Startseite   »   Regionale Fluglärmgegner erheben Einsprache (zueriost) Sonntag, 23. September 2018 05:14
 Startseite
 English Content
 Verein/Kontakt
 VFSN-info
 Anlässe
 News
 Politik
 Fakten
 Häufige Fragen
 Leserbriefe
 Bild des Monats
 Monatsrückblicke
 Bilder
 Links
 - - - - - - -
 Mitglied werden
 Sitemap
 - - - - - - -
 043 816 21 31
 Lärmtel. Flughafen ZH
 Lärm-Mail

 
VFSN-Seite
Zu Favoriten hinzufügen
Zur Startseite machen

Regionale Fluglärmgegner erheben Einsprache (zueriost)
  Back print E-mail
Widerstand gegen Luftfahrtpläne des Bundes wird konkret

Geht es nach dem «Verein Flugschneise Süd – Nein», dann sollen die Gemeinden rund um den Flughafen in Zukunft besser vor zu viel Fluglärm und Umweltbelastung geschützt werden. Der Verein hat Einsprache gegen die Pläne des Bundes zur Weiterentwicklung des Schweizer Flugnetzes eingereicht.

Der «Verein Flugschneise Süd – Nein» mit Sitz in Fällanden hat am Montag Einsprache gegen den Konzeptteil des Sachplans Infrastruktur (SIL) des Bundes eingereicht. 4742 Personen [Anmerkung VFSN: inkl. gültiger Nachreichungen sind es 5023] unterstützen laut Medienmitteilung des Vereins die Einsprache. Im Konzeptteil des SIL formuliert das Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) die Ziele und Vorgaben zur Infrastruktur der Zivilluftfahrt in der Schweiz. Zudem wird darin das gesamte Luftfahrtnetz der Schweiz festgelegt. Und es werden die Funktionen der einzelnen Flughäfen definiert – so auch die des Flughafens Zürich.

Der «Verein Flugschneise Süd – Nein» lehnt die aktuelle Fassung des Konzeptteils ab: Er müsse grundsätzlich neu verfasst werden. Der Verein fordert deshalb in seiner Einsprache diverse Änderungen des SIL.

Strikte Einhaltung der Betriebszeiten

So soll unter anderem ein besserer Ausgleich zwischen den Bedürfnissen von Natur und Bevölkerung einerseits und den Interessen der Luftfahrt andererseits gefunden werden. Ebenso wollen die Fluglärmgegnerinnen und –gegner, die grösstenteils im Süden des Flughafens leben, eine strikte Einhaltung der Betriebszeiten: Sie sollen von 7 bis 22 Uhr festgesetzt und strikt eingehalten werden.

Die fast 5000 Personen, die sich im Verein gegen die Südanflüge engagieren, setzen sich in ihrer Einsprache auch dafür ein, Überflüge über dicht besiedelte Gebiete gänzlich einzustellen. Schliesslich fordern sie unter anderem auch eine verstärkte Förderung der Zugsverbindungen, um vor allem innereuropäische Flüge zu reduzieren.

Flughafen will mehr Südstarts

Die Einsprache gegen den SIL ist Teil des Widerstands gegen Fluglärm und Umweltbelastung, der in den Gemeinden rund um den Flughafen Zürich seit Jahren lautstark geleistet wird. Der «Verein Flugschneise Süd – Nein» engagiert sich aktuell zusammen mit anderen Interessengruppen auch gegen eine Änderung des Betriebsreglements des Flughafen Zürich. Die Änderungen wurden am Montag öffentlich ausgelegt.

Demnach will der Flughafen in Zukunft ein neues Bisenkonzept anwenden, das nötig wird, wenn östliche Winde – eben sogenannte Bisen – dazu führen, dass nicht mehr auf Piste 28 Richtung Westen gestartet werden kann. Die damit verbundene Einführung von Südstarts geradeaus auf Piste 16 würde auch die Gemeinden im Bezirk Uster stärker belasten als bisher.

Breiter Widerstand in den Flughafengemeinden

Nun wehrt sich neben dem «Verein Flugschneise Süd – Nein» auch die «Allianz Ballungsraum Flughafen Süd» gegen die Änderung des Betriebsreglements. Zu dieser Allianz gehören unter anderem die Stadt Dübendorf, die Gemeinde Wangen-Brüttisellen und die Stadt Zürich. Es sei unverständlich, kritisiert die Allianz am Montag in einer Medienmitteilung, dass immer mehr Flugbewegungen über eines der am schnellsten wachsenden Entwicklungsgebiete im Kanton Zürich führten. Schon heute seien 180‘000 Menschen im Süden des Flughafens direkt und stark durch Fluglärm belastet. Die Allianz wird deshalb Einsprache gegen das Betriebsreglement ergreifen.

zueriost, 03.08.2018


 
Neuste Informationen
BAZL legt Betriebsreglement 2017 und neue Fluglärmberechnung in der Nacht öffentlich auf (BAZL)
Was bringt ein Verbot von Kurzstreckenflügen? (20min)
«Bundesrat fährt mit der Dampfwalze über eine ganze Region» (zueriost)
Fluglärmforum Süd verlangt Korrekturen (ZSZ)
WWF fordert Flugticket-Abgabe in der Schweiz (swisscleantech)

 

Seit Tagen
illegale unzulässige Südanflüge!


Unser Grundsatz:
Möglichst wenig Menschen mit
möglichst wenig Fluglärm belasten.
English Content

Flughafen Zürich mit Zukunft:
Petition ZRH_2020


Nächste Termine:

01. September 2018 - 08:00
Standaktion, Wädenswil

15. September 2018 - 08:00
Standaktion, Stäfa



VFSN-Info:

Eine Kurve - kein Looping!
Fakten zum GNA

Dossier Tourismus und Fluglärm im Schwarzwald

Der SIL-Skandal

Dossier gekröpfter Nordanflug 

Dossier Politik

Dossier Südanflug

Green Approach, gekrümmter Endanflug, gekröpfter Nordanflug

Studie zum ZFI


Erlaubt das Wetter Südanflüge? 
Die aktuellen Details inkl. Prognose für den nächsten Morgen. Hier klicken


Vergleich Nordanflug
mit Ost-/Südanflug


Unsere Forderungen

  • Sofortiger Stop der Südanflüge.
  • Keine weitere Zunahme der Südstarts.
  • Möglichst wenig Menschen schädigen.
  • Einhaltung gültiger Gesetze.
  • Nachtruhe von 22.00 bis 07.00.
  • Plafonierung (Kein Mega-Hub).