Startseite   »   Betroffene Menschen im Norden, Osten und SĂŒden Donnerstag, 30. Juni 2016 10:41
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Betroffene Menschen im Norden, Osten und SĂŒden
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Nachdem nun auch das Bundesgericht mitteilt, dass "die Zahl der Anwohner, die ĂŒbermĂ€ssigem LĂ€rm ausgesetzt werden, möglichst klein gehalten werden mĂŒsse", sollte jedem klar sein, dass SĂŒdanflĂŒge per sofort gestoppt werden mĂŒssen.

In letzter Zeit hörte man von Politikern das Argument, alle Schneisen sind dicht besiedelt, also bleibt nichts anderes ĂŒbrig als den LĂ€rm gleichmĂ€ssig zu verteilen. Hier wird suggeriert, dass unter allen Schneisen gleich viele Menschen wohnen. Dies ist belegbar falsch.

Tatsache ist und bleibt, dass der SĂŒden viel dichter besiedelt ist als jede andere Himmelsrichtung.

Wir haben fĂŒr Sie die wirklich betroffenen Menschen so genau wie möglich erhoben und die Zahlen grafisch dargestellt. Die Details zu den Berechnungen sind ganz unten aufgefĂŒhrt.



Vergleiche fĂŒr den SĂŒd-, Ost-, und Nordanflug (via Deutschland)

1. Horizontaler Abstand zur Pistenachse = Sicherheit

Karte Horizontaler Abstand (als PDFExterner Link downloaden)
 Ein massgebender Faktor fĂŒr die Sicherheit der Bevölkerung ist der horizontale Abstand zur Pistenachse. Ob die Bevölkerung direkt ĂŒberflogen wird, oder 500 Meter versetzt macht sicherheitsmĂ€ssig einen grossen Unterschied.

FlugzeugabstĂŒrze finden in der ĂŒberwiegenden Mehrzahl in FlughafennĂ€he, beim Landeanflug statt. GemĂ€ss der Risikoanalyse der An-und Abflugvarianten Flughafen UniqueZĂŒrich-Kloten" von Bienz, Kummer & Partner, vom August 2002, finden 60% der LandungsabstĂŒrze in einem Korridor von 600 x 6000 Metern statt (Absturzkorridor). Im Absturzkorridor SĂŒd leben rund 25'000 Menschen. Statistisch ist mit einem Absturz alle 10 Jahre in FlughafennĂ€he zu rechnen.

Hier sind die Ortschaften im SĂŒden am stĂ€rksten betroffen. Sie werden nicht nur tiefer (im Vergleich zur Distanz zur Piste), sondern auch viel direkter ĂŒberflogen. Dies hat natĂŒrlich auch eine Einfluss auf die LĂ€rmbelastung. Hohentengen wird im Gegensatz zu vielen, viel grösseren SĂŒdgemeinden nicht direkt ĂŒberflogen. Je nach Anflugrichtung liegt auch StĂ€fa und Meilen direkt unter der Anflugroute.

2. Anzahl betroffene Bewohner

Kombinierte Karte (als PDFExterner Link downloaden)
Die Bewohner sind anhand des Kreisdurchmessers dargestellt. Es ist auffallend, dass im SĂŒden die ĂŒberflogene Bevölkerung kurz vor der Piste extrem hoch ist.

Ebenfalls ist die Höhe ĂŒber Meer der entsprechenden Ortschaft ersichtlich. Dies hat einen massgebenden Einfluss auf die Ueberflugshöhe.

Die einzelen Detailkarten nach Region:
Kombinierte Karte SĂŒdanflug (als PDFExterner Link downloaden)
Kombinierte Karte Ostanflug (als PDFExterner Link downloaden)
Kombinierte Karte Nordanflug (als PDFExterner Link downloaden)

 

3. Überflughöhe der betroffenen Ortschaften

Karte der Überflughöhen (als PDFExterner Link downloaden)
Bei den SĂŒd- und z.T. Ostgemeinden findet der Überflug wegen der Höhenlage (PfannenstielrĂŒcken) bei gleichen Pistenabstand deutlich tiefer statt als im Norden. Hohentengen (D) wird wesentlich höher ĂŒberflogen als z.B. Zumikon oder die Forch. Der horizontale Abstand ist in dieser Karte nicht berĂŒcksichtigt.

  

 

 

 

4. Anzahl betroffene Menschen kumuliert nach Überflughöhe

Karte der Betroffenen, nach Überflughöhen kumuliert (als PDFExterner Link) downloaden
Auch hier ist der horizontale Abstand nicht berĂŒcksichtigt, sonst sĂ€he es noch drastischer fĂŒr den SĂŒden aus. Auf dieser Grafik werden die Bewohner nach Überflughöhe kumuliert.

Auf einer Überflughöhe von 250 Metern (Schwamendingen) werden somit im SĂŒden mehr Menschen ĂŒberflogen als in der ganzen Ostschneise, und ĂŒber doppelt soviel wie in der ganzen Nordschneise.

Auf gleicher Überflughöhe wie Hohentengen - Deutschland (ca. 800m) sind beim SĂŒdanflug rund 120'000 Menschen und beim Ostanflug 37'000 neu betroffen. Dadurch wĂŒrden im Norden rund 17'000 Menschen entlastet. 

In diesen Karten wurde nicht berĂŒcksichtigt, dass der Anflug zum Endanflug ebenfalls ĂŒber sehr dicht besiedeltes Gebiet fĂŒhrt (linkes ZĂŒrichseeufer, ZĂŒrcher Oberland, Region Rapperswil)

Schlussfolgerung:

Aufgrund obiger Fakten werden Sie sich selbst ein Urteil bilden können, mit welcher Anflugvariante am wenigsten Menschen einem Sicherheitsrisiko ausgesetzt sind.

Siehe auch: Neu durch FluglĂ€rm Betroffene: SĂŒdanflug kontra GNAExterner Link

Verein Flugschneise SĂŒd - NEIN
Team Fakten

Oktober 2004


Berechnungsgrundlagen:

Wer gilt als "betroffen"?
Menschen in Gebieten mit 70 dB LĂ€rmspitze gelten als betroffen. In diesen Gebieten befinden sich alle Bewohner deutlich ĂŒber der Aufwachschwelle, das heisst, dass sie durch ein Flugzeug geweckt werden.

Wieviele sind "betroffen"?
Die Einwohnerzahlen stammen vom Statistischen Amt des Kantons ZĂŒrichExterner Link. Wo Gemeinden aus mehreren Ortschaften bestehen, half meist der Webauftritt der Gemeinde weiter. Bei Ortschaften die nur teilweise als „betroffen“ gelten, wurde der Bevölkerungsanteil aufgrund der Landeskarte 1: 25'000 geschĂ€tzt (z.B. Zollikerberg und Witikon). 

Welche Quellen wurden verwendet?
Basis bilden die uns zur VerfĂŒgung stehenden Zahlen der Empa, des Statistischen Amtes ZĂŒrich und des Flughafens ZĂŒrich.

Anmerkung:
FĂŒr alle 3 Schneisen wurde der ILS-Anflug angenommen, auch dort wo das ILS (noch) nicht in Betrieb genommen wurde.


 
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  • Keine weitere Zunahme der SĂŒdstarts.
  • Möglichst wenig Menschen schĂ€digen.
  • Einhaltung gĂŒltiger Gesetze.
  • Nachtruhe von 22.00 bis 07.00.
  • Plafonierung (Kein Mega-Hub).