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Flugscham? Nicht bei Swiss-Kunden (TA)
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Die Schweizer Airline transportiert immer mehr Passagiere. Das weltweite Wachstum macht Bemühungen um den Umweltschutz zunichte.

Der Greta-Effekt – weniger fliegen für das Klima – lässt auf sich warten. Im April flogen mehr Leute mit der Swiss als noch im Vorjahr. Und auch am Flughafen Zürich sind die Flugzahlen im ersten Quartal 2019 angestiegen.

Von einer Flugscham, wie sie etwa in Schweden derzeit diskutiert wird, ist hierzulande nichts zu spüren. Die Flugzeugindustrie investiert derweil viel Geld, um die Maschinen umweltfreundlicher zu machen. Doch die Fortschritte reichen offenbar nicht aus.

Im April beförderte die Swiss über 3 Prozent mehr Passagiere als im April des vergangenen Jahres. Insgesamt flogen 1,65 Millionen Passagiere mit der Schweizer Airline, wie sie mitteilte.

Bereits nach dem ersten Quartal zeigte sich, dass die Vorjahreszahlen übertroffen werden. Das ist umso bemerkenswerter, als die Swiss im vergangenen Jahr ein absolutes Rekordjahr ablieferte. Die Zahlen zeigen, dass Fliegen weiter beliebt ist.

Die internationale Luftverkehrs-Vereinigung Iata geht davon aus, dass bis ins Jahr 2037 8,2 Milliarden Flugpassagiere unterwegs sein werden. Das wäre im Vergleich zu heute rund das Doppelte. Das hat auch eine Auswirkung auf den Treibstoffausstoss: Weltweit ist der Flugverkehr für rund 2 Prozent aller Emissionen verantwortlich.

Die Industrie hat die Zeichen der Zeit nicht erst seit den Klimastreiks erkannt: Weniger Emission zahlt sich aus. Sie will effizientere Flugzeuge bauen, die weniger Treibstoff brauchen. Damit lässt sich in erster Linie viel Geld sparen.

Die beiden grossen Flugzeugbauer Boeing und Airbus gehen davon aus, dass in den nächsten Jahren die Nachfrage für neue Flugzeuge steigen wird. Gleichzeitig will die EU, dass bis 2050 der CO2-Ausstoss von Flugzeugen um 75 Prozent gesenkt werden soll. Das bringt den Flugzeugkonstrukteuren reichlich Forschungsarbeit ins Haus.

Elektroflugzeuge lassen auf sich warten

Zurzeit tüfteln die Hersteller auf verschiedenen Gebieten, um den Treibstoffverbrauch zu senken. Etwa sollen Flugzeuge bald elektrisch betrieben werden. Gegenüber der BBC sagt Luftfahrt-Professor Iain Gray jedoch, dass herkömmliche Flugzeugmotoren noch jahrzehntelang in Betrieb sein werden.

Der Forschungsstand bei Akkus für elektrisch betriebene Flugzeuge zeige zum Beispiel, dass man bei grösseren Maschinen und Langstreckenflügen noch längere Zeit nicht auf diesen Antrieb setzen könne.

Eine andere Möglichkeit wären nachhaltigere Flugtreibstoffe etwa aus Pflanzenmaterial. Doch der Sektor sei an einem Wendepunkt angelangt, sagt Freya Burton, Nachhaltigkeits-Chefin bei Lanzatech, einem Hersteller von Treibstoffen aus Industrieabfällen, gegenüber der BBC. Es fehlen die notwendigen Infrastrukturen und Investitionen zur Produktionssteigerung, sagt sie.

Und: Der Biotreibstoff ist teurer als normales Kerosin. Solange dies so ist, werden Airlines nicht darauf umsteigen.

Doch nicht nur beim Antrieb versuchen Flugzeughersteller und Airlines, Emissionen einzusparen. So werden die Flugzeuge etwa leichter und man versucht, mit geänderter Aerodynamik den Spritverbrauch zu verringern.

Gray zieht trotz aller Bemühungen der Industrie ein wenig positives Fazit: «Keine andere Branche hat so viel Geld für die Verbesserung ihrer Leistung ausgegeben. Aber alle Vorteile, die sich daraus ergeben, werden durch das Wachstum des Luftverkehrs wieder ausgeglichen.»

Damit Flugreisende künftig mit weniger schlechtem Gewissen fliegen können, setzen Airlines wie Swiss und Edelweiss aber nicht nur auf neue Technologien. Sie bieten ab diesem Jahr direkt auf ihren Buchungsplattformen Möglichkeiten zur CO2-Kompensation, wie die Zeitungen von CH Media am Wochenende berichteten. (Redaktion Tamedia)

Tages-Anzeiger, 13.05.2019


Soweit der Erkenntnisstand vom 13.05.2019. Nur einen Tag später... :Der Flughafen verliert plötzlich Passagiere


 
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