Startseite   »   Flugticketabgabe: IATA warnt vor Verlust von 3000 Arbeitsplätzen (at) Montag, 16. September 2019 08:51
 Startseite
 English Content
 Verein/Kontakt
 VFSN-info
 Anlässe
 News
 Politik
 Fakten
 Häufige Fragen
 Leserbriefe
 Bild des Monats
 Monatsrückblicke
 Bilder
 Links
 - - - - - - -
 Mitglied werden
 Sitemap
 - - - - - - -
 043 816 21 31
 Lärmtel. Flughafen ZH
 Lärm-Mail

 
VFSN-Seite
Zu Favoriten hinzufügen
Zur Startseite machen

Flugticketabgabe: IATA warnt vor Verlust von 3000 Arbeitsplätzen (at)
  Back print E-mail
Die aktuellen Vorstösse zur Flugticketabgabe rief gestern die IATA und das Board of Airline Representatives (B.A.R.) auf den Plan.

Die aktuellen Vorstösse zur Flugticketabgabe in der Schweiz rief gestern die IATA und das Board of Airline Representatives (B.A.R.) auf den Plan. Denn eine unilateral erhobene Abgabe hätte gravierende Folgen, so die beiden Vereinigungen in einer gemeinsam einberufenen Pressekonferenz. Schliesslich sei der Beitrag des Luftverkehrs zur Schweizer Wirtschaft beträchtlich.

«Die schädlichste Massnahme für die Wirtschaft wäre eine CO2-Steuer»

Die IATA drängt denn auch darauf, dass die Wettbewerbsfähigkeit des Schweizer Luftverkehrsbranche gestärkt werde. «Die Branche unterstützt derzeit fast 207.000 Arbeitsplätze und trägt 27,7 Milliarden Franken zur Wirtschaft bei. Die schädlichste Massnahme wäre die Erhebung einer CO2-Steuer für Passagiere», so Jürg Müller, Präsident B.A.R. «Im Gegensatz zu einer unlilateralen Insel-Lösung, wie von der Schweizer Politik nun vorgeschlagen, wäre eine globale Lösung wie das Carbon Offsetting and Reduction Scheme for International Aviation (CORSIA) tatsächlich zielführend», wie Michel Adam, Senior Manager Aviation Environment IATA ergänzte.

«CORSIA würde rund 2,7 Millionen Tonnen Emissionen pro Jahr reduzieren»

Mit dem Vorschlag des Ständerats, eine Steuer von mindestens 12 Franken pro Passagier in Betracht zu ziehen, stünden gemäss der IATA-Analyse alleine durch diese Massnahme mindestens 3.000 Arbeitsplätze auf dem Spiel. «Stattdessen sollte die Schweiz CORSIA unterstützen, das 2020 in Kraft treten wird und dazu beiträgt, die Emissionen der
Schweizer Luftfahrt um rund 2,7 Millionen Tonnen pro Jahr zu reduzieren», ergänzte Mathias Jakobi, Area Manager Central Europe IATA.

«Da sollten die Alarmglocken schrillen»

Die IATA-Studie empfehle des Weiteren, dass die Schweiz zur Maximierung der Beschäftigungs- und Wertschöpfungspotenziale, die durch eine erfolgreiche Luftverkehrsindustrie geschaffen würden, den kosteneffizienten Ausbau der Flughäfen Zürich und Genf ohne zusätzliche Einschränkungen bei Nachtflügen vorantreiben und den CO2-Emissionen der Luftfahrt durch Unterstützung von CORSIA entgegenwirken solle. Denn: Die Infrastruktur am Flughafen Zürich sei bald zu 100% ausgelastet, und «da sollten die Alarmglocken schrillen». So zeichnet die IATA-Analyse der Schweizer Luftfahrt mittelfristig auch ein düsteres Bild: Obwohl die Schweiz im europäischen Vergleich momentan noch im oberen Bereich anzutreffen sei, sei der Flughafen Zürich z.B. jener mit dem tiefsten Wachstum aller europäischen Flughäfen. (ES)

aboutTravel, 21.08.2019


 
Neuste Informationen
Gibt es bald kein Nachtflug-Verbot an deutschen Flughäfen mehr? (Compensation2Go)
Neue Lärmgebühren mit Rabattklausel (ZU)
Kondensstreifen beeinflussen das Klima tatsächlich (NAU)
Ultrafeinstaub: noch viele Fragen offen (faz)
Flugticketabgabe: IATA warnt vor Verlust von 3000 Arbeitsplätzen (at)

 

Seit Tagen
illegale unzulässige Südanflüge!


Unser Grundsatz:
Möglichst wenig Menschen mit
möglichst wenig Fluglärm belasten.
English Content
VFSN-Info:

Eine Kurve - kein Looping!
Fakten zum GNA

Dossier Tourismus und Fluglärm im Schwarzwald

Der SIL-Skandal

Dossier gekröpfter Nordanflug 

Dossier Politik

Dossier Südanflug

Green Approach, gekrümmter Endanflug, gekröpfter Nordanflug

Studie zum ZFI


Erlaubt das Wetter Südanflüge? 
Die aktuellen Details inkl. Prognose für den nächsten Morgen. Hier klicken


Vergleich Nordanflug
mit Ost-/Südanflug


Unsere Forderungen

  • Sofortiger Stop der Südanflüge.
  • Keine weitere Zunahme der Südstarts.
  • Möglichst wenig Menschen schädigen.
  • Einhaltung gültiger Gesetze.
  • Nachtruhe von 22.00 bis 07.00.
  • Plafonierung (Kein Mega-Hub).