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Monatsrückblick Juni 2013 (VFSN)
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Thema des Monats: SAFETY ON GROUND!!!

Die wichtigsten News:
  • Die anderen Himmelsrichtungen sind verärgert, dass der Süden keinem Knebelvertrag zustimmt. Fakt ist, die anderen Himmelsrichtungen finden den Staatsvertrag OK – zumindest solange sämtlicher Mehrverkehr in den Süden abgeschoben wird - und nennen das scheinheilig fairteilen: Südschneiser wehren sich gegen VorwürfeExterner Link (ZOL).
     
  • Es war eigentlich nicht anders zu erwarten, der Nationalrat winkt den Staatsvertrag durch. Zum Wohle eines ausländischen Luftfahrtkonzerns und der Flughafen Zürich AG und zum Nachteil der Bevölkerung: Nationalrat genehmigt Staatsvertrag mit DeutschlandExterner Link (VFSN).
     
  • Die „Bürgerorganisationen“ in den anderen Himmelsrichtungen sagen „ja, aber“ zum Staatsvertrag: „Ja“ zu mehr Kapazität und mehr Arbeitsplätze im Nord-Osten; „aber“ nur wenn der gesamte zusätzliche (oder am besten gleich der gesamte) Verkehr über dem Süden abgewickelt wird: «Für die Bevölkerung ist das ein Skandal»Externer Link (TA).
  • Der Flughafen verpasst keine Chance das Misstrauen zu schüren. Eine Auskunft über die Lärmbelastung durch Südstarts wurde glatt verweigert. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt: Goldküste trifft SchwamendingenExterner Link (NZZ).
     
  • Safety first darf nicht nur in der Luft gelten. Wir Betroffene wollen als Menschen und und nicht als Kollateralschaden behandelt werden. Der VFSN hat deshalb eine Kampagne gestartet: Aktion SAFETY ON GROUNDExterner Link (VFSN).
    Die dazugehörige Medieninformation: Safety on GroundExterner Link (VFSN).
     
  • Der Ständerat gibt ein Mini-Lebenszeichen von sich: Kein Geld für Süddeutsche Projekte solange die Schweiz mit unsinnigen Luftraumsperrungen schikaniert wird: Ständerat gegen Bundesbeitrag für Ausbau der Hochrheinstrecke Externer Link(NZZ).
     
  • Andere „Bürgerorganisationen“ fordern Südstarts straight weil diese dem Flughafen das Leben erleichtern und weil so die Kapazität maximiert werden kann. Nicht verwunderlich, war der VFSN die einzige Schweizer Vertretung an der ersten „Internationalen Flughafenanwohner Konferenz“. Deren Stossrichtung: Luftverkehr nach Mass, nicht zum Selbstzweck: 1. Internationale Flughafenanwohner KonferenzExterner Link (VFSN).
     
  • Unsere für die Luftfahrt zuständige, christliche Bundesrätin interessiert der Eid den sie geschworen hat, ganz offensichtlich nicht (Eidesformel: Ich schwöre vor Gott dem Allmächtigen, die Verfassung und die Gesetze zu beachten und die Pflichten meines Amtes gewissenhaft zu erfüllen). Wie sonst kann man sich so leichtfertig über einen Bundesgerichtsentscheid und gültige Gesetze hinwegsetzen und Südstarts straight in den SIL aufnehmen: SIL, Festlegung durch den BundesratExterner Link (VFSN).
     
  • Der Süden ist sich einig: Südstarts kommen nicht in Frage: Süden wehrt sich gegen neue StartsExterner Link (NZZ).
     
  • Wir sagen es nicht zum ersten Mal: ohne eine Pisten-fair-längerung ist die von den anderen Himmelsrichtungen beschworene Fair-Teilung schlicht nicht zu machen. Also höchste Zeit die Ostpiste endlich zu fair-längern (erhöht die Kapazität im Gegensatz zu Südstarts nicht und dient ausschliesslich der Sicherheit): Pistenausbau zu defensiv verkauftExterner Link (NZZ).

Vor 5 Jahren

  • Nicht zu glauben, dieser Satz stammt aus Deutschland: "Die Flugzeuge verursachen schädliche Immissionen, weshalb die Firmen, die mit ihnen Geld verdienen, ihr Tun entweder unterlassen oder einen Ausgleich für die den Anwohnern zugefügten Schäden zahlen müssen." Da die Flugzeuge mehrheitlich deutschen Firmen gehören, müsste also Deutschland Entschädigungen an die Schweiz zahlen. Diese zu bezahlende Summe könnte sehr einfach ganz massiv gesenkt werden: den Lärm auf eigenes, dünn besiedeltes Gebiet konzentrieren. Wenn sich die Erkenntnisse dieses Artikels auch in der Schweiz durchsetzen würden, wären wir einen Schritt weiter:  Entschädigungslose TeilenteignungExterner Link  (Telepolis).
  • Die Schweizer Politiker haben in den letzten 5 Jahren nichts dazu gelernt. Nach wie vor lassen sie sich von ihren deutschen Kollegen nach Belieben über den Tisch ziehen:  Im Fluglärmstreit lässt sich die Schweiz von Deutschland zum Narren haltenExterner Link (NZZaS).


Ausblick und Anlässe:

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