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Grössenwahn ohne Ende - Leserbriefsammlung
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Eine völlig "neutrale und plausible" Studie (Im Auftrag des Bundesamtes für Zivilluftfahrt) prognostiziert für das Jahr 2020 bis zu 450'000 Bewegungen. Die grossen Tageszeitungen  übernahmen diese Zahlen absolut kritiklos. Der Tages-Anzeiger ging noch einen Schritt weiter:  Er ist der Ansicht, dass Bedürfnisse zwingend befriedigt werden müssen - offensichtlich aber nur wenn es das  Bedürfnis nach Mobilität ist -  denn wer ein Bedürfnis nach Lebensqualität geltend macht, wird als Scheuklappenträger, realitätsfern, voreingenommen und sogar übelwollend beschimpft. Das haben die Leser nicht auf sich sitzen lassen.

Hier eine Sammlung von  Leserbriefen aus dem Tages-Anzeiger und aus der NZZ:

Leserforum, Tages-Anzeiger, 29.10.2005
Neue Piste – Grössenwahn ohne Ende?
Neue Piste oder Nachfrage stoppen, TA vom 27. 10.


Mit Entsetzen habe ich von diesen Flughafenplänen gelesen. Kein einziges anderes Schweizer Unternehmen macht seinen Profit derart brutal auf Kosten der Bevölkerung. Ich empfinde den Verlust der Stille an meinem abgelegenen Wohnort durch Fluglärm als einen der grössten und frustrierendsten Eingriffe in meinem Leben. Wo bis Mitte April 2005 Wind und Wetter, Vögel, Kuhglocken, Grillen, der Alpsegen und Traktoren Klangteppich waren, herrscht jetzt nonstop vom Morgen bis in die tiefe Nacht permanentes Flugzeuggrollen. Und das eine Autostunde vom Flughafen entfernt. Mit solchem Abschieben des Lärms ignoriert man, dass die heutigen Siedlungsstrukturen keine zufälligen sind, sondern sehr wohl mit dem Flughafen zu tun haben. Wer Stille wollte, ist möglichst weit weg vom Flughafen gezogen. Und hat oft hohe Steuern, schlechte Infrastruktur und lange Anfahrtswege zu Schulen und Jobs in Kauf genommen. Nun sollen genau diese Gebiete mit permanentem Fluglärm zugedeckt werden.
MARGRIT BRUNSWICK, FISCHINGEN


Beruflich habe ich mit Schulraumplanung zu tun. Der zuständige Architekt schätzte die Situation der Schulkinder in unserer Flughafengemeinde ein und meinte: « Sie haben viel Fluglärm. Das zu verkraften, kostet die Kinder viel Energie . . . » Die Prophezeiungen des Bazl von 400 000 Flugbewegungen für 2020 schlagen aufs Gemüt. Was machen eigentlich VolksvertreterInnen, wenn sie nach Bern reisen, um über die sinnvolle Zukunft des Flughafens zu beraten? Vielleicht zum Fenster hinausschauen? Die Sonne scheint – goldener Herbst. Flugzeuge kreuzen den blauen Himmel auf verschiedenen Höhen. Wie geht unser Leben auf dieser Welt weiter?
ANITA HÜRLIMANN, RÜMLANG


Wie wollen Bazl- Chef Cron und Co. im Jahr 2030 bis zu 450 000 Bewegungen bewältigen? Sicher nicht mit Unterstützung der Bevölkerung im Kanton Zürich! Die Parteien bringen es nicht mal fertig, die jetzigen Probleme mit ca. 250 000 Bewegungen zu lösen, den gekröpften Nordanflug in nützlicher Frist einzuführen, geschweige mit Deutschland eine einvernehmliche Lösung zu suchen. Wann kommen die Verantwortlichen endlich zur Vernunft und sehen ein, dass der Grössenwahn am Flughafen aus und vorbei ist. Wie wollen sie die Pistenausbauten beim Stimmvolk durchbringen, wie diese Nachfrageentwicklung den Anwohnern verkaufen? Da alle Himmelsrichtungen betroffen sein werden, ist das Ganze schon mit Veröffentlichung der Prognose gescheitert.
DANIEL MEIER, WALLISELLEN


