Startseite   »   Keine Geheimgespräche mit Deutschland (SgFl) Donnerstag, 16. August 2018 22:31
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Keine Geheimgespräche mit Deutschland (SgFl)
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Geheimgespräche zwischen Deutschland und der Schweiz dürfen auf keinen Fall traktandiert werden, fordert die Stiftung gegen Fluglärm in Zürich. Stiftungspräsident Adolf Spörri lehnt den Vorschlag des Landrates von Waldshut/D ab, nur im kleinen Kreis über die künftige Verteilung des Fluglärms zu sprechen.

„Landrat Martin Kistler vom Landkreis Waldshut, der diese Gespräche anregt, stellt die Forderung in den Raum, die deutschen Sperrzeiten noch auszuweiten, um die Bereitschaft der deutschen Bevölkerung zu erhöhen, die Belastungen tagsüber zu ertragen. Ein solches Vorgehen ist kein ernsthaftes Verhandlungsangebot und zeugt von unglaublicher Arroganz“, sagt Spörri.

Spörri: „Die am 29. Oktober 2009 veröffentlichte, gemeinsam von Deutschland und der Schweiz in Auftrag gegebene und von einer deutschen Spezialfirma durchgeführte Lärmmessung muss die Basis für Verhandlungen sein. Es ist nämlich nicht der Flughafen, welcher Lärm macht, sondern die startenden und landenden Flugzeuge. In Zürich-Kloten werden über 70% aller Flugbewegungen von Flugzeugen des deutschen Lufthansakonzerns abgewickelt. Diese Flugzeuge belärmen gemäss der genannten Lärmmessung in der Schweiz tagsüber über 490'000 Menschen mit Lärm über 54 dB. In Deutschland sind nur ca. 24'000 Personen tagsüber betroffen. Noch viel krasser ist die Situation in der Nacht. In der Schweiz werden über 150'000 Personen mit Lärm von über 40 dB beschallt, während in Deutschland kein einziger Mensch solchen Lärm zu ertragen hat.

Der Flüsterlärm über dem Südschwarzwald braucht keine Flüsterpolitik, sondern eine umfassende und aufrechte Diskussion aller Beteiligten und Betroffenen aufgrund von verifizierten und auf den neuesten Stand gebrachten Fakten. Die deutschen und die schweizerischen Politiker und Vertreter müssen zuerst gemeinsam die Situation in beiden Ländern am eigenen Leib erfahren und mit eigenen Augen und Ohren erleben. Bis heute hat noch kein einziger deutscher Politiker die Grösse gezeigt, in der Schweiz offiziell einen Augenschein in den betroffenen, dicht besiedelten Gebieten zu nehmen. Es ist höchste Zeit, dies zu tun.

Mit Zufriedenheit stellt die Stiftung gegen Fluglärm fest, dass die Zürcher Regierungsrätin Carmen Walker Späh zur Kenntnis genommen hat, dass 94% der vom Fluglärm Betroffenen rund um den Flughafen im Kanton Zürich wohnen und gerade einmal 0,2 % in Deutschland.

Jeder sechste Erwerbstätige im deutschen Landkreis Waldshut arbeitet in der Schweiz, jeder achte Passagier des Flughafens Zürich hat seinen Wohnsitz in Deutschland. Der Flughafen Zürich ist bereits heute faktisch ein streikfreier Hub der Deutschen Lufthansa. Über 70% aller Flugbewegungen auf dem Flughafen Zürich werden durch deutsche Fluggesellschaften ausgeführt. Dies sind die Fakten, die auf den Verhandlungstisch gehören.

Die Stiftung gegen Fluglärm fordert deshalb eine angemessene Lastenverteilung zwischen Deutschland und der Schweiz.

Medienmitteilung Stiftung gegen Fluglärm, 30.05.2018


 
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