass die Unternehmen kostenbewusst sind und eine zunehmende Flexibilität haben bei der Airline-Wahl. Das Direktflugangebot ist kein primärer Standortfaktor. Attraktive Umsteigeflüge über andere Hubs in Europa sind zwar etwas umständlicher und benötigen Zeit, aber durchaus eine realistische Alternative, wenn der Preisunterschied gross genug ist. Kommt dazu, dass eine Hubstrategie (gerade wegen der Abstimmung der Feederflüge) anfälliger für Verspätungen ist. Der Nutzen der Zeiter­sparnis auf Grund von Direktflügen liegt in der Grössenordnung von 1.2 Mia. CHF, wovon ein Teil der Hub-Funktion zuzurechnen ist. Diese Grössenordnung ist deutlich geringer als der Nutzen der Flughäfen als Arbeitgeber und Nachfrager von Vorleistungen.


 
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