Startseite   »   Monatsrückblick November 2011 (VFSN) Freitag, 23. Juni 2017 17:31
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Monatsrückblick November 2011 (VFSN)
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Liebe Mitglieder

Auch der nächste Versuch den Fluglärm in den Süden abzuschieben ist gescheitert. Wir danken allen, die NEIN zur Fluglärmverteilung gestimmt haben. Damit dürfte das Thema Fluglärmverteilung ein für alle Mal vom Tisch sein.

Die wichtigsten News:

Die meisten News des letzten Monats sind inzwischen zum Glück obsolet, wir müssen diese hier nicht nochmals erwähnen.
Die Behördeninitiative war nicht besonders erfolgreich, von den 42 Gemeinden die sie eingereicht haben, stimmten schlussendlich nur deren 25 dafür, obwohl die 42 Gemeinden für den Abstimmungskampf die unglaubliche Summe von Fr. 700'000.- (Steuergelder!) zur Verfügung gestellt haben.
Dass sich der Osten als schlechter Verlierer zeigt und aus den Abstimmungsergebnissen die absurdesten Interpretationen konstruiert, erstaunt nicht weiter. Verständlich, denn wer sich seit Jahren bei jeder Gelegenheit auf das "Volksmehr" zum Pistenstopp berufen hat und jetzt mit 59% NEIN untergeht, der hat es nicht leicht.

  • Kurz vor der Abstimmung hat Mike Künzle, Präsident der Region Ost, die Katze aus dem Sack gelassen und öffentlich verkündet, was wir schon immer wussten: Es geht bei der Abstimmung einzig um die Fluglärmverteilung. M. Künzle ist damit der einzige "Östler", der zur Wahrheit steht und sich nicht hinter Verdrehungen und Falschaussagen versteckt hat. Dafür hat er unsere Achtung verdient. Wenn alle zur Wahrheit gestanden wären, dann hätten womöglich nur noch 20% JA gesagt, wie beim Fairflug: Faire Fluglärmverteilung: 2 mal JaExterner Link (WZ).
     
  • Alle Lügen, das Fälschen von Abstimmungsflyern und Plakaten hat nichts genützt, die Stimmbürger ziehen Fluglärmkonzentration (ZFI) ganz offensichtlich der Verteilung (Fairflug und Behördeninitiative) vor: NEIN zur Behördeninitiative!Externer Link (Medienmitteilung VFSN).
     
  • Nur wer direkt in der Pistenverlängerung der Piste 28 wohnt (bzw. freiwillig dort hingezogen ist) stimmte der Fluglärmabschiebung in den Süden zu. Wir danken der Gemeinde Zumikon zum klarsten NEIN und der Gemeinde Maur zum klarsten Votum für den Gegenvorschlag in der Stichfrage: Nein zum Ausbauverbot der PisteExterner Link (20min).
     
  • Das Wehklagen im Osten ist gross. Natürlich wird die Schuld bei den „Egoisten im Süden“ gesucht. Selber Schuld, der VFSN hat X mal versucht mit den Initianten in Kontakt zu treten, vergeblich, wir wurden immer abgewiesen. Der Süden wurde bewusst ausgeschlossen, so konnte man den Abstimmungskampf, "armer, aber  edler Nord-Osten" gegen den "reichen, aber bösen Süden" viel besser führen: «Flughafenlobby hatte mehr Ressourcen, Argumente flächendeckend zu platzieren»Externer Link (ZOL).
     
  • Das Risiko war hoch und die Initianten wussten es. Es ging bei der Abstimmung einzig darum, ob man auch in Zukunft noch über allfällige Pistenverlängerungen abstimmen kann oder nicht. Wer suggeriert, dass es bei der Abstimmung bereits um eine konkrete Pistenverlängerung geht, darf sich nicht wundern wenn die Taktik bei einem NEIN zum Bumerang wird. Und schon ist es passiert: Pistenverlängerung rückt näherExterner Link (ZU).
     
  • Bundesrätin Leuthard reist wieder mal nach Berlin. Immerhin hat sie jetzt ein paar Verhandlungsoptionen mehr zu bieten: Bundesrätin Doris Leuthard trifft den deutschen Verkehrsminister Peter RamsauerExterner Link (UVEK).
        
  • Immer wenn Deutschland von der Schweiz profitiert, sollte man den Flughafen zum Thema machen, nicht nur wenn man Kampfjets kauft: Fluglärmstreit mit Deutschland wird beim Kampfjetkauf zum ThemaExterner Link (TA).
       
  • Wenn schon ein Haus in der seit 1948 als Hauptlandepiste benutzten Piste 28 so viel kostet, dann dürfte es im Süden noch viel teurer werden: Über 600'000 Franken für FluglärmExterner Link (TA).

Vor 5 Jahren


Ausblick und Anlässe:

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