Startseite   »   Betroffene Menschen im Norden, Osten und Süden Montag, 21. April 2014 01:47
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Betroffene Menschen im Norden, Osten und Süden
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Nachdem nun auch das Bundesgericht mitteilt, dass "die Zahl der Anwohner, die übermässigem Lärm ausgesetzt werden, möglichst klein gehalten werden müsse", sollte jedem klar sein, dass Südanflüge per sofort gestoppt werden müssen.

In letzter Zeit hörte man von Politikern das Argument, alle Schneisen sind dicht besiedelt, also bleibt nichts anderes übrig als den Lärm gleichmässig zu verteilen. Hier wird suggeriert, dass unter allen Schneisen gleich viele Menschen wohnen. Dies ist belegbar falsch.

Tatsache ist und bleibt, dass der Süden viel dichter besiedelt ist als jede andere Himmelsrichtung.

Wir haben für Sie die wirklich betroffenen Menschen so genau wie möglich erhoben und die Zahlen grafisch dargestellt. Die Details zu den Berechnungen sind ganz unten aufgeführt.



Vergleiche für den Süd-, Ost-, und Nordanflug (via Deutschland)

1. Horizontaler Abstand zur Pistenachse = Sicherheit

Karte Horizontaler Abstand (als PDFExterner Link downloaden)
 Ein massgebender Faktor für die Sicherheit der Bevölkerung ist der horizontale Abstand zur Pistenachse. Ob die Bevölkerung direkt überflogen wird, oder 500 Meter versetzt macht sicherheitsmässig einen grossen Unterschied.

Flugzeugabstürze finden in der überwiegenden Mehrzahl in Flughafennähe, beim Landeanflug statt. Gemäss der Risikoanalyse der An-und Abflugvarianten Flughafen UniqueZürich-Kloten" von Bienz, Kummer & Partner, vom August 2002, finden 60% der Landungsabstürze in einem Korridor von 600 x 6000 Metern statt (Absturzkorridor). Im Absturzkorridor Süd leben rund 25'000 Menschen. Statistisch ist mit einem Absturz alle 10 Jahre in Flughafennähe zu rechnen.

Hier sind die Ortschaften im Süden am stärksten betroffen. Sie werden nicht nur tiefer (im Vergleich zur Distanz zur Piste), sondern auch viel direkter überflogen. Dies hat natürlich auch eine Einfluss auf die Lärmbelastung. Hohentengen wird im Gegensatz zu vielen, viel grösseren Südgemeinden nicht direkt überflogen. Je nach Anflugrichtung liegt auch Stäfa und Meilen direkt unter der Anflugroute.

2. Anzahl betroffene Bewohner

Kombinierte Karte (als PDFExterner Link downloaden)
Die Bewohner sind anhand des Kreisdurchmessers dargestellt. Es ist auffallend, dass im Süden die überflogene Bevölkerung kurz vor der Piste extrem hoch ist.

Ebenfalls ist die Höhe über Meer der entsprechenden Ortschaft ersichtlich. Dies hat einen massgebenden Einfluss auf die Ueberflugshöhe.

Die einzelen Detailkarten nach Region:
Kombinierte Karte Südanflug (als PDFExterner Link downloaden)
Kombinierte Karte Ostanflug (als PDFExterner Link downloaden)
Kombinierte Karte Nordanflug (als PDFExterner Link downloaden)

 

3. Überflughöhe der betroffenen Ortschaften

Karte der Überflughöhen (als PDFExterner Link downloaden)
Bei den Süd- und z.T. Ostgemeinden findet der Überflug wegen der Höhenlage (Pfannenstielrücken) bei gleichen Pistenabstand deutlich tiefer statt als im Norden. Hohentengen (D) wird wesentlich höher überflogen als z.B. Zumikon oder die Forch. Der horizontale Abstand ist in dieser Karte nicht berücksichtigt.

  

 

 

 

4. Anzahl betroffene Menschen kumuliert nach Überflughöhe

Karte der Betroffenen, nach Überflughöhen kumuliert (als PDFExterner Link) downloaden
Auch hier ist der horizontale Abstand nicht berücksichtigt, sonst sähe es noch drastischer für den Süden aus. Auf dieser Grafik werden die Bewohner nach Überflughöhe kumuliert.

Auf einer Überflughöhe von 250 Metern (Schwamendingen) werden somit im Süden mehr Menschen überflogen als in der ganzen Ostschneise, und über doppelt soviel wie in der ganzen Nordschneise.

Auf gleicher Überflughöhe wie Hohentengen - Deutschland (ca. 800m) sind beim Südanflug rund 120'000 Menschen und beim Ostanflug 37'000 neu betroffen. Dadurch würden im Norden rund 17'000 Menschen entlastet. 

In diesen Karten wurde nicht berücksichtigt, dass der Anflug zum Endanflug ebenfalls über sehr dicht besiedeltes Gebiet führt (linkes Zürichseeufer, Zürcher Oberland, Region Rapperswil)

Schlussfolgerung:

Aufgrund obiger Fakten werden Sie sich selbst ein Urteil bilden können, mit welcher Anflugvariante am wenigsten Menschen einem Sicherheitsrisiko ausgesetzt sind.

Siehe auch: Neu durch Fluglärm Betroffene: Südanflug kontra GNAExterner Link

Verein Flugschneise Süd - NEIN
Team Fakten

Oktober 2004


Berechnungsgrundlagen:

Wer gilt als "betroffen"?
Menschen in Gebieten mit 70 dB Lärmspitze gelten als betroffen. In diesen Gebieten befinden sich alle Bewohner deutlich über der Aufwachschwelle, das heisst, dass sie durch ein Flugzeug geweckt werden.

Wieviele sind "betroffen"?
Die Einwohnerzahlen stammen vom Statistischen Amt des Kantons ZürichExterner Link. Wo Gemeinden aus mehreren Ortschaften bestehen, half meist der Webauftritt der Gemeinde weiter. Bei Ortschaften die nur teilweise als „betroffen“ gelten, wurde der Bevölkerungsanteil aufgrund der Landeskarte 1: 25'000 geschätzt (z.B. Zollikerberg und Witikon). 

Welche Quellen wurden verwendet?
Basis bilden die uns zur Verfügung stehenden Zahlen der Empa, des Statistischen Amtes Zürich und des Flughafens Zürich.

Anmerkung:
Für alle 3 Schneisen wurde der ILS-Anflug angenommen, auch dort wo das ILS (noch) nicht in Betrieb genommen wurde.


 
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