Startseite   »   Debakel für die Fluglärmverteiler: NEIN zur Fluglärmverteilung (VFSN) Freitag, 03. September 2010 17:53
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Debakel für die Fluglärmverteiler: NEIN zur Fluglärmverteilung (VFSN)
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Der Verein Flugschneise Süd - NEIN hat mit Erleichterung die klare Ablehnung der Fluglärm Verteil-Initiative zur Kenntnis genommen. Das Stimmvolk liess sich vom wohlklingenden Namen der „Fairflug“-Initiative nicht hinters Licht führen. Das Resultat ist erneut eine klare Absage an die Lärmumverteilung im Allgemeinen und an die, von der Initiative verlangten, Südstarts über die dicht besiedelten Gebiete der Stadt und der Agglomeration im Besonderen.

Nach seinem Ja zum ZFI vor einem Jahr hat sich die Zürcher Bevölkerung jetzt zum zweiten Mal deutlich für ein An- und Abflugregime ausgesprochen, welches möglichst wenig Menschen mit Fluglärm belasten soll. Wir erwarten, dass die Kantonsregierung den Volkswillen respektiert und dafür sorgt, dass er im SIL (Sachplan Infrastruktur Luftfahrt) auch umgesetzt wird. Sie kann sich nicht klar gegen Fluglärmverteilung und Südstarts geradeaus aussprechen, wenn es darum geht eine Initiative zu bodigen und gleichzeitig im SIL bei allen  Varianten Südstarts geradeaus vorsehen.

Man müsste meinen, dass jetzt der Ruf nach Fluglärmumverteilung ein für alle Mal vom Tisch sein sollte. Leider ist dem nicht so. Die Zwängerei aus dem Osten nimmt kein Ende, und die nächste Abstimmung (Das Verbot über eine allfällige Pistenverlängerung auch nur abstimmen zu dürfen) steht schon 2010 an. Auch diese Vorlage bezweckt eine Lärm-Umverteilung, und hat langfristig noch gravierendere Auswirkungen auf dicht besiedeltes Gebiet als "Fairflug". Der Fluglärm wird nicht mehr verteilt,  sondern gezielt in dicht bevölkerte Wohngebiete abgeschoben. Bevölkerungsschonende Flugregimes werden zum vornherein verunmöglicht.

Das Argument, das Wachstum des Flughafens mit einem Pistenstopp begrenzen zu können, ist ebenso falsch wie die Behauptung, dass Fairflug fair sei. Die Initianten geben offen zu, dass der Flughafen Zürich seine Kapazitäten bedarfsgerecht ausbauen kann. Bedarfsgerecht bedeutet jedoch unbeschränktes Wachstum. Der Ausbau würde aber ausschliesslich zulasten von dicht besiedeltem Gebiet gehen.

Medienmitteilung vom 27.09.2009, Verein Flugschneise Süd - NEIN, Y. Wewerka, Pressestelle


siehe auch:
Fairflug-Initiative haushoch abgelehnt (TA)
«Fairflug»-Initiative abgelehnt (ZOL)
Klare Absage an die Fluglärmverteilungs-Initiative (NZZ)
Klares Bekenntnis der Bevölkerung zum Flughafen Zürich (Unique)


 
Neuste Informationen
Zürcher Nachtflugsperre macht Airlines nervös (TA)
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Parkieren ist so teuer wie Fliegen (NZZ)
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Verlängerte Nachtflugsperre in Zürich gut gemeistert (NZZ)

 

Seit Tagen
illegale Südanflüge!


Unser Grundsatz:
Möglichst wenig Menschen mit
möglichst wenig Fluglärm belasten.
Nächste Termine:

5. September 2010 - 10:00
Mahnwache am Flughafen

3. Oktober 2010 - 10:00
Mahnwache am Flughafen

SMS-Terminerinnerung


VFSN-Info:

NEIN zur Behördeninitiative 2 

Der SIL-Skandal 

Dossier gekröpfter Nordanflug 

Dossier Politik

Dossier Südanflug

Green Approach, gekrümmter Endanflug, gekröpfter Nordanflug

Dossier Tourismus und Fluglärm im Schwarzwald

Studie zum ZFI


Erlaubt das Wetter Südanflüge? 
Die aktuellen Details inkl. Prognose für den nächsten Morgen. Hier klicken


Vergleich Nordanflug
mit Ost-/Südanflug


Unsere Forderungen

  • Sofortiger Stop der Südanflüge.
  • Keine weitere Zunahme der Südstarts.
  • Möglichst wenig Menschen schädigen.
  • Einhaltung gültiger Gesetze.
  • Nachtruhe von 22.00 bis 07.00.
  • Plafonierung (Kein Mega-Hub).