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Zürich hat Notfallplan für Swiss-Exit (airliners)
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Swiss droht dem Flughafen Zürich mit Abzug - dieser betont öffentlich Gelassenheit. Intern bereitet man sich auch auf einen solchen Exit vor. Denn: Die Abhängigkeit von Lufthansa ist groß.

Der Flughafen Zürich will nicht unvorbereitet sein, für den Fall, dass Lufthansa-Tochter Swiss einen Teil ihres Verkehrs am Heimatdrehkreuz abzieht und beispielsweise nach München verlagert. "Für den Fall eines Rückzugs der Lufthansa-Gruppe vom Hub Zürich besteht ein Maßnahmenplan, der aufzeigt, wie neue Fluggesellschaften für die Übernahme von Direktverbindungen akquiriert (...) werden können", heißt es im neuen Flughafenbericht des Kantons Zürich. Swiss-Chef Thomas Klühr hatte dem Airport Zürich Anfang November mit einem Abzug gedroht.

Die Airlines des Lufthansa-Konzerns haben am größten Flughafen der Schweiz einen Marktanteil von fast 70 Prozent. Das konstatiert auch der Bericht: Zürich sei "in erheblichem Masse von der betrieblichen und finanziellen Entwicklung" des Lufthansa-Konzerns abhängig, heißt es da. Man analysiere laufend die Konzernstrategie des Kranichs und "deren Auswirkungen auf den Hub Zürich".

Swiss-Kritik wegen Infrastruktur
Im Sommer war jeder vierte Flug von Swiss verspätet - also mindestens 15 Minuten unpünktlich. Airline-Chef Thomas Klühr übte daher Kritik am Heimatflughafen und drohte diesem damit, einen Teil des Engagements nach München abzuziehen: "Wenn Zürich über kurz oder lang die Situation hier nicht in den Griff bekommt und nicht nachfragegerecht wachsen kann, wird das Wachstum anderswo stattfinden müssen", sagte Klühr Anfang November der "Luzerner Zeitung".

Zürich-Chef Stephan Widrig reagierte betont gelassen auf die Aussage: "Die Swiss wird Zürich kaum den Rücken kehren", sagte der Flughafen-Manager kurze Zeit später dem "Südkurier". "Der Standort Zürich ist für die Swiss sehr attraktiv, weil sie hier höchste Qualität vorfindet und erfolgreich unterwegs ist."

Streit um neue Slots
Hauptverantwortlich für die Probleme des Sommers sei, so Klühr, "dass die Infrastruktur nicht im gleichen Tempo gewachsen ist" wie der Verkehr. "Und das wird nun augenfällig." Auch Lufthansa-Vorstand Harry Hohmeister forderte zuletzt "qualitatives Wachstum". Es müsse gewährleistet sein, dass die Anzahl der geplanten Flüge auch von der Infrastruktur bei Flughäfen und Flugsicherung bewältigt werden könne.


Mehr Slots
Der Flughafen Zürich hatte zuletzt darauf gedrängt, dass sich die Zahl der stündlichen Starts und Landungen am Morgen erhöht. Die zuständige Behörde (BAZL) gab dem statt. Swiss hatte sich zuvor kritisch gegenüber dem Vorhaben geäußert.

Dazu sagt Swiss-Chef Thomas Klühr jetzt: "Als Swiss-Chef kann ich nicht ignorieren, was im Sommer 2018 passiert ist. Deshalb schlug ich dem Flughafen vor, dass wir 2019 nutzen, um die Situation zu stabilisieren." Es sei für ihn der "falsche Zeitpunkt, das System in Zürich noch stärker zu belasten".

airliners.de, 24.12.2018Externer Link


 
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