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Taxifahrer können hoffen (Südkurier)
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Konstanz/Zürich – Im Streit um das sogenannte Taxiverbot am Zürcher Flughafen ist vorerst Entspannung in Sicht.   Wie der Geschäftsführer der IHK Bodensee-Hochrhein, Claudius Marx, dieser Zeitung mitteilte, hat eine grenzüberschreitende Initiative der Wirtschaft erreicht, dass die deutschen Taxihalter auch noch nach Jahresfrist Passagiere am Flughafen Zürich abholen und hinbringen dürfen.

Die Stadt Kloten habe nach einer Eingabe der Wirtschaftsverbände beider Seiten nun doch nicht vor, die Parkbewilligungen der deutschen Taxifahrer am Flughafen einzuziehen. „Damit ist erst einmal der Druck aus dem Kessel", erklärte Marx.

Die Stadt Kloten hatte sich kürzlich auf einen Staatsvertrag aus den 50er Jahren bezogen. Danach ist es ausschließlich Schweizer Taxifahrern erlaubt, Fahrgäste vom und zum Zürcher Flughafen zu bringen. In den vergangenen Jahrzehnten wurde eine andere Praxis geduldet. Das Taxiverbot wurde kürzlich von Taxiverbänden scharf kritisiert. Betroffen sind auch die Fahrgäste. So kostet eine Taxifahrt in einem deutschen Taxi weniger als die Hälfte.

Marx zeigte sich zuversichtlich, dass das Problem bald gelöst ist. „Damit wäre dann ein nachahmenswertes Beispiel dafür gesetzt, wie auch mit anderen Streitfragen des grenzüberschreitenden Wirtschaftsverkehrs verfahren werden kann." Unterdessen hat auch die Stuttgarter Landesregierung bei Verkehrsminister Peter Ramsauer im Taxistreit Stellung bezogen. Die Landesregierung sei in Gesprächen mit dem Bundesverkehrsminister dafür eingetreten, „unverzüglich Gespräche mit der Schweizer Seite über eine Revision des Abkommens aus dem Jahr 1953 zu führen", erklärte die Singener CDU-Abgeordnete Veronika Netzhammer.

Südkurier, 24.07.2010Externer Link


Kommentar VFSN: Wir gehen davon aus, dass mit "anderen Streitfragen des grenzüberschreitenden Wirtschaftsverkehrs" die Anflüge der hauptsächlich deutschen Flugzeuge gemeint sind.


 
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