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Monatsrückblick Januar 2009 (VFSN)
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Raffiniert gemacht: Man lanciert eine Initiative um möglichst viel Fluglärm in den Süden abzuschieben (Fairflug) mit Landungen auf Piste 34 und 32.  Zugleich soll die Behördeninitiative II sicher stellen, dass die Piste 10/28 so wenig wir nur möglich genutzt werden kann. Wir bleiben unserer Linie treu. Für uns gilt weiterhin: möglichst wenig Menschen mit möglichst wenig Fluglärm belästigen. Die Behödeninitiative II bewirkt das Gegenteil und darum lehnen wir sie ab.

Die wichtigsten News
  • Die Empörung süddeutscher Regionalpolitiker ist gross. Der Grund? Ein Nationalrat macht, was Schweizer Politiker viel zu wenig und süddeutsche Regionalpolitiker ununterbrochen und leidenschaftlich gerne machen: Er mischt sich in den Fluglärmstreit ein: Kampfjet als Waffe im FluglärmstreitExterner Link (Südkurier).
     
  • Es gibt kein "Menschenrecht für Landerechte", wenn es knapp wird kann man diese auch versteigern anstatt einen Flughafen ins Unendliche wachsen zu lassen: Landerechte unter dem HammerExterner Link (Zürcher Unterländer).
     
  • Das BAZL hat wieder einen neuen Chef: Peter Müller wird neuer Direktor des Bundesamtes für ZivilluftfahrtExterner Link (BAZL).
     
  • Werden die Deutschen von ihrer Regierung wirklich besser vor Fluglärm geschützt als die Schweizer? Nein, mit Ausnahme von ein paar hundert Menschen in Süddeutschland, geht es allen anderen deutlich schlechter, die werden gnadenlos mit Fluglärm eingedeckt: Fraport darf mit Flughafenausbau beginnen - Zweifel an NachtflügenExterner Link (Zus).
     
  • Mit voller Kraft in das nächste Desaster. Beim Lesen dieses Artikels kommen ungute Erinnerungen an das jämmerliche Scheitern der Swissair auf. Die Parallelen sind leider verblüffend: Trotz Boom droht AbhängigkeitExterner Link (20min).
     
  • Wir hofften, dass es sich bei unserer unglaublichen GeschichteExterner Link um einen Einzelfall handelt. Irrtum. Es ist die Regel. Wenn jeder lokale Passagier drei mal ein Flugzeug besteigen muss, bevor er ans Ziel kommt, dann kann man sich bei der Swiss natürlich wegen guter Auslastung der Flugzeuge und bei Unique wegen steigenden Passagierzahlen auf die Schulter klopfen: Umweg-Trick: Fliegen zum SpartarifExterner Link (Sonntag).
     
  • Die gleichen Gruppierungen, die  Südanflüge (Südanflüge haben die gleichen Auswirkungen wie ein Pistenneubau) fordern,  verlangen ein Diskussionsverbot über eine Pistenverlängerung. Mit einer Pistenverlängerung könnte der kantonale Richtplan und das RPG eingehalten  werden. Unser Dossier zu dieser Sache: Diskutieren verboten!Externer Link (VFSN).
     
  • Wir haben es schon immer gesagt. Fluglärmverteilung ist nichts als ein Euphemismus für "Fluglärm abschieben". Endlich geben das jetzt auch die Fluglärmfairteiler zu: «Jeder versucht, Lärm abzuschieben»Externer Link (ZOL).
     
  • So geht das nicht: Mit der einen Initiative Fluglärmfairteilung fordern (Fairflug), mit der anderen den Ostanteil von vorne herein verhindern (Behördeninitiative II). Im Dezember fanden mehr nächtliche Landungen von Süden als von Osten statt. Keine Behauptung, sondern: hard factsExterner Link (VFSN).
     
  • Ein fachlich leider nicht besonders korrekter Artikel: Der Kampf der Lobbyisten um das PistenmoratoriumExterner Link (NZZ).


 
Vor 5 Jahren...

  • Damals kämpfte man im Osten noch mit offenen Karten: Ostanflüge + SüdanflügeExterner Link (Fluglärmsolidarität). Heute macht man es raffinierter: Mit der einen Initiative (Fairflug) verschiebt man möglichst viel Lärm in den Süden, mit der anderen (BI II) verhindert man einen grossen Teil der im Osten anfallen würde.
  • Es fing relativ harmlos an: In drei Monaten 666-mal von Süden her angeflogenExterner Link (20min). Inzwischen haben wir nur schon in einem Monat doppelt so viele Flüge. Unter anderem deshalb, weil der Ostanflug wegen der kurzen Piste oft nicht möglich ist und wir auch noch diese Anflüge erben.
  • Eine eindrucksvolle Demo: 10'000 Personen protestieren gegen SüdanflügeExterner Link (NZZ).
     


Ausblick und Anlässe:

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