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«Neue Ideen zügig umsetzen» (ZSZ)
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Jacob Zgraggen*, Sie hoffen immer  noch auf ein Ende der Südanflug-Ära.  Das scheint naiv – nach all den Rückschlägen in den letzten Jahren. 
Überhaupt nicht. Zwar gab es tatsächlich einige Ärgernisse, zuletzt vor  allem, dass das Bundesamt für Zivilluftfahrt viereinhalb Jahre nach der  Antragsstellung durch Unique den gekröpften Nordanflug abgelehnt hat.  Das Beispiel zeigt: Die beiden wichtigsten Stakeholders des Schweizer  Luftverkehrs vergeuden infolge Nichtkooperation wichtige Zeit. Aber noch  ist es für eine aktive und koordinierte  Flughafenpolitik nicht zu spät.

Was ist zu tun?
Einerseits muss das Verhältnis zu Deutschland verbessert werden. Andererseits müssen die neuen, weltweit bereits eingesetzten Anflugverfahren auch in der Schweiz umgesetzt werden. Wenn nur eine dieser beiden Herausforderungen bewältigt wird, gehören die Südanflüge der Vergangenheit an.

Das Verhältnis zu Deutschland wird sich so bald nicht verbessern – Stichworte Steinbrück und Steuerstreit.
Nach den Wahlen in Deutschland im Herbst wird sicher Bewegung in die Flughafen-Verhandlungen kommen. Wichtig ist: Das EU-Projekt Sesar, das die Kapazität des Luftraums erhöhen und gleichzeitig die Belastungen um zehn Prozent reduzieren will, ist auch für Deutschland und für die Schweiz verbindlich. Die Umsetzung führt nur über neue Anflugverfahren, mit denen Flughäfen direkter und bevölkerungsschonender angeflogen werden können.

Was heisst das konkret?
Sowohl der direkte Nordanflug wie auch der gekröpfte Nordanflug können so geflogen werden, dass kaum mehr jemand gestört wird. Und zwar dank zweier neuer Anflugverfahren: Dem «Continuous Descent Approach» und der «Required Navigation Performance». Bei Ersterem nimmt der Pilot im Endanflug den Antrieb zurück und sinkt wie ein Segelflugzeug. Bei Zweiterem folgt das Flugzeug via Bordcomputer einem präzise vorgegeben Weg bis zum Aufsetzpunkt – so dass sich sogar Schlangenlinien fliegen lassen. 

Neue Anflugverfahren – ist das jetzt das neue Schneiser-Zauberwort? 
Das ist kein Zauberwort, das ist von der EU beschlossene Realität. Für die Umsetzung sind nun Verantwortliche gesucht, die nicht nur verwalten, sondern neue Ideen kreativ und zügig umsetzen. Sollten die Chancen nicht genutzt werden, wäre das ein GAU: Man würde weiterhin über städtisches Gebiet anfliegen, obwohl Alternativen vorhanden sind. Dies würde dem Flughafen langfristig schaden. (asü)

* Jacob Zgraggen (Zumikon) ist Präsident der Stiftung gegen Fluglärm.


Podium zum Fluglärm-Streit  

Die Gemeinde Zumikon und die  Stiftung gegen den Fluglärm laden am  nächsten Dienstag zu einem Podium in den Gemeindesaal ein. Als Referenten werden Thomas Borer, ehemaliger  Schweizer Botschafter in Deutschland, Nationalrat Hans Kaufmann  sowie die Aviatikexperten Olaf Dlugi  und Lars Lindberg auftreten. Moderator ist Filippo Leutenegger, Ex-«ArenaDompteur» und heutiger FDP-Nationalrat.
Mit diesem Themenabend wollen  die Veranstalter neue Wege zur Lösung des Flughafenstreits aufzeigen.  So wird sich Thomas Borer der Frage  zuwenden, wie mit Deutschland in  der Flughafenfrage zu verhandeln ist.  Nationalrat Hans Kaufmann wird zu  seiner Motion Stellung nehmen, die  den Erwerb deutscher Kampfflugzeuge von der Aufhebung der deutschen Sperrverordnung für den Zürcher Flughafen abhängig macht. Olaf  Dlugi und Lars Lindberg werden die  Chancen einer umweltgerechten Aviatik und moderner Anflugverfahren für  den Flughafen Zürich aufzeigen. (zsz) 

Öffentliches Podium: Dienstag, 16. Juni, 19.30  Uhr.
Gemeindesaal Zumikon. Eintritt frei.

ZSZ, 11.06.2009Externer Link, Seite 2

 




siehe auch:
Flughafen plant GPS-Flüge (Sonntagszeitung)
Deutsche Sperre gerät unter Druck (ZSZ)
«Flughafen-Problem ist lösbar» (ZSZ)
Europäisches Luftraumprojekt gestartet (Unique)

 
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  • Sofortiger Stop der Südanflüge.
  • Keine weitere Zunahme der Südstarts.
  • Möglichst wenig Menschen schädigen.
  • Einhaltung gültiger Gesetze.
  • Nachtruhe von 22.00 bis 07.00.
  • Plafonierung (Kein Mega-Hub).