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Einsprache gegen Änderung Betriebsreglement 2017 des Flughafen Zürich (Nau)
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Der Gemeinderat Fällanden hat beschlossen, gegen die Änderungen des Betriebsreglement 2017 des Flughafens Zürich erneut Einsprache beim Bundesamt für Zivilluftfahrt einzureichen.

Die Flughafen Zürich AG (FZAG) hat dem Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) im Herbst 2017 die Entflechtung der Abflugrouten im Westen sowie die Einführung von Südstarts geradeaus bei Bise in Form des Betriebsreglements 2017 zur Genehmigung unterbreitet. Ein halbes Jahr später legte der Flughafen dem BAZL ausserdem neue Berechnungen zur Fluglärmbelastung in der Nacht vor.

Nach der öffentlichen Auflage des gesamten Pakets im Herbst 2018 wurden beide Gesuche überarbeitet. Unabhängig davon hat die FZAG einen Bericht zur Prüfung einer Vorverlegung der letzten Starts und Landungen am Abend eingereicht.

Das BAZL hat nun die drei Verfahren zusammengeführt und die ergänzten Gesuchsunterlagen mit den neuen Lärmberechnungen für die Nacht öffentlich aufgelegt. Gegen die geplanten Änderungen des Betriebsreglements 2017 hat der Gemeinderat fristgerecht Einsprache beim BAZL eingereicht.

Kritisiert wird das Betriebsreglement in diversen Punkten, primär richtet sich die Einsprache aber gegen die neue Festlegung der zulässigen Fluglärmimmissionen, die fehlende Berücksichtigung der Sicherheit sowie die Vorverlegung der letzten Slots am Abend.

Der Gemeinderat schliesst sich mit der Einsprache dem Fluglärmforum Süd an, in welchem die Gemeinde Mitglied ist. Das Fluglärmforum Süd ist die Plattform der Gemeinden und Städte im Süden des Flughafens Zürich–Kloten.

Es vertritt rund 300'000 Menschen in den Kantonen Zürich, St. Gallen und Schwyz, die alle von den Südanflügen betroffen sind. Mit der Stadt Zürich ist der Süden des Flughafens eines der dichtest besiedelten Gebiete in der Schweiz.

Nau, 08.10.2019