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Auch in Zürich leiden Deutsche unter dem Fluglärm (SN)
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Mit der Einführung der Personenfreizügigkeit zwischen der EU und der Schweiz hat sich die Zahl der eingewanderten Deutschen von 2002 bis Ende 2009 auf 250'000 verdoppelt.  Davon leben nach Angaben des Deutschen Clubs Zürich (DCZ) rund 70'000 Deutsche im Kanton Zürich. Mindestens 10'000 Deutsche wohnen in der Süd- und Ostanflugschneise von Zürich. Flughöhe ist hier 300 Meter. In dem auf deutscher Seite direkt überflogenen Hohentengen sind es 3600 Einwohner (Flughöhe: 900 Meter).
Die DCZ-Vorsitzende Vanessa Matthiebe hat an Bundeskanzlerin Angela Merkel und Ministerpräsident Stefan Mappus einen Brief geschrieben. Sie verweist darauf, dass "nicht nur die Deutschen im südbadischen Raum, sondern auch die in der Schweiz lebenden Zehntausende Deutschen und Schweizer" von den Fluglärm-Emissionen betroffen sind.
Die 35-Jährige fordert eine "pragmatische Lösung". Ein Kompromiss wäre für sie "eine gerechte Verteilung der Anflüge in den frühen Morgenund späten Abendstunden. Es wäre wünschenswert, wenn die Anflüge während dieser Zeiten nicht ausschließlich über der Schweiz, sondern auch wieder über dem süddeutschen Raum erfolgen würden". Matthiebe ist gebürtige Berlinerin und Geschäftsführerin der Green Bean GmbH, die eine Online-Plattform für Verabredungen zum Lunch betreibt. Sie lebt in der Schweiz.
Das vereinbarte Lärmgutachten wurde im Oktober 2009 vorgestellt. Die Lärmbelastung am Tag ergab: Rund 1400 Anwohner auf Schweizer Seite sind einer Belastung von 65 Dezibel und mehr ausgesetzt, rund 19 000 Anwohner einer Belastung von 60 Dezibel und mehr. In Deutschland ist kein Anwohner einer solchen Belastung ausgesetzt. Die Lärmbelästigung in der Nacht ergab: Auf Schweizer Seite sind 150'000 Anwohner einer Belastung von mehr als 40 Dezibel ausgesetzt. Kein Anwohner in Deutschland ist einer solchen Belastung ausgesetzt. Die Lärmbelästigung für den Tourismus ergab: Auf Schweizer Seite waren mehr als 670'000 touristische Übernachtungen einer Belastung von mehr als 54 Dezibel tagsüber ausgesetzt. Auf deutscher Seite war dies bei keiner touristischen Übernachtung der Fall.
Das Thema Fluglärm wird auch die Nachfolgerin des Sozialdemokraten Leuenberger (64), die derzeitige Bundesrätin für Wirtschaft, Doris Leuthard (47), weiter beschäftigen. Leuthard ist seit 1. August 2006 Vorsteherin des EVD (Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement) und in diesem Jahr in Personalunion auch Bundespräsidentin. Zuvor war sie Präsidentin der Christlichdemokratischen Volkspartei (CVP). (old)

Stuttgarter Nachrichten, 30.10.2010Externer Link, Seite 6


 
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