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Neues Anflugregime: Hohe Folgekosten (TA)
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Welche Kosten haben die von Deutschland auferlegten Luftraumbeschränkungen für Zürich-Kloten zur Folge? Die Volkswirtschaftsdirektion wollte es genau wissen und gab eine Studie in Auftrag. Resultat: 500 Millionen Franken – mindestens.

Hauptfaktoren für die von der Beratungsfirma New Smith Capital Partners berechneten Zusatzkosten durch die einseitig verordneten Auflagen Deutschlands seien häufigere Verspätungen in Zürich-Kloten, betriebliche Umstellungen, der Verlust von Start- und Landeplätzen (Slots) sowie Kosten durch Schadstoffemissionen.

Darin enthalten seien auch mögliche Entschädigungsforderungen an Unique für Enteignungen und Wertverminderungen, welche durch die auf Druck von Deutschland geänderten An- und Abflugverfahren entstünden.

  • New Smith Capital Partners beziffert diese Entschädigungsansprüche auf Grund der heutigen Rechtslage auf rund 200 Millionen Franken.
  • Teuer zu stehen kommen den Angaben zufolge mit 84 Millionen Franken auch die Investitionen von Unique und Skyguide in Flugsicherungsverfahren, Pistennavigationssystem und Rollwege.
  • Für die Swiss gingen vor allem die häufigen Verspätungen ins Geld. Diese hätten erhöhte Treibstoff- und Wartungskosten sowie Betriebsunregelmässigkeiten und Anschlussprobleme zur Folge, was sich wiederum negativ auf die Wettbewerbsfähigkeit des Homecarriers auswirke. Die Experten schätzen die dadurch entstehenden finanziellen Einbussen für die Swiss auf rund 87 Millionen Franken.
  • Nicht enthalten sind die volkswirtschaftlichen Verluste, die durch ein allenfalls vermindertes Passagieraufkommen etwa beim Flughafengewerbe anfallen.

In den Gesamtkosten enthalten sind einmalige Ausgaben und jährlich wiederkehrende Einnahmenausfälle. Die errechneten Gesamtkosten von einer halben Milliarde Franken sind nach Angaben der Autoren der Studie eine sehr konservative Schätzung, welche als Minimalszenario zu verstehen ist.

Studienergebnisse an Bund, Kanton hofft auf Verhandlungen

Die Ergebnisse der Studie zeigen nach Angaben der Zürcher Volkswirtschaftsdirektion, dass die einseitigen Einschränkungen durch Deutschland für den Wirtschaftsraum Zürich einschneidende Konsequenzen haben.

Eine Verbesserung müsse dringend angestrebt werden. Die Volkswirtschaftsdirektion unterstütze daher alle Bestrebungen des Bundes, mit Deutschland ins Gespräch zu kommen. Die Studie soll dem Bund als weitere Grundlage für künftige Verhandlungen mit Deutschland zur Verfügung stehen. (cpm/sda)

(Tages-AanzeigerExterner Link, 07.10.05, 11:00 Uhr)


Update vom 07.10.05, 16:48:

Folgekosten-Studie und der Konter

Rita Fuhrer liess untersuchen, welche Kosten die von Deutschland auferlegten Luftraumbeschränkungen verursachen. Leicht genervt reagiert der Waldshuter Landrat Wütz auf die Studie.

Die Untersuchung quantifiziert fünf Kostenfaktoren: häufigere Verspätungen (115 Millionen Franken), betriebliche Umstellungen (84 Millionen), Verlust von Start- und Landeplätzen (50 Millionen), reduzierte Konkurrenzfähigkeit (48 Millionen) sowie Auswirkungen auf die Umwelt, insbesondere durch Lärmbelastung (206 Millionen).

Die Gesamtkosten von 503 Millionen Franken seien eine sehr vorsichtige Schätzung, sagte Nicolas Rhally von der Beratungsfirma New Smith Capital Partners bei der Präsentation der Studie. Beispielsweise sei die reduzierte Konkurrenzfähigkeit unterbewertet. Auch lägen die Emissionsdaten nicht vollständig vor.

330 Millionen zu Lasten von Unique

Eine andere Zusammenstellung der finanziellen Nachteile der deutschen Luftverkehrsverordnung zeigt, dass die Flughafenbetreiberin Unique mit 330 Millionen Franken am stärksten betroffen ist, gefolgt von der Swiss mit 85 Millionen.

Die Analyse der englischen Beratungsfirma unterscheidet auch zwischen einmaligen Ausgaben (284 Millionen Franken) und jährlich wiederkehrenden Kosten zu Lasten von Flughafen, Fluggesellschaften, Passagieren sowie Flugsicherung Skyguide (41 Millionen).

Ein gewichtiger Kostenfaktor sind die rund 200 Millionen Franken für mögliche Entschädigungsforderungen an die Flughafenbetreiberin Unique. Dabei geht es um Enteignungen und Wertverminderungen in den Gebieten, welche durch Ost- und Südanflüge stärker belärmt werden.

Fuhrer: Versachlichung der Fluglärmdiskussion

Nach Ansicht der Zürcher Volkswirtschaftsdirektorin Rita Fuhrer (SVP) zeigt die Studie, dass die deutschen Anflugbeschränkungen einschneidende Konsequenzen für den Wirtschaftsraum Zürich haben. Gespräche mit Deutschland seien dringend notwendig.

Die Studie sei kein Druckmittel gegenüber Deutschland, sondern diene der Versachlichung der Fluglärmdiskussion, erklärte Fuhrer vor den Medien. Ausserdem handle es sich um eine vertrauensbildende Massnahme gegenüber der Öffentlichkeit.

Ratschläge mit dem Mahnfinger aus Landshut

Fuhrer will nun die Studie dem Bund zur Verfügung stellen - als weitere Grundlage für allfällige Verhandlungen mit Deutschland. Der Kanton Zürich werde alle Bemühungen des Bundes, mit Deutschland ins Gespräch zu kommen, unterstützen.

In einer Stellungnahme sprach der Waldshuter Landrat Bernhard Wütz von zweifelhaften Daten und warnte davor, Aussagen in den von der Schweizer Seite präsentierten Studien unkritisch für bare Münze zu nehmen. Es wäre nicht das erste Mal, dass unseriös mit Zahlen umgegangen würde, liess sich Wütz zitieren. Zürich lenke von den eigenen Flughafenproblemen ab. Anstatt Deutschland in die Rolle des Schuldigen zu drängen, solle Zürich eine realistischere Flughafenpolitik betreiben und die Regeln gutnachbarschaftlicher Beziehungen einhalten, forderte Wütz.

Nachfolgestudie zu Swiss-Lufthansa-Fusion

Die Studie über die Auswirkungen der Luftraumbeschränkungen entstand als Nachfolgeprojekt eines Gutachtens von New Smith Capital Partners. Die Beratungsfirma hatte im Auftrag des Bundes eine Analyse zum Zusammenschluss zwischen Swiss und Lufthansa gemacht. Dabei wurde die deutsche Verordnung, die ab Herbst 2001 am Flughafen Zürich eingeführt wurde, als Risiko bezeichnet.

New Smith Capital Partners führte für die Studie etwa ein Dutzend Gespräche mit Vertretern von Unique, Swiss, Skyguide, Slot Coordination Switzerland sowie dem Bundesamt für Zivilluftfahrt. Über die Kosten der Studie wollte Fuhrer keine Angaben machen. (cpm/sda/ap)


 
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