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Monatsrückblick November 2012 (VFSN)
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Liebe Mitglieder

Der (noch) aktuelle Staatsvertrag ist einseitig auf die Bedürfnisse des Flughafens und des Lufthansakonzerns zugeschnitten. Die Zeche bezahlt die Bevölkerung. Wir haben ein Gegenmittel lanciert: ZRH_2020.

Die wichtigsten News:
  • Weniger Fluglärm, trotzdem keine Einschränkungen für die Schweizer Bevölkerung und keinen Schaden für die Wirtschaft, geht das? Ja: ZRH_2020, Flughafen Zürich mit ZukunftExterner Link (VFSN).
     
  • Die Details: Roadmap ZRH_2020Externer Link (PDF)
     
  • Hier geht es direkt zum PetitionsbogenExterner Link. Wir wünschen uns Petitionsbögen mit einem hohen „Sitzladefaktor“ (will heissen: mit möglichst viel Unterschriften pro Petitionsbogen).
     
  • Längstens überfällig: Fluglärm-Organisationen spannen zusammenExterner Link (NZZ).
     
  • Dass der Flughafen und der Lufthansakonzern keine Freude an unserem Vorschlag haben würden war klar. Auch mit Sprüchen wie „das ist ein horrender Markteingriff“ mussten wir rechnen. Sie werden es aber nie erraten von wem der Spruch stammt, wem eine ausländische Fluggesellschaft wichtiger ist als die Schweizer Bevölkerung. Es freut uns hingegen sehr, dass sich Ruedi Lais von der SP für unsere Vorschlag erwärmen konnte: Vereint in der KritikExterner Link (NZZ).
     
  • Eine Aktion, die schon jetzt positive Auswirkungen hat: Über 200 neue Mitglieder als Folge von ZRH_2020Externer Link (VFSN).
     
  • Details und Hintergrundinfos aus erster Hand zu ZRH_2020 und der aktuellen Entwicklung rund um den Staatsvertrag gibt es wie immer an der MahnwacheExterner Link, diesen Sonntag, 02. Dezember, 10 Uhr, Check-in 2 Abflughalle (ehemals Terminal B).
     
  • Während die Kantone, in denen gemäss ZFI insgesamt 4.7%  Betroffene wohnen, sich fast so laut wehren wie die Schwarzwälder, wehrt sich der Zürcher Regierungsrat extrem zaghaft: Zürcher Regierungsrat fordert gekröpften NordanflugExterner Link (NZZ).
     
  • Die wirklich vom Fluglärm betroffenen Bürger in Deutschland sind sauer auf ihren Verkehrsminister. Während sie mit gnadenloser Rücksichtslosigkeit belärmt werden, stehen die Süddeutschen unter „Denkmalschutz“, noch inkonsequenter geht es nicht: Beim Fluglärm misst Berlin mit zweierlei MassExterner Link (TA).
     
  • Am wichtigsten ist die, mit Milliarden von Steuergeldern am Leben gehalte Luftfahrt für – man glaubt es kaum – ja, ausgerechnet für den, mit Milliarden von Steuergeldern vor dem Grounding bewahrten Finanzmarkt. Dieses „Dreamteam“ (oder eher Albtraumteam?) behauptet immer noch der wichtigste Wirtschaftsmotor zu sein: Beruhigende Nachrichten vom Zürcher FlughafenExterner Link (infosperber).
     
  • Wir danken Harry Hohmeister für den konstruktiven Lösungsvorschlag. Den Hub Zürich in den Nahen Osten zu verlagern ist eine brillante Idee. Dort stört er fast niemanden. Das geht noch viel weiter als unsere bescheidenen Forderungen im Konzept ZRH_2020: Im Luftverkehr drohen EngpässeExterner Link (NZZ).
     
  • Der Flughafen hat tatsächlich wieder ein paar Arbeitsplätze geschaffen. Allerdings wie üblich in Deutschland. Was natürlich verständlich ist, eine deutsche Firma weiss natürlich besser was man für die Gewinnoptimierung des Lufthansakonzerns fordern muss. Das Resultat war mehr als voraussehbar, das Geld hätte man sparen können: Monitoring der Wettbewerbsfähigkeit der Luftfahrt in der SchweizExterner Link (BAZL).
     
  • Wir können es fast nicht glauben, es gibt ein paar Politiker die, im Gegensatz zum Bundesrat, taktisches Geschick gegenüber Deutschland zeigen. Es wäre das Allerdümmste den Vertrag vor Deutschland zu ratifizieren. Die Folge wäre: Deutschland würde den Vertrag ablehnen und die Schraube nochmals gewaltig anziehen: Politiker von links bis rechts wollen Fluglärm-Vertrag auf Eis legenExterner Link (TA).
     
  • Der schleichende Stellenabbau beim "Wirtschaftsmotor" Swiss geht weiter. Und dafür wurden Milliarden von Steuergeldern verschwendet: Die Swiss streicht bis zu 100 JobsExterner Link (SZ).
     
  • Und weiter geht es, diesmal nicht mit knapp 100 sondern mit tausenden von Arbeitsplätzen. Gegen diese Realität helfen auch gekaufte Studien nicht. Der viel gepriesene Wirtschaftsmotor ist nichts als ein gefährlicher Krisenverstärker: Europas Airlines im GegenwindExterner Link (TA).
     
  • Es freut uns, dass die Piloten so gut ausgeschlafen den Südanflug in Angriff nehmen! So gut erholt sollte doch auch noch eine kleine Kurve vor der Landung möglich sein: Jeder dritte Pilot ist schon im Cockpit eingeschlafenExterner Link (Handelsblatt).
     
  • Der Flughafen fordert es offen, der Zürcher Regierungsrat nur ganz verschämt: Fluglärm soll nicht verteilt werdenExterner Link (NZZ).
     
  • Das wurde Zeit: Der Bund erwägt Klimaabgabe für AirlinesExterner Link (TA), das auch: Privilegien abschaffen!Externer Link (TA).
     
  • Das musste so kommen. Einerseits prahlte Bundesrätin Doris Leuthard mit den sensationellen Verhandlungserfolg, der unbeschränkte Wachstumsmöglichkeiten für den Flughafen beinhaltet. Das löste im süddeutschen Raum Misstrauen aus. Anderseits flehte man Deutschland auf Knien an, den Staatsvertrag doch bitte zu unterzeichnen. Das erweckte in Deutschland den Eindruck, dass man noch viel mehr hätte verlangen können. Die Folge: Fluglärm-Staatsvertrag auf Eis gelegtExterner Link (NZZ).

 
Vor 5 Jahren...

 


Ausblick und Anlässe:

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