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Monatsrückblick November 2010 (VFSN)
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Mit Erstaunen nehmen wir zur Kenntnis, was der Regierungsrat als Grund für die Abnahme es ZFI angibt: Die Abnahme des ZFI-Monitoringwertes im Jahr 2009 ist auf die rückläufige Entwicklung der Flugbewegungen zurückzuführen. Dieser eigentlich naheliegende Zusammenhang wurde jahrelang von Ex-Regierungsrärin R. Fuhrer bestritten.

Die wichtigsten News:
  • Die deutsche Swiss verlangt eine Parallelpiste, Südstarts geradeaus und eine kürzere Nachtruhezeit. Alles mit dem Argument der Erhaltung und Förderung des Werkplatzes Schweiz und nicht etwas mit dem eines ungebremsten Wachstums. Wussten Sie, dass wir vor 15 Jahren gleich viele Bewegungen wie heute hatten? 15 Jahre und NULL Wachstum bei den Flugbewegungen  - und der Schweizer Wirtschaft und uns allen geht es trotzdem noch gut! Läuft die Swiss wieder in die Falle? Eine Analyse: Fragen zur Nachhaltigkeit des Swiss-ErfolgsExterner Link (Glattaler).
  • Besser, nicht (noch) grösser. Der neue Leitspruch der englischen Regierung, was den Flugverkehr angeht. Wir hoffen, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis diese Ansicht den Sprung über den Kanal schafft: Runway rethink ruled out in aviation reviewExterner Link (FT).
     
  • Mit 1'000 Einsprachen hatte das BAZL gerechnet, es wurden 15'000. Das BAZL bekam die ganze Bandbreite zu sehen: Fundierte, begründete Einsprachen aus dem Süden und vorgefertigte Einheitskost zum Ausschneiden aus der Zeitung (!) aus dem Osten, die nichts anderes als den geraden Südstart fordert. Qualität vor Quantität dürfte wohl auch hier mehr Wirkung zeigen: Über 15’000 Eingaben zum SIL-Objektblatt für den Flughafen ZürichExterner Link (BAZL).
    Die Stellungnahme des VFSN: Anhörung SIL-Prozess: Stellungnahme VFSNExterner Link.
    Auch die Gemeindepräsidenten wollen das ursprüngliche Flugkonzept zurück. Vielleicht müssten das die Gemeindepräsidenten viel lauter und viel häufiger sagen: Gemeindepräsidenten wollen Flughafen-Betrieb nach ursprünglichem KonzeptExterner Link (ZOL).
     
  • Die Stuttgarter Zeitung hatte als erste deutsche Zeitung den Mut, die Zahlen auf den Tisch zu legen: In Deutschland leidet praktisch kein Deutscher unter dem Fluglärm der (mehrheitlich deutschen) Flugzeuge, die Kloten anfliegen. Aber sehr viele Deutsche, die in der Schweiz leben: Auch in Zürich leiden Deutsche unter dem FluglärmExterner Link (SN).
     
  • Wir danken der Gemeinde Fällanden, dass das Mahnmal bis Ende 2011 Gastrecht bekommt. Wir sind jedoch der Ansicht, dass dieses Symbol solange bestehen muss, bis die Südschneise definitiv vom Tisch ist. Mit einem anschliessenden Standortwechsel z.B. an den Paradeplatz könnten wir uns auch einverstanden erklären: Mahnmal auf Kreisel bleibt bis Ende 2011Externer Link (ZOL).
     
  • Nicht nur Lärm tötet (siehe Monatsrückblick Oktober), auch Abgase tun dies. Das hat jährlich 50 Tote in der Schweiz zur Folge - auch wir in der Südschneise sind davon nicht ausgeschlossen. Das Argument safety first für Südanflüge wird definitiv zum Skandal: Flugzeugabgase erhöhen die Luftverschmutzung auch am BodenExterner Link (SALDO).
     
  • Immer bestritten, jetzt bewiesen: Flugbewegungen haben einen signifikanten Einfluss auf den ZFI. Dank weniger Flugbewegungen wurde der Richtwert nicht erreicht: Weniger Menschen von Fluglärm betroffenExterner Link (ZOL).
    Wenn Südstarts geradeaus eingeführt werden, wird der ZFI sofort explodieren: ZFI eingehalten, wegen Abnahme der FlugbewegungenExterner Link (VFSN).
     
  • Wir auch: Stadt Uster will Südanflüge abschaffenExterner Link (ZOL).
     
  • Was die Betroffenen an den bisherigen Infoforen zu sagen hatten, wurde ignoriert. Hoffen wir, dass es mit dem neuen Regierungsrat besser wird: 6. Infoforum FlughafenExterner Link (VFSN).
     
  • Es wurde Ex-Bundesrat Leuenberger verwehrt, sich zum Abschluss noch einmal so richtig als Klimaretter feiern zu lassen. Statt an die Klimakonferenz zu fliegen, wechselte er schnurstracks in das Lager der Klimakiller! Er ist jetzt Mitglied in der Swiss-Luftfahrtstiftung. Wenn er sich ebenso gekonnt für die Anliegen der Swiss innerhalb des deutschen Lufthansakonzerns einsetzt, wie er sich für die Anliegen seiner Wähler gegenüber Deutschland einsetzt, muss für die Swiss das Schlimmste befürchtet werden: Moritz Leuenberger in Swiss-Luftfahrtstiftung gewähltExterner Link (UVEK).
     
  • Die Deutschen im Schwarzwald werden von der deutschen Swiss übers Wochenende 13 Stunden geschont. Die Schweizer sollen mit einer Parallelpiste und Südstarts noch mehr von einer deutschen Firma belästigt werden. Da bleibt eigentlich nur noch eine Forderung: Wir wollen die gleichen Ruhezeiten wie die Süddeutschen: Swiss will zwei parallele Pisten in ZürichExterner Link (TA).
     
  • Das BAZL und UVEK blockieren alles, was dazu beitragen könnte, die Südanflüge abzuschaffen. So wurden wir wegen unserer Forderung nach satellitengestützten Anflügen noch vor kurzem als inkompetente Phantasten hingestellt. Peinlich für BAZL und UVEK: Schon 2016 sind solche Flüge gemäss ICAO obligatorisch durchzuführen!  Ob dann das BAZL immer noch der Ansicht sein wird, dass dies gar nicht möglich ist? Mit Satelliten nach KlotenExterner Link (NZZ).

Vor 5 Jahren...



Ausblick und Anlässe:

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