Startseite   »   News   »   Archiv Allgemeine News 2004   »   Klage gegen Südanflüge abgewiesen (NZZ) Dienstag, 25. Juni 2019 06:05
 Startseite
 English Content
 Verein/Kontakt
 VFSN-info
 Anlässe
 News
 Archiv 2017
 Archiv 2016
 Archiv 2015
 Archiv 2014
 Archiv 2013
 Archiv 2012
 Archiv 2011
 Archiv 2010
 Archiv 2009
 Archiv 2008
 Archiv 2007
 Archiv 2006
 Archiv 2005
 Archiv 2004
 Archiv 2003 und älter
 Politik
 Fakten
 Häufige Fragen
 Leserbriefe
 Bild des Monats
 Monatsrückblicke
 Bilder
 Links
 - - - - - - -
 Mitglied werden
 Sitemap
 - - - - - - -
 043 816 21 31
 Lärmtel. Flughafen ZH
 Lärm-Mail

 
Klage gegen Südanflüge abgewiesen (NZZ)
  Back print E-mail

Bundesgericht erteilt Beschwerdeführern eine weitgehende Abfuhr 

Auf dem Flughafen Zürich-Kloten dürfen die Flugzeuge weiterhin von Süden landen. Das Bundesgericht hat diverse Beschwerden weitgehend als unbegründet abgewiesen. Vereine und Anwohner waren in Lausanne vorstellig geworden, weil ihren Beschwerden gegen die Bewilligung der Südanflüge die aufschiebende Wirkung entzogen worden war.

(ap) Nach der Ablehnung des Staatsvertrages mit Deutschland im März 2003 wurden die Anflugmöglichkeiten über süddeutschem Gebiet von deutscher Seite einseitig eingeschränkt. Um den Flugbetrieb aufrechterhalten zu können, landen die Flugzeuge seither von Osten und von Süden.

Aufschiebende Wirkung entzogen

Mit Verfügung vom 23. Juni 2003 genehmigte das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) die entsprechende provisorische Änderungen des Betriebsreglements. Gleichzeitig bewilligte das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) die Projekte für ein Instrumentenlandesystem sowie die Anflugbefeuerung für die von Süden her angesteuerte Landepiste 34. Allfälligen Beschwerden gegen diese Bewilligungen entzogen die Behörden die aufschiebende Wirkung, was zur Folge hatte, dass das neue Anflugregime sukzessive provisorisch in Kraft treten konnte.

Gegen beide Bewilligungen erhoben der Verein «Flugschneise Süd - Nein» sowie über 1150 Anwohner Beschwerde bei der UVEK-Rekurskommission. Ihren Antrag, die aufschiebende Wirkung der Beschwerde wieder herzustellen, wies der Präsident der Rekurskommission UVEK ab.

«Weitgehend unbegründete» Beschwerden

Die dagegen eingerichteten Beschwerden hat das Bundesgericht jetzt als weitgehend unbegründet abgewiesen, soweit es überhaupt auf die Beschwerden eintrat. Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführer hat der Präsident der UVEK-Rekurskommission die Interessenten der von den Südanflügen betroffenen Bevölkerung nach Meinung des Bundesgerichts nicht zu wenig berücksichtigt. Die Interessenabwägung sei nicht zu beanstanden und der Entzug der aufschiebenden Wirkung nicht unverhältnismässig.

Verweis auf wirtschaftliche Bedeutung

Die Lausanner Richter verweisen in ihrem Entscheid auf die grosse wirtschaftliche Bedeutung des Flughafens. Eine Verschlechterung der betrieblichen Bedingungen wirke sich auch auf die Arbeits- und Lebensverhältnisse von Tausenden mit dem Flughafen wirtschaftlich verbundener Menschen aus. Auf der anderen Seite anerkennt das Bundesgericht, dass die Gebiete südöstlich des Flughafens Kloten, die bisher vom zivilen Luftverkehr verschont geblieben sind, zu sensiblen Tageszeiten durch Fluglärm betroffen werden.

Keine Dauerbeschallung

Da die Landungen jedoch auf die Zeiten von 06.00 bis 08.08 Uhr beziehungsweise bis 09.08 Uhr an Wochenenden und Feiertagen beschränkt seien, finde keine Dauerbeschallung statt. Die Auswirkungen auf den Immobilienmarkt in der betroffenen Region sowie weitere Auswirkungen des neuen Flughafenreglements müssen im Genehmigungsverfahren für das überarbeitete Betriebsreglement umfassend geprüft werden. Urteil: 1A.250/2003 (vom 31.03.2004) 

NZZ, 08.04.04Externer Link

Kommentar VFSN folgt


 
Neuste Informationen
Monatsrückblick Mai 2019 (VFSN)
Crews pendeln aus dem Ausland im Flieger zur Arbeit (Blick)
Standortgemeinden verabschieden Stellungnahme zum Flugplatz Dübendorf (Nau)
Der Flughafen verlangt mehr Slots, die Bevölkerung will Nachtruhe (VFSN)
Standortgemeinden weiterhin unzufrieden (ZSZ)

 

Seit Tagen
illegale unzulässige Südanflüge!


Unser Grundsatz:
Möglichst wenig Menschen mit
möglichst wenig Fluglärm belasten.
English Content
Nächste Termine:

12. Juni 2019 - 17:30-18:30
Schneiser-Kafi in Horgen

VFSN-Info:

Eine Kurve - kein Looping!
Fakten zum GNA

Dossier Tourismus und Fluglärm im Schwarzwald

Der SIL-Skandal

Dossier gekröpfter Nordanflug 

Dossier Politik

Dossier Südanflug

Green Approach, gekrümmter Endanflug, gekröpfter Nordanflug

Studie zum ZFI


Erlaubt das Wetter Südanflüge? 
Die aktuellen Details inkl. Prognose für den nächsten Morgen. Hier klicken


Vergleich Nordanflug
mit Ost-/Südanflug


Unsere Forderungen

  • Sofortiger Stop der Südanflüge.
  • Keine weitere Zunahme der Südstarts.
  • Möglichst wenig Menschen schädigen.
  • Einhaltung gültiger Gesetze.
  • Nachtruhe von 22.00 bis 07.00.
  • Plafonierung (Kein Mega-Hub).