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Der Anteil lauter Flugzeuge wird weiter reduziert (NZZ)
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Neues Lärmgebührenmodell für den Flughafen Zürich

Der Verwaltungsrat der Flughafen Zürich AG hat ein neues Lärmgebührenmodell verabschiedet, das starke Erhöhungen der Tarife für besonders laute Flugzeuge vorsieht. Es wird in zwei Schritten 2011 und 2015 eingeführt und löst das seit April 2000 geltende Modell ab.

(sda) In einem ersten Schritt werden per Sommerflugplan 2011 die Gebühren für die Flugzeuge in den Lärmklassen I und II stark erhöht, wie die Flughafen Zürich AG am Dienstag mitteilte. Ziel sei, den Anteil lauter Flugzeuge am Flughafen Zürich weiter zu reduzieren.

Auch höhere Nachtlärmgebühren

Die Gebühren für die Lärmklasse I und II werden jeweils verdoppelt, und zwar von heute 1000 auf 2000 (Klasse I) beziehungsweise von 600 auf 1200 Franken. Ebenfalls erhöht werden die Nachtlärmgebühren, wie es in der Mitteilung heisst.

2013 wird das Lärmgebührenmodell mit seinen fünf Klassen überarbeitet und die Lärmwerte werden anhand der dannzumal aktuellen Daten bereinigt. Auf dieser Grundlage erfolgt dann eine Neueinteilung der Flugzeuge in die bestehenden Lärmklassen I bis V.

Bonus für lärmarme Flugzeuge

Gleichzeitig wolle man die Einführung eines Bonus «für besonders lärmarme Flugzeuge mit innovativer Technologie» prüfen, schreibt die Flughafen Zürich AG. Damit sollen die Fluggesellschaften motiviert werden, Zürich mit «möglichst lärmgünstigen» Maschinen anzufliegen. Das überarbeitete Modell soll bis 2015 eingeführt werden.

Der Dachverband Fluglärmschutz (DVFS) begrüsst das neue, zweistufige Lärmgebührenmodell. Sowohl die Lärmgebührenerhöhung als auch die Anpassung der Lärmklassenzuteilung seien «längst fällige Massnahmen», um die Flughafen-Anwohner vor übermässigem Fluglärm zu schützen, schreibt der Verband in einer Mitteilung.

Der Dachverband fordert zudem, dass die Lärmklasseneinteilung in Zukunft rollend den neusten technischen Gegebenheiten angepasst wird. Es solle sich immer lohnen, in leisere, technisch fortschrittlichere Flugzeuge zu investieren.

Die Einnahmen aus den Lärmgebühren fliessen in den «Airport Zurich Noise Fund». Daraus werden alle Kosten bestritten, die der Flughafen Zürich AG in Zusammenhang mit dem Fluglärm anfallen.

NZZ, 07.09.2010Externer Link


siehe auch: Die Mogelpackung des Jahres (VFSN)


 
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