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Monatsrückblick Oktober 2011 (VFSN)
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Liebe Mitglieder

Die Fairfluginitiative wurde wuchtig verworfen. Jetzt versuchen es die gleichen Kreise mit einer viel raffinierteren Vorlage erneut. Eingepackt in einem schönen "Geschenkpapier" versucht man damit alle Stimmbürger, die dem Flughafen "einen Gingg" ans Bein geben wollen, zu gewinnen. Ein JA zur Behördeninitiative würde das gleiche bewirken wie eine Annahme der Fairfluginitiative. Schiessen Sie bitte kein Eigentor und sagen Sie NEIN zur Mogelpackung Behördeninitiative (Beschluss des Kantonsrates Gesetz über den Flughafen Zürich)!

Die wichtigsten News:&id
  • Die DVO führt zur Fluglärmverteilung, da sind sich wohl alle einig. Der neu gegründete Arbeitskreis Flugverkehr möchte jetzt endlich die DVO abschaffen – indem er mit einer Stimme für die Schweiz spricht. Noch haben nicht alle Mitglieder dieser Arbeitsgruppe begriffen um was es geht, ein Mitglied möchte anstatt die DVO abschaffen möglichst viel Fluglärm verteilen: Arbeitskreis Flugverkehr AFVExterner Link (presseportal).
     
  • Einmal mehr regen sich auch die Wirtschaftsverbände beidseits der Grenze über die DVO auf. Vielleicht müsste man den Standpunkt mit etwas mehr Vehemenz vertreten (so wie es sonst in Deutschland üblich ist) damit es etwas bringt : Wirtschaft am Bodensee fordert Lösung im FlugstreitExterner Link (Tagblatt).
     
  • Dumm gelaufen. Ein Bürgerprotest-Verein im Osten hatte die Auswahl von hunderten von Nationalratskandidaten, doch nur 7 haben geantwortet. Da blieb nichts anderes übrig als auch einen Politiker auf den Flyer zu nehmen der im Gegensatz zum Ostverein vehement für den Gegenvorschlag ist. Auch sonst hatte man keine glückliche Hand mit der „Auswahl“ der Kandidaten: Zwei amtierende Nationalräte wurden inzwischen wegen ihrem Drang zur Fluglärmverteilung vom Süden abgewählt. Die restlichen vier Politiker vertreten die SP. Die SP empfiehlt in der Stichfrage aber unseren Gegenvorschlag (Danke!): Halbwahrheit oder gewollte Irreführung?Externer Link (VFSN).
     
  • Vor allem die ständigen Wechsel auf Südanflug am Abend macht die Sache auch nicht einfacher: Kloten ist so kompliziert wie der zweitgrösste Flughafen der WeltExterner Link (TA).
     
  • Alt-Bundesrat Leuenberger is back: Immerhin sieht er ein, dass allenfalls die Ostpiste verlängert werden muss. Und er macht das, was er für die Bevölkerung nie gemacht hat, er kämpft: Leuenberger kämpft für den FlughafenExterner Link (NZZ).
     
  • Die Abstimmung naht. Darüber sind sich alle einig: Ein JA zur Behördeninitiative zementiert die Südanflüge, das (un)heimliche Hauptanliegen der Initianten: Der Flughafen wieder im FokusExterner Link (NZZ).
     
  • Neben dem Bau von kapazitätssteigernden Schnellabrollwegen und dem ebenso kapazitätssteigernden Bau von neuen Flugstrassen (Südstarts geradeaus) kann und will die Behördeninitiative auch diesen kapazitätssteigernden Ausbau nicht verhindern. Aber unterdessen sollte allen klar sein, dass die Behördeninitiative die Kapazität nicht beschränken möchte sondern nur ein einziges Ziel hat: den Fluglärm in den Süden abzuschieben: Der Flughafen Zürich baut ausExterner Link (TA).
     
  • Der Kantonsrat folgt dem Regierungsrat: Kantonsrat will keine zivile Fliegerei in DübendorfExterner Link (TA).
     
  • Mangels Argumenten greifen die Befürworter der Behördeninitiative zu unglaublichen Geschichten. Zum Beispiel, dass für eine Pistenverlängerung 2.4 Milliarden Franken Steuergelder verwendet werden sollen. Alle Argumente lassen sich durch Statistiken, offizielle Papiere wie der SIL (auf die sich auch die Befürworter berufen) widerlegen. Wir gehen Argument für Argument durch: hard factsExterner Link (VFSN).
     
  • Für alle, die sich durch die „hard facts“ gekämpft haben, müsste das Rätseln eigentlich beendet sein. NEIN zur Behördeninitiative (Beschluss des Kantonsrates), JA zum Gegenvorschlag von Stimmberechtigten (das sind wir!) und in der Stichfrage der Gegenvorschlag: Lärmgeplagte im Süden des Flughafens rätseln über die beste AbstimmungsstrategieExterner Link (TA).

     

 
Vor 5 Jahren...

 
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