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Monatsrückblick August 2012 (VFSN)
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Der Staatsvertrag wird überhastet unterzeichnet. Was das für die Bevölkerung bedeutet kann niemand, oder besser will noch niemand, sagen. Aber wir wissen was es für den Flughafen bzw. den deutschen Lufthansakonzern bedeutet: Freier, unbeschränkter Anflug auf Zürich.

Die wichtigsten News:
  • Wir wissen inzwischen, dass in Süddeutschland jegliche Fakten in Sachen Fluglärm tabu sind. Die Behauptung, dass der gekröpfte Nordanflug (GNA) bereits im März 2011 eingeführt wurde, überrascht dann doch etwas: Flughafen Zürich schafft FaktenExterner Link (Südkurier).
     
  • Gegenüber der Bevölkerung im Süden und Osten tut man von offizieller Seite so, wie wenn der GNA tatsächlich schon so gut wie eingeführt sei. Glaubt man dieser Quelle (interessanterweise die gleiche Quelle wie oben), dann ist das reines Opium fürs Volk, dann wird der GNA kaum je eingeführt werden: Gekröpfter Anflug kann noch dauernExterner Link (Südkurier).
     
  • Wie dem auch sei, ein Reporter der Basler Zeitung hat den GNA schon mal getestet: Der gekröpfte Nordanflug im TestExterner Link (BZ).
     
  • Im Kanton Zürich hat der GNA schon schlechtere Zeiten durchgemacht: Das Stiefkind ist plötzlich beliebtExterner Link (NZZ).
     
  • Um auch noch mit den restlichen Unwahrheiten in Sachen GNA aufzuräumen hier die Fakten: Der GNA ist eine Kurve - kein Looping!Externer Link (VFSN).
     
  • Was der Staatsvertrag für die Schweizer Bevölkerung bedeutet ist hingegen klar: «Der Staatsvertrag ist katastrophal»Externer Link (NZZ).
     
  • Deutschland ist der Schweiz nur minimal entgegen gekommen. Zum Beispiel keine zahlenmässige Beschränkung der Anflüge: Man verkürzt die zugelassene Zeit und erreicht so die gewünschte Zahl. Anflug bereits ab 06:30 über Norden: In der Zeit von 06:30 bis 07 Uhr landen eh keine Flugzeuge. Erlaubnis den GNA einzuführen: Die Schweiz wird ihn wohl nie einführen. Die Eingeständnisse sind bei näherer Betrachtung also gar keine. Kein Wunder unterzeichnet Deutschland den Staatsvertrag: Deutsche billigen Fluglaerm VertragExterner Link (20min).
     
  • Auch der Bundesrat stimmt zu getreu dem Motto: "Was kümmert uns das Volk, was gehen mich meine Wähler an" Hauptsache das leidige Thema ist endlich vom Tisch: Bundesrat genehmigt Staatsvertrag mit Deutschland zum FlugverkehrExterner Link (Bundesrat).
     
  • Herkulesaufgabe? Frau Bundesrätin Leuthard wird schlussendlich einfach diktieren wo es durchgeht. Ebenfalls nach dem Motto: Freie Fahrt für deutsche Fluggesellschaften, was kümmert mich die betroffene Bevölkerung: Herkulesaufgabe im FluglärmstreitExterner Link (NZZ).
     
  • Das erste Treffen hat erwartungsgemäss keine Resultate gebracht. Bekannt ist nur, dass der Bundesrat am 4. September die bedingungslose Kapitulation im Fluglärmstreit unterschreiben wird: Begleitgruppe Flugverkehr erörtert Umsetzung des StaatsvertragsExterner Link (UVEK).
     
  • Das Bundesgericht hält gar nichts von einer Fluglärmverteilung", auch nicht wenn sie "gerecht" ist. Das hindert die Phonakschneiser (Phonakschneiser = wer Fluglärm nur mit einem sehr gutem Hörgerät wahrnehmen kann) aus den Nachbarkantonen, die mit ihrem Geschrei den bei ihnen anfallenden Fluglärm bei weitem übertönen, nicht, auch weiterhin eine gerechte Fluglärmverteilung zu fordern. "Gerechte" Fluglärmverteilung ist ein anderes Wort für: Den Fluglärm von Gebieten mit wenigen, wenig betroffenen Menschen in Gebiete mit vielen, sehr stark betroffenen Menschen abschieben. Lauter Ruf nach Opfersymmetrie im FluglärmstreitExterner Link (NZZ).
     
  • Zürich trägt 96% des Fluglärms, nur Zürich hat wirklich stark betroffene Menschen. Deutschland trägt 2% des Fluglärms alle anderen Schweizer Kantone tragen zusammen die restlichen 2%. Und wer schreit am lautesten? Sie haben es erraten, die Kantone ohne Fluglärm - während der Kanton Zürich schweigt: Ruf nach „Opfersymmetrie" am FluglärmgipfelExterner Link (VFSN). 
     
  • Nicht zu fassen: 32 Bürgermeistern im Kreis Waldshut, von Gemeinden die keinen Fluglärm haben, geht das aktuelle Staatsdiktat zu wenig weit. Der Journalist stellt eine gute Frage: "Bleibt die Frage, warum in Frankfurt oder Berlin Tausende lautstark und medienwirksam gegen den Fluglärm protestieren, im Kreis Waldshut aber bis heute Ruhe herrscht?"  Die hilflose Antwort lesen Sie hier: Fluglärm: 32 Bürgermeister wollen klagenExterner Link (BZ).


Vor 5 Jahren...


Ausblick und Anlässe:

 

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