Unsere Regierungen, weder in Bern noch in Zürich, haben aus den Konflikten der letzten Jahre etwas gelernt. Die Bevölkerung ist nicht mehr bereit, für das privatisierte Unternehmen Unique immer mehr Lärm und Schadstoffe zu ertragen,
ihre Nachtruhe und ihre Gesundheit zu opfern, ihre Häuser abzuschreiben.
ANITA VALENTINO- METTLER, DÜBENDORF


Nebst einer neuen Piste braucht es dann auch eine neue, lärmunempfindliche Bevölkerung. Vor lauter Wachstumsrausch und Grössenwahn wissen die zuständigen Personen sicher nicht, wie das mit der Gesundheit und Ruhe der Bevölkerung koordiniert werden soll und wie die Umweltschutzgesetze und der Bevölkerungsschutz eingehalten werden sollen. Ein Grossteil des Kantons wird bei solchen Szenarien kaum mehr bewohnbar sein! Offener als Regierungsrätin Fuhrer hat sich noch kaum ein Politiker so gegen die Volksinteressengestellt und die Wirtschaftsinteressen einer einzelnen Unternehmung über diejenigen des Volkes gestellt!
URS DIETSCHI, WEISSLINGEN


Voraussetzungen der Studie: Billigfluggesellschaften werden weiter wachsen, die Flugpreise weiter sinken – trotz steigender Treibstoffkosten. Wer daran glaubt, leidet an Realitätsverlust: Sind die jüngsten zahlreichen Flugzeugabstürze und Beinahecrashs nicht Beweis genug für die abnehmende Sensibilität der Fluggesellschaftenbetreiber bezüglich Sicherheit? Je länger, je mehr wird « Wirtschaftlichkeit » zu Lasten der Risikominimierung vorangetrieben. Soll es doch Flugzeuge regnen vom Himmel, bis die menschliche Vernunft bzw. Angst die ungesunde Nachfrage endlich zu stoppen vermag.
EDWARD GAFAFER, WINTERBERG

 

Leserforum, Tages-Anzeiger, 1. November 2005 
Die Nachfrage ist nicht das Mass aller Dinge
Flughafenpolitik ohne Scheuklappen, TA vom 28. 10.


Hans-Peter Bieri schreibt am Schluss seines Artikels: «Die Wachstumsprognosen sind plausibel.» Was ich vermisse, ist eine Werthaltung. Die Klärung, dass die Steigerungen der Belastung nicht gottgewollt sind. Ein echtes Abwägen der Folgen, die ein ungehemmtes Lärmwachstum bedeutete und welche politischen Entscheide darum diskutiert werden müssten, würde man den Menschen höher schätzen als das Goldene Kalb.
LAURENZ HÜSLER, EGG


