Startseite   »   News   »   Archiv Info & Mitteilungen VFSN 2005   »   Ersatzwahl in den Regierungsrat (VFSN) Donnerstag, 17. April 2014 15:32
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 Lärmtel. Flughafen ZH

 
Ersatzwahl in den Regierungsrat (VFSN)
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Auf Wunsch von unzähligen Mitgliedern und aufgrund vieler individueller Anfragen haben wir eine Zusammenfassung erstellt, wie sich die einzelnen Kandidaten zur Flughafenproblematik äussern. Ebenso haben wir die am häufigst gestellte Frage, welche Konsequenzen die Wahl eines Kandidaten für die zukünftige Flughafenpolitik haben wird, beantwortet.

Wir bitten Sie, am 27.2.2005 wählen zu gehen! Jede wahlberechtigte Person zählt!

Wir halten uns weiter daran, keine Wahlempfehlungen abzugeben, denn die Flughafenproblematik ist nur ein Thema, wenn auch eines der wichtigsten im Kanton Zürich.

Bedenken Sie aber bei Ihrer Wahlentscheidung, dass aus unserer Sicht nur Toni Bortoluzzi Gewähr bietet für eine konsequente Weiterführung der regierungsrätlichen Flughafenpolitik. Dies aus folgenden Gründen:

Der Regierungsrat des Kantons hat am 15. September 2004 seine Politik in der Flughafenfrage festgelegt:

  • Nordausrichtung und Kanalisierung
  • Einführung des gekröpften Nordanfluges
  • Keine Südanflüge

Alle Anzeichen sprechen dafür, dass dieser Entscheid mit einem Stimmenverhältnis von 4:3 zustande gekommen ist. Von den 4 Stimmen gegen die Südanflüge sind 2 Stimmen klar von R. Fuhrer und Ch. Huber. Nach dem Ausscheiden von Ch. Huber, kann also ein neuer Regierungsrat dieses Stimmenverhältnis gegen die Südanflüge wieder kippen.

Dies würde erneut zu einer Änderung der Zürcher Flughafenpolitik führen und dies nachdem der SIL-Prozess zum Objektblatt des Flughafens Zürich gestartet wurde. Dass damit der Kanton Zürich seine Glaubwürdigkeit in Sachen Flughafenpolitik in Bern definitiv verliert, liegt auf der Hand. Ein solch unzuverlässiger Partner wäre nicht akzeptabel und der Bundesrat würde die Entscheidungsgewalt über die Zukunft des Flughafens Zürich (inkl. möglicher An- und Abflugrouten) übernehmen, selbstverständlich mit tatkräftiger Unterstützung des Kantons Aargau.

Dieses Szenario muss verhindert werden. Aus unserer Sicht besteht die
Wahrscheinlichkeit einer erneuten Kehrtwende bei der Wahl von ....... 

  • Toni Bortoluzzi
        0 %  (keine Südanflüge)
  • Ruth Genner
      70 %  (Süden darf nicht geschont werden)
  • Hans Hollenstein
    100 % (alle Regionen müssen den Fluglärm mittragen)

Toni Bortoluzzi:

Steht eindeutig hinter der heutigen regierungsrätlichen Politik – keine Südanflüge. Warum spricht er sich nicht für eine Plafonierung aus? Ohne Südanflüge und mit einer konsequenten Nordausrichtung hat der Flughafen eine natürliche, system-bedingte Kapazitätsbeschränkung. Diese liegt im Bereich von ca. 320'000 Flug-bewegungen und ist damit höher als die in der Volksinitiative geforderten 250'000. Ein unbegrenztes Wachstum wie mit den diversen Verteilvarianten ist aber so nicht möglich.

Ruth Genner:

Setzt sich klar für einen kleineren Flughafen ein. Sie hat aber auch nichts dagegen, wenn über den Süden angeflogen wird.

Hans Hollenstein:

War massgeblich an der Ausarbeitung der Lärmverteilvariante BV2 mitbeteiligt. Nach deren Scheitern wurde er – und ist immer noch – Präsident der „Region Ost“, die in ihrer Charta explizit verlangt, dass die Fluglärmbelastung durch An- und Abflüge, Warteräume und Überflüge von sämtlichen Städten und Gemeinden im Einzugs­gebiet des Flughafens mitgetragen wird, ohne dass bestimmte Gebiete davon ausgenommen werden. Wenn er nun neu auch die Kanalisierung und die Nord­ausrichtung propagiert, so doch immer verbunden mit „Fairteilung“ – diese Aussagen widersprechen sich.

Verein Flugschneise Süd - NEIN
Der Vorstand

Benglen, 13. Februar 2005


Weitere Details über die Kandidaten finden Sie hier:

Info Ersatzwahl in den Regierungsrat

Antworten an den VFSN: hier klicken


 
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Seit Tagen
illegale unzulässige Südanflüge!


Unser Grundsatz:
Möglichst wenig Menschen mit
möglichst wenig Fluglärm belasten.
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Flughafen Zürich mit Zukunft:
Petition ZRH_2020


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  • Sofortiger Stop der Südanflüge.
  • Keine weitere Zunahme der Südstarts.
  • Möglichst wenig Menschen schädigen.
  • Einhaltung gültiger Gesetze.
  • Nachtruhe von 22.00 bis 07.00.
  • Plafonierung (Kein Mega-Hub).