Startseite   »   Entspannung im Fluglärmstreit (NZZ) Freitag, 24. Oktober 2014 18:06
 Startseite
 English Content
 Verein
 VFSN-info
 Anlässe
 News
 Politik
 Fakten
 Häufige Fragen
 Leserbriefe
 Bild des Monats
 Monatsrückblicke
 Bilder
 Links
 - - - - - - -
 Mitglied werden
 Login
 Sitemap
 - - - - - - -
 043 816 21 31
 Lärmtel. Flughafen ZH

 
VFSN-Seite
Zu Favoriten hinzufügen
Zur Startseite machen

Entspannung im Fluglärmstreit (NZZ)
  Back print E-mail
Die totgesagten Verhandlungen im Fluglärmstreit konnten wiederbelebt werden: Die Schweiz und Deutschland wollen in den nächsten Monaten einen Staatsvertrag vorlegen.

Von Andreas Schürer

Lange steckten die Fluglärm-Verhandlungen zwischen der Schweiz und Deutschland in einer Sackgasse. Die Positionen schienen unvereinbar: Deutschland forderte gebetsmühlenartig eine starre Beschränkung der Anflüge auf Zürich über süddeutsches Gebiet, konkret auf maximal 80 000 jährlich. Die Schweiz pochte auf eine flexiblere Lösung, welche die effektive Lärmbelastung berücksichtigt – und eine Lockerung der heutigen Anflug-Sperren in den Tagesrandstunden enthält. Nun ist offenbar Bewegung in die Gespräche gekommen. An der dritten Verhandlungsrunde, die am Donnerstag in Zürich stattfand, habe «die Situation entkrampft werden» können, sagt Daniel Göring, Sprecher des Bundesamtes für Zivilluftfahrt, das die Schweizer Delegation anführt. Laut Göring herrschte eine konstruktive Atmosphäre: «Auf beiden Seiten war der Wille spürbar, dass ein Staatsvertrag abgeschlossen werden kann.» Noch im Laufe des Sommers soll dieser vorliegen.

Das sind neue Töne. Nach den ersten beiden Verhandlungsrunden dominierten gegenseitige Vorwürfe, nicht kompromissbereit zu sein. In Süddeutschland machte die Forderung die Runde, die verlangten Beschränkungen notfalls einseitig einzuführen. Dass nun laut offiziellem «Wording» «in konstruktivem Klima» weiterverhandelt wird, legt den Schluss nahe, dass an einem Kompromiss gearbeitet wird; für Vorfreude auf einen ausgewogenen Staatsvertrag ist es allerdings noch zu früh. Dem Vernehmen nach soll sich Deutschland aber bereit zeigen, eine Lockerung der fixen Sperrzeiten zu erwägen und über einen sogenannt «evolutiven Ansatz» zu diskutieren, der sich nicht nur nach einer fixen Beschränkung der Zahl der Anflüge richtet, sondern auch die tatsächliche Lärmbelastung berücksichtigt.

Basis der Verhandlungen, die Ende Juni fortgesetzt werden sollen, ist die Absichtserklärung von Davos, die Bundesrätin Doris Leuthard und der deutsche Verkehrsminister Peter Ramsauer Ende Januar unterzeichneten. Sie sieht unter anderem vor, dass die Zahl der Lärmbetroffenen vermindert wird, wobei die Kapazitäts-Bedürfnisse des Flughafens berücksichtigt werden müssen. Zudem soll laut der Absichtserklärung aber auch die Zahl der Anflüge über Süddeutschland reduziert werden.

NZZ, 14,06.2012Externer Link


 
Neuste Informationen
Monatsrückblick September 2014 (VFSN)
Neue Angst vor dem gekröpften Nordanflug (SZ)
Swiss zockt Schweizer Passagiere ab (20min)
Wie viel Lärm bringen die Südstarts Straight 16 in Meilen? (ZSZ)
«Zusätzliche Lärmbelastung ist vertretbar» (NZZ)

 

Seit Tagen
illegale unzulässige Südanflüge!


Unser Grundsatz:
Möglichst wenig Menschen mit
möglichst wenig Fluglärm belasten.
English Content

Flughafen Zürich mit Zukunft:
Petition ZRH_2020


Nächste Termine:

02. November 2014 - 10:00
Mahnwache am Flughafen

07. Dezember 2014 - 10:00
Mahnwache am Flughafen

VFSN-Info:

Eine Kurve - kein Looping!
Fakten zum GNA

Dossier Tourismus und Fluglärm im Schwarzwald

Der SIL-Skandal

Dossier gekröpfter Nordanflug 

Dossier Politik

Dossier Südanflug

Green Approach, gekrümmter Endanflug, gekröpfter Nordanflug

Studie zum ZFI


Erlaubt das Wetter Südanflüge? 
Die aktuellen Details inkl. Prognose für den nächsten Morgen. Hier klicken


Vergleich Nordanflug
mit Ost-/Südanflug


Unsere Forderungen

  • Sofortiger Stop der Südanflüge.
  • Keine weitere Zunahme der Südstarts.
  • Möglichst wenig Menschen schädigen.
  • Einhaltung gültiger Gesetze.
  • Nachtruhe von 22.00 bis 07.00.
  • Plafonierung (Kein Mega-Hub).