Eigentlich sollte man sich ja nicht schnell provozieren lassen, aber nach Lesen dieses Artikels muss ich meinem ziemlich grossen Ärger Luft machen. Ich bin äusserst erstaunt und entsetzt, dass anscheinend der «Tages-Anzeiger» jetzt selber auf der Schiene des «ungebremsten und unkontrollierten Wachstums des Flughafens» fährt. Bis anhin war die Sichtweise meiner Lieblingszeitung doch etwas differenzierter. Fluglärmgegner werden als hoffnungslos realitätsfremd desavouiert. Den idyllischen Cityflughafen, der gleichzeitig Wohlstand und Wachstum garantiert, gäbe es nicht. Einverstanden. Aber ein Flughafen in dichtestbesiedeltem Gebiet, der ungebremst wachsen kann, ohne Rücksicht auf die Lebensqualität der AnwohnerInnen, ist genauso unrealistisch! Es wird sich langfristig rächen, wenn man jetzt nur den ökonomischen Verführungen erliegt. Ökonomie und Ökologie müssen in ein gesundes Verhältnis gebracht werden, das ist die Aufgabe der Politik. Ein Flughafen, bei dem die angeblich so grosse Nachfrage (die bei den derzeitigen Dumpingpreisen nicht erstaunlich ist) einfach diskussionslos befriedigt wird, wächst weiterhin unkontrolliert. Das ist es, was den AnwohnerInnen so viel Angst macht. Eine mögliche Lösung dafür wäre, endlich einmal einen Bewegungsplafond einzuführen (über dessen Höhe muss sicher hart verhandelt werden) und eine verlängerte Nachtruhe. Das schafft Sicherheit bei den Leuten, bezüglich ihres legitimen Ruhebedürfnisses, bezüglich des Schadstoffausstosses und der Raumplanung in den Gemeinden.
PRISKA SEILER GRAF, KLOTEN Vizepräsidentin Dachverband Fluglärmschutz, SP-
Kantonsrätin


In Sachen Flughafenentwicklung ist nun auch der «Tages-Anzeiger» im Begriffe abzuheben. Solche Szenarien endeten u. a. mit der Bruchlandung der Swissair. Die erwähnte Studie weist bei ungehinderter Entwicklung eine enorme Verkehrszunahme aus. Ob sie realistisch ist, wird die Zukunft weisen. Wichtiger jedoch ist die Frage, ob wir eine solche Entwicklung überhaupt wollen, ob sie für unsere Region erstrebenswert ist und wie weit wir sie steuern müssen. Eine Studie über den in 20 Jahren zu erwartenden Nord-Süd-Strassenverkehr käme bestimmt auf ähnlich gigantische Zuwachsraten. Wir müssten dringendst mit Planung und Bau einer 8-spurigen Gotthardautobahn beginnen. Glücklicherweise hat das Volk solch unsinnige Vorhaben bisher stets vernünftiger beurteilt als die Politiker. Aus der Vergangenheit sind auch Wachstumsstudien renommierter Hochschulen in bester Erinnerung. Hätte man sie ernst genommen, wären Milliardenbeträge in den Sand gesetzt worden. Es darf nicht sein, dass über die Köpfe eines Grossteils der Bevölkerung hinweg dem Flughafen ungebremste Expansion zugestanden wird. Auch bei stark gebremstem Flughafenwachstum geht kein einziger Arbeitsplatz verloren.
KURT FISCHER, LINDAU


Eigentlich wollte ich einen Beitrag zum Artikel von Hans-Peter Bieri verfassen und sagen, dass dies eine Ohrfeige ins Gesicht der Flughafenanwohner ist: Sie quasi als hysterische Hypochonder zu bezeichnen, weil sie auf die unhaltbaren Lebensumstände am Flughafen aufmerksam machen, die zu kommen drohen! Aber ich kann das Mail auf dem dafür vorgesehenen Formular kaum tippen, weil im Werbefeld oberhalb ein Dauertrailer läuft mit animierter Werbung einer internationalen Fluglinie für Billigflüge. Irgendwie schizophren!
ANITA HÜRLIMANN, RÜMLANG


Ihr Artikel fokussiert zu einseitig auf die Nachfrage. Gälte dieses Kriterium grundsätzlich in unserer Gesellschaft, so müssten Altersbeschränkungen für den Kauf von Alkoholika und Tabakwaren, Geschwindigkeitslimiten und generell Massnahmen zum Umweltschutz per sofort gestrichen werden. Gesundheit, Zufriedenheit der Bevölkerung und Leistungsfähigkeit gehören - auch aus gesamtwirtschaftlicher Sicht - durchaus zum Kriterienkatalog, den es sachlich zu beurteilen gilt. Ein einseitiges Fokussieren auf das Erfüllen von Nachfragen greift zu kurz und zeugt ebenso von Scheuklappen wie eine allzu emotionale Sichtweise. Somit sind zumindest einige der durchaus auch rationalen Argumente der Kritiker eines blinden Ausbaus der Flughafenkapazitäten in die Beurteilung mit einzubeziehen.
BERNHARD AEPPLI, GRAFSTAL

