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Freunde und Feinde der neuen Flugrouten (NZZ)
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Es gibt Einsprachen gegen das neue Flughafen-Betriebsreglement in Zürich – aber auch Lob.

von Michael von Ledebur

Allen recht machen kann man es nicht. Eine Binsenwahrheit, die exakt auf die Flugrouten im Raum Zürich zutrifft. Dies zeigen die Stellungnahmen verschiedener Organisationen zum neuen Betriebsreglement des Flughafens (BR 17), das diesen Sommer aufgelegt wurde. Kurz zusammengefasst lautet das Resultat: Der Süden ist ernüchtert, der Osten zufrieden, der Westen beides.

Das wichtigste Element des BR 17 ist der Südstart geradeaus bei Bise. Die Allianz Ballungsraum Flughafen Süd kritisiert, er bringe 7500 zusätzliche Flugbewegungen in den Süden. Es sei unverständlich, dass eines der am schnellsten wachsenden Entwicklungsgebiete weiter belastet werde. Deshalb erhebe man Einsprache gegen das BR 17. Die Allianz stört sich auch an der Auffächerung der Flugrouten nach Starts Richtung Westen: Dies bedeute zusätzlichen Lärm für die Zürcher Innenstadt.

Die Region Ost hingegen lobt die Südstarts geradeaus, weil sie auch bei Bise eine gewisse Kapazität garantiere. Davon verspricht man sich Verspätungsabbau in den Nachtstunden. Von Einsprachen sehe man ab. Dasselbe gilt für die neuen Lärmvorgaben in den Nachtstunden, die der Flughafen fordert und die parallel zum BR 17 aufliegen. Sie seien für die Region insgesamt neutral. Man wolle den Flughafen bei Massnahmen zum Verspätungsabbau nicht behindern.

Der Gemeinderat von Wettingen im Westen Klotens begrüsst die Südstarts ebenfalls. Er erhebt dennoch Einsprache, weil er sich an Starts Richtung Westen vor 7 Uhr stört sowie an der Auffächerung der Flugrouten im Westen. Dadurch würde die Bevölkerung der Region Baden deutlich stärker beschallt. Einsprache erhebt der Gemeinderat auch gegen die neuen Lärmvorgaben, die den Grundsatz der Planbeständigkeit verletzten.

NZZ, 03.10.2018


 
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