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 Lärmtel. Flughafen ZH

 
Bereits vor 7 Jahren aufgeatmet (Leserbrief TA)
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Ja, wir Südschneiser Fluglärmopfer atmen wegen des Rücktritts von Bundesrat Leuenberger auf und hoffen, dass eine neue politische Kraft sich endlich ernsthaft mit unserem Problem auseinandersetzt.  Es gibt jedoch auch im Osten (richtigerweise müsste man Südosten schreiben) Fluglärmopfer, das heisst Bürger, die unter Fluglärm zu leiden haben. Die Ostschneiser durften bereits vor 7 Jahren aufatmen, als Bundesrat Leuenberger zu ihrer Entlastung die Südanflüge eingeführt hat. Für sie ändert sich mit dem zu erwartenden politischen Wechsel prima vista nichts. Glück haben sie, wenn anstelle von Moritz Leuenberger seine Parteigenossin Jacqueline Fehr das Flughafendossier übernimmt, weil diese im Osten ansässige Sozialdemokratin sich in dieser Frage vehement für eine Sozialisierung (das heisst grösstmögliche Feinverteilung) der Nachteile des Flugverkehrs starkmacht. Man nennt die Tendenz, nicht nur die Vorteile der modernen Konsumgesellschaft, sondern zur Problemlösung auch deren Nachteile möglichst breit zu verteilen, «socialisme à l’envers».
Reto Agustoni, Gockhausen

Tages-Anzeiger, 13.07.2010Externer Link, Seite 13



siehe auch:
Leuenberger tritt zurück (NZZ)
Moritz Leuenberger geht – und die Fluglärmopfer atmen auf (TA)