 

Leserforum, Tages-Anzeiger, 2. November 2005
Dem exzessiven Wachstum den Nährboden entziehen
Neue Piste oder Nachfrage stoppen/Flughafenpolitik ohne Scheuklappen, TA 27./29. 10.


Die prognostizierte Zunahme der Passagiere in Kloten von heute knapp 20 Millionen auf 40 Millionen bei einer Wohnbevölkerung von 7 Millionen ist ein Grössenwahnsinn. Die Anzahl der lokalen Passagiere, die in Kloten ihre Reise antreten oder beenden, hat sich in den letzten Jahren sehr moderat entwickelt. Nur mit einer massiven Zunahme der Umsteigepassagiere ist das prognostizierte Wachstum zu erreichen. Nicht die Bedürfnisse der Bevölkerung und der Wirtschaft in der Schweiz sollen also befriedigt werden, sondern ein Megahub soll diese Bedürfnisse kreieren. Die Zeche bezahlen wir.
M. GROSSENBACHER, EBMATINGEN


 Ein derart steiles Wachstum ist nur durch Überdüngung möglich. Ironischerweise sind es die Belasteten selber, die reichlich Nährstoff liefern. Sie bleiben auf den vom Flugverkehr verursachten externen Kosten sitzen und stimulieren so die Nachfrage, indem sie billigeres Fliegen ermöglichen. Zwar wäre nach geltendem Recht die Kostenüberwälzung auf den Nutzer möglich und nach dem Verursacherprinzip sogar geboten. Sie wird aber durch die bundesgerichtliche Praxis zu Lärmentschädigungen weitestgehend unterbunden. Der Interessenausgleich muss primär zwischen Lärmbelasteten und Verursachern stattfinden. Deshalb ist das Mittel der Kompensation - die einmalige und/oder wiederkehrende Entschädigung - endlich konsequent auf externe Kosten öffentlicher Werke anzuwenden. Nur wenn mittelbar die Flugverkehrsnutzer die von ihnen verursachten Kosten tragen, wird dem exzessiven Wachstum der Nährboden entzogen, werden Anreize für eine möglichst umweltschonende Lärmverteilung gesetzt und die Flugverkehrskosten verursachergerecht verteilt. Darüber hinaus bleibt die betriebliche Flexibilität des Flughafens gewahrt, und sein Verhältnis zur Bevölkerung dürfte sich entspannen, was im Hinblick auf allfällige Referenden über Pistenbauten unerlässlich ist.
MARCO VITALI, EGGENWIL


Richtig, in der Flughafenpolitik ist Realitätssinn angesagt. Aber ist es denn realistisch, einer Langfriststudie die Annahme tiefer Ticketpreise zu Grunde zu legen und daraus konstante Wachstumsraten und eine exponentielle Zunahme des Flugverkehrs abzuleiten? Ist es realistisch, die Konkurrenzsituation mit ausländischen Hubs, die unvermeidliche weitere Redimensionierung der Swiss, den langfristigen Trend steigender Ölpreise sowie die beengte geografische Lage auszublenden?
HANS-RUDOLF THOMANN, ZÜRICH

 

