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Forscher zeigt Schweizer Luftverkehr live in 3D (20min)
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Ein Wissenschaftler der ZHAW hat eine Google-Earth-App entwickelt, welche den Flugverkehr über der Schweiz in 3D darstellt. Und das ist erst der Anfang.

LX 040 rast mit 300 km/h über die Piste 14 des Flughafens Zürich. Der Airbus A340 der Swiss hebt ab und zieht über Niederhasli eine Linkskurve, beschleunigt und steigt über Spreitenbach rasch auf 1500 Meter.

Mit der Google-Earth-ApplikationExterner Link von Albert Steiner, Forscher an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW), lässt sich die Flugbahn der Flugzeuge in Echtzeit mitverfolgen, und zwar dreidimensional. «Ich habe über mehrere Monate daran gearbeitet», sagt Steiner zu 20 Minuten Online. Dank dem Effort kann das Programm eindrücklich aufzeigen, wie dicht beflogen der Luftraum über der Nordostschweiz ist. Mit dem intuitiv zu bedienenden ProgrammExterner Link kann man an Flugzeuge ranzoomen oder den Landeanflug auf Zürich-Kloten vom Bodensee aus mitverfolgen. Steiner hat mit der Applikation international für Aufsehen gesorgt. Die Rückmeldungen seien sehr positiv: «Die User sind begeistert. Man bekommt ein Gefühl für die Flugbahnen und sieht, welche Manöver die Flieger über den Wolken vollführen», so Steiner. Nicht sichtbar sind allerdings Starts und Landungen, da der Empfangsbereich des Daten-Receivers vom ZHAW-Dach nicht bis zum Flughafen reicht.

Taxis als Versuchsobjekte

Für Steiner ist die 3D-FlugshowExterner Link keine Spielerei, sondern vielmehr Basis für weitere Projekte. «Mit dem Programm wollen wir ausloten, was in der 3D-Echtzeit-Verkehrsdarstellung alles möglich ist.» Da sich Flugzeuge tatsächlich in drei Dimensionen bewegen, seien diese die optimalen Versuchsobjekte. Steiner forscht in München an einem ähnlichen Projekt. Zahlreiche Taxis sind dort mit einem GPS-Empfänger bestückt und übermitteln alle 30 Sekunden ihre Position an einen Computer. Das noch zu entwickelnde Verfahren zielt darauf ab, Strassensperrungen oder Staus rasch zu erkennen und an Navigeräte weiterzuleiten. Mögliche zukünftige Anwendungen gehen aber noch viel weiter: «Durch WLAN oder Bluetooth-Tracking könnten Einsatzkräfte bei der Evakuierung von Gebäuden feststellen, wie viele Personen sich wo noch in einem Wolkenkratzer aufhalten. Diese Informationen könnten in einer Alarmzentrale entsprechend dargestellt und operativ genutzt werden.»

Spezialmanöver bei Aschewolke

Albert Steiner verfolgt die Flugzeuge fast jeden Tag auf seinem Bildschirm. Ist ihm schon einmal ein aussergewöhnliches Manöver aufgefallen? «Als die Aschewolke über Europa hing, mussten diverse Flieger viel höher steigen oder andere Routen fliegen.»

Am besten testen sie die App gleich selbst: Auf der ZHAW-SeiteExterner Link können Sie die Applikation herunterladen.

20min, 02.06.2010Externer Link


 
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