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Swiss sieht Hub Zürich in Gefahr (ZSZ)
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Fluglärmgeplagte erhalten eine zusätzliche Stunde Schlaf: Auf dem Flughafen Zürich landet die letzte Maschine künftig bereits um 23 Uhr.

Philippe Klein

Die Fluggesellschaft Swiss ist verärgert. Mediensprecher Jean-Claude Donzel sagte gestern auf Anfrage: «Die HubFunktion des Flughafens Zürich für unsere Airline ist gefährdet.» Gerade in den Abendstunden habe die Swiss «gewisse Hub-relevante Flüge abzuwickeln», dafür müsse man jetzt dringend Ausnahmeregelungen erlassen.

Auslöser für die Kritik der Fluggesellschaft ist eine Medienmitteilung der Flughafen Zürich AG. Darin kündigt die ehemalige Unique an, per 29. Juli die Nachtflugsperre jeweils um 23 Uhr statt wie bisher um 24 Uhr zu beginnen – die Sperre dauert nach wie vor bis morgens um 6 Uhr. Flughafendirektor Thomas Kern schreibt: «Die Nachtruhe der Flughafenanwohner ist uns ein wichtiges Anliegen. Mit der Verlängerung der Nachtflugsperre wollen wir dem Ruhebedürfnis Rechnung tragen.»

«Operationell anspruchsvoll»

Doch das Bekenntnis der Flughafendirektion ist nur die halbe Wahrheit: Ein Bundesgerichtsentscheid vom April verpflichtet den Flughafen, das provisorische Betriebsreglement umzusetzen. Dieses sieht eine siebenstündige Nachtruhe explizit vor. Der Beschwerde seitens des Flughafens, die dagegen hängig ist, kommt gemäss dem Richterspruch keine aufschiebende Wirkung zu.

Weil per Ende Juli weniger lang geflogen werden darf, will die Flughafen Zürich AG jetzt erreichen, dass sie im Gegenzug die bestehenden Pisten in den Tagesrandstunden (6 bis 7 und 21 bis 22 Uhr) flexibler nutzen kann. Flughafen-Sprecher Marc Rauch: «Mit der neuen Regelung gelangen wir ans Limit des betrieblich Möglichen. Wenn wir die Nachtflugsperre ausweiten, brauchen wir mehr Flexibilität. Ansonsten wird es für unsere Mitarbeiter operationell äusserst anspruchsvoll.»

Bereits heute sind im Flugplan allerdings keine Flüge mehr nach 22.45 Uhr angesetzt, der letzte Start ist jeweils die Thai Airways nach Bangkok um 22.45 Uhr. Und: Auch wenn neu um 23 Uhr Betriebsschluss ist, können Verspätungen noch bis 23.30 Uhr abgebaut werden (früher 00.30 Uhr). Eine Garantie dafür, dass die Swiss ihre Abendflüge unter der neuen Nachtflugsperre auch bei Verspätung durchführen kann, kann der Flughafen Zürich allerdings keine abgeben, wie Marc Rauch betont.

Verspätungen im Visier

Der «Bürgerprotest Fluglärm Ost» begrüsst in einer Reaktion «die Verbesserung für die Bevölkerung und hofft, dass weitere Zugeständnisse folgen», wie es in einer Pressemitteilung heisst.

Ruedi Lais, SP-Kantonsrat aus Wallisellen, bedauert, dass «die Gerichte den Flughafen zur Verlängerung der Nachtflugsperre haben zwingen müssen. Das hätte man früher haben können», ärgert er sich. Lais, der sich einst für eine neunstündige Nachtruhe um den Flughafen einsetzte, fürchtet nun, dass es täglich verspätete Flüge bis 23.30 Uhr geben werde. Er sagt: «Ich werde sehr genau prüfen, ob die Zeiten eingehalten werden.»

Zürichseezeitung, 07.05.2010Externer Link, Seite 9


Kommentar VFSN: Die deutsche Swiss fügt sich ohne zu murren der Deutschen Durchführungserordnung (DVO). Wir erwarten, dass die Fluggesellschaft sich auch an die Gesetze des Gastlandes Schweiz hält.


 
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