Neue Zürcher Zeitung; 7. November 2005: Briefe an die NZZ


Die Studie des BAZL (NZZ 27. 10. 05) spricht von über 400 000 Flugbewegungen in wenigen Jahren in Zürich. Etwas Besseres als diese Wachstumsprognose konnte der Zürcher Volksinitiative für eine Plafonierung der Flugbewegungen auf ein vernünftiges Mass gar nicht passieren. Hier wird klar aufgezeigt, was geschieht, wenn dem Luftverkehr keine der Nachhaltigkeit verpflichteten Grenzen gesetzt werden. Für die prognostizierten steigenden Passagier- und Bewegungszahlen müssen Bedürfnisse geschaffen werden mit Billigstangeboten und mit Massen von Umsteigepassagieren, die sich die Flughäfen einander gegenseitig abwerben, um die Passagierströme über ihre eigenen Hubs zu leiten. Muss da der Flughafen Zürich wirklich mitmachen? Soll die Umwelt dabei draufgehen? Ist es die Hauptsache, dass die Kasse der Flughafenbetreiberin stimmt? Mit der wirtschaftlichen Bedeutung des Flughafens für die Grossregion Zürich (inklusive Süddeutschland) haben diese für die lärmgeplagten Anwohner schrecklichen Aussichten jedenfalls nicht das Geringste zu tun, das können auch weitere Experten nicht bestätigen.
Thomas Brender (Ebmatingen)
 

Der Verfasser des Kommentars «Fluglärmdebatte - kein Platz für Emotionen» macht sich die Sache gar etwas einfach. Für ihn steht fest, dass die Betroffenen mit ihren Emotionen die ganze Angelegenheit nur erschweren. Aber Emotionen werden auch von der anderen Seite geschürt. Sei es mit falschen Zahlen zur Arbeitsplatzvernichtung bei Stellen, die es noch gar nicht gibt, oder mit Studien, die bereits nach drei Monaten wieder überholt sind. Der SIL- Prozess wird vom NZZ-Redaktor als ein breit gefächertes Mitwirkungsverfahren bezeichnet. Doch mit Vertretern von BAZL, Swiss, Unique, Skyguide und dem Kanton Zürich (= VR Unique) geben nur gerade die beiden Kantone Aargau und Schaffhausen das Gegengewicht. Ein Gegengewicht gegen die nun vorgestellten Wachstumsaussichten von 450 000 Flugbewegungen. Dieses Wachstum kann man durchaus emotionslos vertreten und fordern. Die Folgen daraus werden jedoch unweigerlich Emotionen schüren. Gemäss dem NZZ- Redaktor haben diese allerdings dann keinen Platz mehr.
Ralph Weidenmann (Nürensdorf)


Ich stimme dem Titel «Fluglärmdebatte - kein Platz für Emotionen» (NZZ 29./30. 10. 05) gerne zu. Wenn ich jedoch der Zürcher und der Bundesregierung beim Thema Weiterentwicklung des Flughafens Zürich zuhöre, dann wird hier seit Jahren mit Emotionen gearbeitet. Wer versucht denn die Bevölkerung mit Angst auf seine Linie zu bringen? Da wird vom Untergang der Schweizer Wirtschaft gesprochen, da wird hohe Arbeitslosigkeit prophezeit, wenn der Flughafen nicht wachsen könne. In Wahrheit wächst der Flughafen ausschliesslich durch die unsinnigen Transferpassagiere (+11,8 Prozent Januar bis September 2005), welche keinen Rappen in die Schweizer Wirtschaft spülen und zusätzlich der Swiss im Regionalfluggeschäft erhebliche Verluste einbringen, so dass Stellen gestrichen und Flugzeuge eingemottet werden müssen. In diesem Sinne befürworte ich emotionslos die Streichung der verlustbringenden Transferflüge und eine Ausrichtung auf den ertragreichen und nachhaltigen Lokalmarkt der Schweiz, welcher im gleichen Zeitraum um 1,1 Prozent gewachsen ist. Das nenne ich emotionslose Betrachtung des Fluggeschäfts und eine nachhaltige Entwicklung, welche der Schweiz nützt.
Peter Dünner (Dübendorf)

siehe auch:
Pressemitteilung des VFSN zur Nachfrageentwicklung in Zürich-Kloten