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Monatsrückblick Januar 2013 (VFSN)
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Eine Auftragsstudie hat ergeben, dass der Flughafen Zürich überall Top ist, aber dass die Lärmgebühren zu hohen Flugpreisen führen. Wenn wundert es, schon zwei Monate später ist das Ärgernis aus der Welt geschafft! Die Lärmgebühren werden angepasst, ein paar wenige Flugzeugtypen müssen in Zukunft etwas mehr bezahlen, der Lärmfünfliber wird abgeschafft, die Fluggesellschaften sparen so über 50 Millionen Franken im Jahr. Mit dem gesparten Geld möchte die deutsche Swiss den „Flüster“-Jumbo kaufen. Eine tadellose Zusammenarbeit zwischen Flughafen und BAZL auf Wunsch des deutschen Lufthansakonzerns.

Die wichtigsten News:&day
  • Solange es abends wegen der zur kurzen Ostpiste Südanflüge gibt, führt kein Weg an einer Verlängerung vorbei: Der Flughafen Zürich drängt auf den PistenausbauExterner Link (NZZ).
     
  • 2012 fanden gleich viele Bewegungen statt wie vor 15 Jahren. In den nächsten 15 Jahren sollen nun die Bewegungen plötzlich um 50% zunehmen. Daran glaubt auch nur das vom BAZL beauftragte Münchner Planungsbüro: Bund hält an Flughafen-Prognosen festExterner Link (NZZ).
     
  • Die gleichen Kreise die fern von jeglichen Tatsachen gegen den in Süddeutschland nicht vorhanden Fluglärm kämpfen, fordern von der Schweiz die Finanzierung einer Bahnlinie. Wir hoffen, dass diesmal die Schweiz nicht einknickt, denn nur grenzenlos Naive glauben daran, dass durch das Verschenken von unseren Steuergeldern die Süddeutschen Politiker „milder“ gestimmt werden: Fluglärmstreit steht der Bahn im WegExterner Link (TA).
     
  • Nach dem Motto „gemeinsam sind wir stark“ fordert der Lufthansakonzern und die Organisationen im Norden und Osten eine Kapazitätserhöhung durch Südstarts straight. Das drohende Szenario hat die Bevölkerung im Süden aufgerüttelt, dem VFSN sind in nur drei Wochen 500 neue Mitglieder beigetreten: Südstart straight schockt - VFSN boomtExterner Link (VFSN).
     
  • Der Flughafen unternimmt alles um weder Entschädigungen noch Schallschutzmassnahmen zu bezahlen. Kein Wunder ist der Lärmfonds übervoll. Statt endlich das Geld seinem Zweck zuzuführen hat man ein anderes Mittel gegen die zu volle Kasse gefunden: «Lärmfünfliber» soll abgeschafft werdenExterner Link (NZZ).
     
  • Das Bundesgericht verlangt die Lenkungswirkung der Lärmgebühren zu verbessern. So sieht die Umsetzung von BAZL und Flughafen aus: Ein Start eines Flugzeuges der Lärmklasse 2 (zweitlauteste Kategorie) nach 23:30 Uhr kostet statt wie bisher Fr. 4'200.- neu nur noch Fr. 1'900.-. Das ist der gleiche Betrag wie die Lärmklasse 3 vor der Trickserei gekostet hat.  Auch wenn das Flugzeug neu in einer tieferen Lärmklasse eingeteilt ist, bleibt sich die Gebühr gleich. Ein Schnäppchen für die Fluggesellschaften, die Übernachtungskosten für gestrandete Passagiere wäre eine Grössenordnung teurer: Flughafen und BAZL tricksen Bundesgericht aus!Externer Link (VFSN).
     
  • Die Boeing 747 ist schön, vor allem schön laut. Natürlich wird das Nachfolgermodell 747-8 als Flüsterriese angepriesen (Flüsterkollege A380 ist in Lärmklasse 2 gelandet = zweitlauteste ). Aber dank den neuen Lärmgebührenkann sich die deutsche Swiss ungeniert wieder Lärmschleudern zulegen: Kehrt der Jumbo in die Schweiz zurück?Externer Link (20min).
     
  • Der folgende Artikel wäre selbst in der Rubrik „vor 10 Jahren“ nicht ganz neu. Aber man kann es nicht genug oft wiederholen: Deutschland will Zürcher Flughafen stärker beschränken als eigene AirportsExterner Link (TA).
     
  • Die Taktik der Süddeutschen Politiker ist aufgegangen, die Schweiz bettelt geradezu darum, die bedingungslose Kapitulation (auch Staatsvertrag genannt) in Kraft zu setzen: Schweiz will keinen neuen Fluglärm-VertragExterner Link (20min).
     
  • Deutschland wird so oder so die Schraube anziehen. Nach dem Motto: „Entweder ihr unterschreibt einen noch einseitigeren Staatsvertrag oder wir diktieren es einfach.“ Der Ständerat beweist durch seine Zustimmung lediglich, dass die Schweiz zu allem Ja und Amen sagt, dieses Zeichen wird in Deutschland ankommen: Ein Zeichen an die DeutschenExterner Link (NZZ).
     

Vor fünf Jahren

Ausblick und Anlässe:

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